„Internet of Things“, „Industrie 4.0“ oder andere smarte und autonome Systeme: Grundlage für diese und viele andere Zukunftstechnologien sind sogenannte „Cyber-physische Systeme“ (CPS). Mit VIRTUAL VEHICLE und Silicon Austria Labs (SAL) bündeln nun zwei führende Forschungsinstitutionen Österreichs ihre Expertise, um kooperative und industriegetriebene angewandte Forschung in diesem Bereich zu beschleunigen.

Die daraus resultierenden Innovationen elektronischer Komponenten und Systeme (ECS) soll die Entwicklung von Software und Simulations-Technologien für die Vision des virtuellen Fahrzeugs sowie die Hardware- und Software-Entwicklung von Cyber-physischen Systemen enger zusammenführen.

Das Forschungsgebiet der Cyber-physischen Systeme verbindet angewandte Informatik und Softwaretechnologien mit elektronischen und mechatronischen Systemen. VIRTUAL VEHICLE und Silicon Austria Labs ergänzen sich mit ihrer jeweiligen Expertise dabei perfekt: Als führendes Forschungszentrum für virtuelle Produktentwicklung kombiniert das COMET-Zentrum VIRTUAL VEHICLE mit der TU Graz als Haupteigentümer Software und Simulations-Technologien für seine Vision des virtuellen Fahrzeugs, Silicon Austria Labs adressiert CPS ausgehend von eingebetteten smarten Geräten, den „Things“ im Internet of Things, und deren Vernetzung zu einem verteilten System.

Barbara Eibinger-Miedl, Steirische Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus, Regionen, Wissenschaft und Forschung: Die Zusammenarbeit zwischen diesen beiden steirischen Spitzenforschungszentren treibt wesentliche Zukunftstechnologien voran und untermauert die Position der Steiermark als führenden Wissenschafts- und Forschungsstandort. Gemeinsam mit einem internationalen Partnernetzwerk industrieller und universitärer Global Player wird Graz als Standort für herausragende Forschung dadurch international noch sichtbarer.

TU Graz Rektor Harald Kainz, Aufsichtsrat der VIRTUAL VEHICLE Research GmbH: „Sowohl VIRTUAL VEHICLE als auch Silicon Austria Labs verfügen über ein exzellentes Netzwerk von Wissenschaft und Wirtschaft und betreiben Forschung auf höchstem internationalem Niveau. Aus Sicht der TU Graz legt diese strategische Forschungskooperation eine hervorragende Grundlage für bahnbrechende Produkte und Prozesse.“

Ingolf Schädler, Aufsichtsrat der Silicon Austria Labs: „Silicon Austria Labs wurde gegründet, um die Mikroelektronik in Österreich nachhaltig weiterzuentwickeln, dies kann nur durch Kooperationen gelingen. Die Zusammenarbeit mit Virtual Vehicle stärkt somit nicht nur die beiden Unternehmen, sondern das ganze Mikroelektronik-Ökosystem in der Steiermark und darüber hinaus.“

VIRTUAL VEHICLE Geschäftsführer Jost Bernasch: Unser Fokus liegt auf der Entwicklung von Software-definierten Systemen in unterschiedlichen Domänen mit dem Schwerpunkt auf Automotive, Rail, und Robotik. Dabei bringen wir in diese Kooperation unsere Expertise im Bereich vertrauenswürdiger autonomer Systeme, software-basierter Systeme und virtuelle Validierung ein.

Gerald Murauer, Geschäftsführer Silicon Austria Labs: SAL fokussiert sich in der ECS-Gemeinschaft auf die Entwicklung von anwendungsunabhängigen Elektronik-basierten Systemen (EBS) von Sensorik und Mikrosystemtechnik bis hinauf zu verteilten intelligenten Software-Lösungen. SAL versteht sich somit als zentrale Anlaufstelle für anwendungsorientierte Forschung entlang der EBS-Wertschöpfungskette.

Starkes Gesamtpaket für neue Technologien

Die Forschungskooperation bündelt die Stärken der beiden Zentren und deckt ein weites Spektrum aktuell geforderter Zukunftstechnologien ab – vom Halbleiter und der Elektronik über Embedded Software bis hin zu Trusted AI, zertifizierter Applikations-Software und vertrauenswürdiger Simulation. Am Ende steht die virtuelle Auslegung, das Design und die Entwicklung von komplexen Gesamtsystemen, um aus einer Hand weitreichende Anforderungen der Industrie zu erfüllen und Spitzentechnologie über alle Ebenen liefern zu können.

(ots)

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