Die Redaktion der Austrian Roadmap 2050 selektiert von Februar bis Oktober drei Entscheidungsträger:innen, die laut ihrer Meinung Leistungen zeigen, die eine besondere Erwähnung wert sind. Unsere Leser:innen entscheiden einen Monat lang. Im November gelangen dann die Stimmenführenden in eine Abstimmung. Alle im Laufe des Jahres von der Redaktion Nominierten sowie die Topgereihten finden Sie in unserem Jahresheft der Infrastruktur wieder. Stimmen Sie jetzt für ihre/n Favorit:in für den Monat August!

Wer ist für Sie der/die Entscheidungsträger:in des Monats August?

1. Andreas Matthä – ÖBB holen im Nachhaltigkeitsrating fünf Mal „Sehr gut“

Mit diesem Rating werden Unternehmen in den Bereichen Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance) bewertet. In der aktuellen Bewertung von imug | rating, einer unabhängigen Ratingagentur für Nachhaltigkeit, haben die ÖBB Teilkonzerngesellschaften, die sich am Finanzmarkt finanzieren, fünf Mal „Sehr gut“ geholt und sich in allen Bereichen im Vergleich zum Vorjahr noch weiter verbessert.

ÖBB CEO Andreas Matthä © ÖBB

ÖBB CEO Andreas Matthä äußert sich erfreut über die positive Entwicklung: „Die ÖBB sind im Bereich Mobilität und Logistik Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Das Nachhaltigkeitsrating zeigt der Finanzwelt schwarz auf weiß, dass nachhaltiges Wirtschaften bei den ÖBB großgeschrieben wird. Ich freue mich besonders, dass wir uns heuer noch weiter verbessert haben. Das zeigt, dass die ÖBB auf einem guten Weg in eine nachhaltige Zukunft sind.“

2. Annette Mann – AUA macht erstmals seit Pandemie Gewinn

Nach über zwei Jahren Pandemie und einem teilweisen Komplettstillstand der Luftfahrt sieht sich die Austrian Airlines wieder auf Kurs. In den Sommerpeak-Wochen bietet die rot-weiß-rote Airline bereits wieder knapp 87 Prozent der Vorkrisenkapazität, über das gesamte erste Halbjahr 2022 lag das Angebot aber noch deutlich unter 2019 (68 Prozent).

Austrian CEO Annette Mann © Martin Krachler

„Austrian Airlines ist dank voller Sommerflieger eindeutig wieder im Steigflug. Die anhaltende Pandemie, massiv gestiegene Treibstoffkosten sowie konjunkturelle Unsicherheiten stellen uns aber weiterhin vor sehr große Herausforderungen“, so AUA CEO Annette Mann. Und weiter: „Wir haben nun ein Drittel des staatlich besicherten Kredites rückgezahlt, haben für alle die Kurzarbeit beendet sowie die Restrukturierungen abgeschlossen. Das bewährte Austrian Team und unsere neuen Mitarbeiter:innen sind ‚ready to fly‘. Wir stellen in diesem Sommer trotz zahlreicher externer Herausforderungen unter Beweis, dass wir gut aufgestellt sind.“

3. Richard König – Enery erhält Zuschlag für große Solarprojekte in Estland

Nach einem komplexen Bieterverfahren geht der österreichische Grünstromerzeuger Enery als größter Gewinner der Auktion für erneuerbare Energien in Estland hervor. Der Zuschlag bedeutet, dass Enery 220 von insgesamt 540 GWh erhalten hat. Enery wird daher noch in diesem Jahr mit dem Bau seiner ersten Kraftwerke beginnen und ab dem nächsten Jahr grünen Strom in Estland produzieren und an lokale Industriekunden und Energieversorger liefern.

Richard König, CEO Enery © Enery/Thomas Peintinger

Enery CEO Richard König: „Estland ist für Österreich und andere europäische Länder ein Vorbild dafür, wie die grüne Energiewende funktionieren sollte. Die Genehmigungsverfahren sind schnell, effizient und konzentrieren sich auf die wichtigsten Aspekte.“

Der Netzzugang ist äußerst transparent gestaltet. Die verfügbaren Kapazitäten werden auf der Website des Netzbetreibers in Echtzeit angezeigt. Darüber hinaus wird der Prozess der Reservierung von Netzkapazitäten äußerst transparent und effizient abgewickelt – ein Vorbild für den „antiquierten und undurchsichtigen Prozess der österreichischen Verteilnetzbetreiber“, merkt König an.

(01. September 2022, Kevin Oczon)

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