Studierende aus aller Welt entwickelten in nur einem Tag Lösungen für komplexe Problemstellungen von Unternehmen

48 Studierende aus 24 Ländern stellten im Rahmen des TU Austria Innovations-Marathons ihre Innovationskraft unter Beweis. Seit 2015 veranstalten die drei österreichischen technischen Universitäten TU Wien, TU Graz und Montanuniversität Leoben im Verbund der TU Austria den Innovations-Marathon: ein 24-stündiges Event, bei dem Studierenden-Teams Aufgaben von Unternehmen bearbeiten.

2022 konnte der Innovations-Marathon wieder im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach (TEC Days 25.-27. August) abgehalten werden, sechs der insgesamt acht Teams waren live vor Ort. Zwei der Teams waren rein virtuell dabei und wurden via Zoom in die Aktivitäten vor Ort eingebunden.

Der Innovations-Marathon ist ein Ausblick auf zukünftige Kooperationen, in denen internationale Teams zusammenarbeiten, Ideen austauschen und gemeinsam Projekte umsetzen. Die aktuellen Krisen zeigen, dass die Gesellschaft Forschung und Bildung braucht, um Lösungen für diese und kommende Herausforderungen zu finden“, so Wissenschaftsminister Martin Polaschek in seinen Eröffnungsworten.

Kompetenz plus Kreativität ist gleich Innovation

Aus über 130 Bewerbungen wurden 48 Studierende ausgewählt. Die acht Teams stellten sich der Herausforderung in nur 24 Stunden Lösungsansätze für die Challenges auszuarbeiten. Neben fachlicher Kompetenz und Kreativität war entsprechendes Durchhaltevermögen gefragt.

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Die Problemstellungen der Unternehmen waren:

  • AT&S, “In an increasingly complex world, how can you explain difficult technical or scientific content to different target audiences?”
  • AVL List GmbH, “How does a test environment for automated passenger drones look like?”
  • Energie Steiermark, “Point out how municipalities benefit from Real Time Electricity Data.”
  • Fronius International GmbH, “Sustainability in Joining Technology // How can a CRADLE to CRADLE approach be implemented for a sustainable welded joint. // Creation – Operation – Recycling”
  • MAGNA, “Autonomous driven Shuttle – What are expectations to make such a vehicle attractive to be used in future? Target group = you as students.”
  • Österreich Werbung “Food loss and waste – Food waste has a huge environmental & economical impact and is one of the bigger unspoken issues in the hotel and tourism industry.”
  • Philips Domestic Appliances Austria GmbH, “Create innovative solutions of versatile cooking appliances that combine functionalities in a meaningful way for the consumer.”
  • SIEMENS Österreich, “Develop scenarios of how a consequent labelling obligation of products with the real (measured) Product Carbon Footprint (PCF) will change the business, and derive new business ideas.”

Entstanden sind viele Lösungsansätze, Ideen und entwicklungsfähige Zwischenergebnisse, die den Unternehmen Impulse für innovative Anwendungen und Weiterentwicklung liefern.

Harald Kainz, TU Graz-Rektor und TU Austria Vizepräsident zu den Ergebnissen: „Ich freue mich besonders, dass wir Teilnehmer*innen aus 24 Ländern begrüßen konnten, die den Innovations-Marathon 2022 zu einem wirklich internationalen Event machten. 24 intensive Stunden forderten alle Beteiligten, lieferten aber auch bemerkenswerte Ergebnisse. Ich gratuliere allen Innovator*innen und bin sicher, dass diese Erfahrung allen in Erinnerung bleiben wird“.

Christoph Neumayer, Präsident der österreichischen Industriellenvereinigung betonte in einer Videobotschaft nochmals die Bedeutung von Forschung und Innovation gerade in herausfordernden Zeiten, die durch Krieg, Energie- und Klimakrise gekennzeichnet sind. „Forschung, Technologie und Innovation bilden die Basis für unseren Wohlstand heute, die Lebensqualität von morgen und Lösungen für kommende Herausforderungen“, so Neumayer.

Die TEC Days werden von AIT Austrian Institute of Technology und ORF Radio Österreich 1 in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Forum Alpbach veranstaltet. Weitere Informationen zum TU Austria Innovations-Marathon finden sich online unter https://www.facebook.com/tu.austria bzw. https://www.tuaustria.ac.at

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