AIT Austrian Institute of Technology gab beim Wiener Töchtertag Einblicke in vielfältige Forschungsthemen

Der Töchtertag will Mädchen neue Berufsbilder abseits gängiger Gender-Klischees eröffnen. Das AIT Austrian Institute of Technology unterstützt diese Initiative bereits seit Beginn, um Mädchen die vielfältigen Karrierechancen in Forschung und Technik näherzubringen. Zum ersten Mal seit 2019 fand der Töchtertag am 28. April 2022 wieder im AIT Headquarter in Wien-Floridsdorf statt. Geboten wurden spannende Einblicke in die vielfältigen Forschungsthemen von Österreichs größter Research and Technology Organization (RTO).

Anna Huditz aus dem Center for Low-Emission Transport führte die Teilnehmerinnen des Töchtertags raus aus dem Labor: Sie zeigte in der Praxis, wie das AIT an den Verkehrssystem von morgen forscht und mit fahrbaren Messgeräten die Straßen und Schienen fit für die Zukunft macht. Dabei erklärte sie beispielsweise, wonach der RoadSTAR auf der Straße sucht und wieso alles wackelt, wenn MOSES anrollt.

„Was brauchen Städte, um klimafit zu werden?“, fragte die Forscherin Tanja Tötzer aus dem Center for Energy die Mädchen und zeigte eindrucksvoll, wie das AIT Städten dabei hilft, widerstandfähiger gegenüber dem Klimawandel zu werden und effektive Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimawandelanpassung zu setzen.

Sabine Neuberger aus dem Center for Innovation Systems & Policy beschäftigte sich gemeinsam mit den Teilnehmerinnen mit der Frage: Wo kommt eigentlich unser Essen her? Welche Auswirkungen hat die Produktion von Lebensmitteln auf Menschen und Umwelt? Damit wir auch in Zukunft nachhaltige und gesunde Lebensmittel haben, müssen sich Politik und Wirtschaft schon jetzt Maßnahmen dafür überlegen. „Aber auch wir als Konsument:innen müssen unseren Beitrag leisten“, betonte die Expertin.

Mehr als 99 Prozent unseres Planeten Erde sind über 1.000 °C heiß. Diese Temperaturen im Erdinneren lassen sich über Erdwärme oder Geothermie zum Heizen, aber auch zum Kühlen nutzen. Wie das Kühlen mit Wärmeenergie funktioniert und woran eine Geologin am AIT forscht, erklärte Edith Haslinger aus dem Center for Energy.

Manuela Hofner aus dem Center for Health & Bioresources veranschaulichte, wie eine DNA isoliert und als Faden sichtbar gemacht werden kann. Dazu werden zuerst die Zellen aufgebrochen und anschließend wird die nun frei zugängliche DNA von anderen Zellbestandteilen wie Proteinen, Zuckerverbindungen und Kleinmolekülen getrennt. Dieser Prozess ist für fast jede genetische Forschung oder DNA-Analyse eine wichtige Voraussetzung.

Katja Gallhuber aus dem Center for Technology Experience nahm die Mädchen mit in die Welt der Virtual Reality. Sie zeigte, wie Einsatzkräfte gemeinsam mögliche Unfallszenarien in einer Virtual Reality designen können, indem sie eine Miniatur davon mit verschiedensten Objekten bauen. Damit werden Einsatzkräfte fit für den Ernstfall gemacht.

„Wir nutzen den Töchtertag als ideale Möglichkeit, Mädchen den vielseitigen Beruf der „Forscherin“ vorzustellen und ihnen auch konkrete Karrierechancen am AIT aufzuzeigen“, so Wolfgang Knoll, AIT Managing Director. „Denn mit der Suche nach jungen Talenten kann man gar nicht früh genug beginnen. Einige unserer jetzigen Forscherinnen sind selbst durch ähnliche Initiativen auf uns aufmerksam geworden.“

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