„Der Schlüssel heißt Innovation. Wir müssen es in allen Wirtschaftsbereichen schaffen, nachhaltige Wertschöpfung zu generieren.“

Der langjährige Geschäftsführer der Fraunhofer AUSTRIA Research und gleichzeitig Leiter des Centers für Nachhaltige Produktion und Logistik, Prof. Wilfried Sihn, hat die Centerleitung mit 1. August 2022 an Prof. Sebastian Schlund übergeben. Prof. Sihn bleibt weiterhin gemeinsam mit Prof. Dieter Fellner als Geschäftsführer tätig.

Die Fraunhofer Austria Research GmbH besteht aus zwei Centern: dem Center für Nachhaltige Produktion und Logistik sowie dem Center für Data Driven Design. Das Center für Nachhaltige Produktion und Logistik beschäftigt zurzeit insgesamt 95 Mitarbeitende an den beiden Standorten Wien und Wattens. Es umfasst die drei Geschäftsbereiche „Advanced Industrial Management“, „Fabrikplanung und Produktionsmanagement“ sowie „Logistik und Supply Chain Management“. Das Center für Data Driven Design mit den Geschäftsbereichen Visual Computing in Graz und Digitalisierung und Künstliche Intelligenz KI4LIFE in Klagenfurt wird weiterhin von Dr. Eva Eggeling geleitet.

Klare Ausrichtung beider Center ist es, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit für die österreichische Wirtschaft zukunftsfähig zu gestalten.

Der Schlüssel dazu heißt Innovation. Wir müssen es in allen Wirtschaftsbereichen schaffen, nachhaltige Wertschöpfung zu generieren, so definiert Univ.-Prof. Sebastian Schlund die notwendigen Schritte.

Spitzenforschung in die industrielle Anwendung zu bringen, ist die Zielsetzung, die Fraunhofer Austria seit seiner Gründung verfolgt. Seit vielen Jahren sind dabei ressourcenschonende Produktion und Logistik, sowie die ökologischen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit in der Wirtschaft immer stärker Thema der Forschung. Chancen und Möglichkeiten, um produzierenden Unternehmen in Österreich in ihrer Entwicklung zu unterstützen, sind beispielsweise im Fraunhofer Austria-Whitepaper „Nachhaltige Wertschöpfungssysteme“ aufbereitet und werden bereits in zahlreichen gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekten in die industrielle Umsetzung gebracht.

Digitalisierung und Automatisierung werden bei der Transformation zu nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit eine überragende Rolle spielen. Die zentralen Innovationstreiber sind und bleiben motivierte und engagierte Mitarbeiter. Im Zuge des aktuellen Wettbewerbs um industrielle Fachkräfte wird dabei auch die Gestaltung attraktiver Arbeits- und Kompetenzentwicklungssysteme für Unternehmen zunehmend wichtiger., sagt Univ.-Prof. Sebastian Schlund. Um gleichzeitig die Klimaziele erreichen und die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie auszubauen, bedarf es eines intensiven Schulterschlusses zwischen Industrie und Forschung. Dafür werde ich mich als Centerleiter ganz besonders einsetzen. Nur so wird es möglich sein, zukunftsfähige Wertschöpfung für den Standort Österreich zu gestalten.

Zur Person

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Sebastian Schlund ist Institutsvorstand am Institut für Managementwissenschaften (IMW) der Technischen Universität Wien sowie BMK-Stiftungsprofessor für Industrie 4.0. Er forscht und lehrt im Themenbereich digital und automatisiert unterstützter Arbeitsgestaltung in der Produktion mit den Schwerpunktthemen Assistenzsysteme, Arbeitsorganisation, Mensch-Maschine-Interaktion und Kompetenzentwicklung.

Er ist amtierender Präsident der österreichischen wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (ÖWGP).

Sebastian Schlund hat an der TU Berlin und der INSA Lyon Verkehrswesen studiert und an der Bergischen Universität Wuppertal im Bereich Qualitätswesen promoviert. Bis 2017 war er akademischer Oberrat am Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart und Leiter des Competence Centers »Produktionsmanagement« am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).

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