Der NÖ Straßendienst hat das Vorprojekt inklusive der Verkehrsuntersuchung für die neue Donaubrücke Mauthausen abgeschlossen. Unter Berücksichtigung der Bürgerinitiative zur Erhaltung von Radwegen und Vermeidung von zusätzlichen Bodenversiegelungen kündigt Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko heute an, dass das Projekt im Juli 2022 nach der nochmaligen Beschlussfassung im NÖ Landtag zur vorgesehenen UVP eingereicht werden.

Landesrat DI Ludwig Schleritzko © Lechner

Nun steht endlich der Entwurf zum Beschluss des Neubaus der Donaubrücke Mauthausen zur Entlastung des Verkehrsknotenpunktes an der Schnittstelle der Bundesländer Nieder- und Oberösterreich fest. Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko erklärte in der Sitzung am Dienstag die wichtigsten Beschlusspunkte: „Mit dem Neubau einer Donaubrücke bei Mauthausen wollen wir eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssituation für die Wirtschaft und Pendler:innen in diesem Bereich erzielen. Neben den Straßenbau-Maßnahmen werden zudem alle Möglichkeiten zur Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs in der Region geprüft.“

Aus der insgesamt 13 Trassen-Variante wurde – akkordiert mit dem Land OÖ – folgende Variante für den Neubau der Donaubrücke als beste Variante ausgewiesen:

 

  • Bau einer neuen Donaubrücke und Vorlandbrücke ca. 700 Meter stromabwärts der bestehenden Brücke als Verbindung zwischen der B 3 (OÖ) und der B 123 (NÖ) mit 2 Fahrstreifen sowie eines Geh- und Radweges. Auf niederösterreichischem Gebiet führt die Trasse nach Westen zum Knoten Pyburg und mündet in die bestehende Umfahrung Pyburg ein.
  • Nicht vorgesehen ist derzeit ein Ausbau der Umfahrung Pyburg-Windpassing auf 4 Fahrstreifen, da sich im Laufe der Vorplanungen herausgestellt hat, dass der 4-spurige Ausbau der Umfahrung Pyburg-Windpassing aufgrund der zu erwartenden Verkehrsmengen nicht erforderlich ist. Dadurch kommt es in diesem Abschnitt zu keinen wesentlichen zusätzlichen Versiegelungen von Bodenflächen und auch der vorhandene Radweg kann neben der Umfahrung Pyburg bestehen bleiben. Damit wird auch den in der letzten Zeit vielfach erhobenen Einwänden der Gemeinde Ennsdorf und der Bürger-Initiative Rechnung getragen.
  • Nach der Fertigstellung der Neuen Donaubrücke soll für die bestehende Donaubrücke ein neues Tragwerk und eine neue Vorlandbrücke errichtet werden (2-streifig mit Geh- und Radweg).
  • Die aktuelle Kostenschätzung beläuft sich, durch das aktuell hohe Preisniveau, auf Projektkosten in Höhe von € 168 Millionen, die sich die Länder Oberösterreich und Niederösterreich im Verhältnis von 55 % OÖ und 45 % NÖ teilen werden. Durch gestiegene Kosten und die geänderte Trassenführung in Niederösterreich ist eine neuerliche Behandlung des Projektes im NÖ Landtag erforderlich, die NÖ Landesregierung hat in ihrer Sitzung vom 14. Juni 2022 die Vorlage an den NÖ Landtag beschlossen

    Planung des Baus der neuen Donaustadtbrücke Mauthausen. © Lechner

    Der weitere Zeitplan sieht vor:

    • 7. Juli 2022: Beschlussfassung in der Sitzung des NÖ Landtages
    • Juli 2022: Einreichung des Projektes zur UVP, abgestimmt mit OÖ
    • Nach Abschluss der notwendigen Genehmigungsverfahren des Projektes soll eine aktuelle Kostenschätzung erstellt und eine Finanzierungsvereinbarung zwischen den Ländern OÖ und NÖ abgeschlossen werden
    • 2024: Möglicher Baubeginn des Neubaus der Donaubrücke Mauthasen
    • 2028: Möglicher Baubeginn des neuen Tragwerks der bestehenden Donaubrücke

     

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