Aus heutiger Sicht ist es kaum vorstellbar: 1975 kamen fast 2.500 Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben. Diese Zahl (Mittelwert der Jahre 1975 bis 1977) konnte über eine Vielzahl verschiedener Maßnahmen sowie einer massiv verbesserten Fahrzeugsicherheit bis heute um 82 Prozent gesenkt werden.

Ähnliches gelang im oft genannten Vorzeigeland Schweiz (minus 83 Prozent) sowie in Deutschland (minus 82 Prozent). „Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass Österreich im Vergleich zur Schweiz eine höhere Verkehrsleistung und einen größeren Kfz-Bestand hat. Deutlich umfangreicher ist bei uns zudem die Gesamtlänge des Straßennetzes, vor allem der Freilandstraßen“, so der ÖAMTC- Verkehrstechniker. Umso positiver ist daher die bisherige Entwicklung der Verkehrssicherheit in Österreich einzuschätzen.

Es bedarf jedenfalls trotz dieser erfreulichen Tendenz weiterhin großer Anstrengungen und einer Vielzahl an Maßnahmen, um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern. Das betrifft einerseits die verkehrstechnische Ausstattung sowie Maßnahmen beim Erhaltungszustand der Straßen. Andererseits sind künftig speziell die rasche Marktdurchdringung mit Fahrassistenzsystemen zu nennen, um vor allem ungeschützten Verkehrsteilnehmern mehr Schutz zu bieten.“ Begleitend braucht es weiterhin bewusstseinsbildende Maßnahmen, um simple Möglichkeiten des Selbstschutzes (Sicherheitsgurt, Fahrradhelm, Motorradfahrtrainings etc.) verstärkt in den Köpfen der Verkehrsteilnehmer zu verankern.

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