Mit dem Staatspreis Mobilität zeichnet das Klimaschutzministerium besonders herausragende Forschungs- und Innovationsprojekte im Bereich Mobilität aus.

Der Mobilitätssektor steht angesichts der Klimakrise vor großen Herausforderungen. Forschung kann durch die Entwicklung neuer Technologien und innovativer Geschäftsmodelle einen wichtigen Beitrag leisten, um die einzelnen Verkehrsträger und das Mobilitätssystem insgesamt umweltfreundlicher und effizienter zu gestalten.

Mit dem Staatspreis Mobilität zeichnet das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) alle zwei Jahre besonders herausragende Forschungs- und Innovationsprojekte im Bereich Mobilität aus. Heuer wurden insgesamt 85 Projekte und Ideen unter dem Motto „Innovationen für den Klimaschutz“ eingereicht.

„Mehr Klimaschutz und Klimaneutralität bis 2040 können nur mit dem zentralen Baustein Mobilitätswende können wir nur durch ein Zusammenspiel aller uns zur Verfügung stehenden Mittel erreichen. Innovative Technologien nehmen dabei einen wichtigen Platz ein, und wie die österreichische Forschungslandschaft stets auf Neue zeigt, ist unser Land ganz vorne mit dabei! Die besten Beispiele für mobilitätsbezogene Innovationen wollen wir mit dem Staatspreis Mobilität vor den Vorhang holen“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

Eine unabhängige Jury nominierte pro Kategorie je drei der eingereichten Projekte, unter anderem aus den Bereichen Güterverkehr, Personenverkehr und nachhaltige Antriebsysteme. Die Themen reichen von der Entwicklung von innovativen Sharing-Modellen über ein digitales Simulationstool bis hin zur ganzheitlichen Verkehrs- und Mobilitätsplanung. Zusätzlich wird auch in diesem Jahr wieder ein Zukunftspreis für herausragende Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen ausgelobt.

Der Staatspreis Mobilität richtet sich sowohl an Akteurinnen und Akteure aus Forschung, Industrie und Wirtschaft, Infrastrukturbetreiber und Mobilitätsdienstleister als auch an Gebietskörperschaften, Kommunen, Interessensvertretungen und zivilgesellschaftliche Initiativen.

 

Die folgenden Projekte wurden von einer internationalen Jury aus renommierten Expertinnen und Experten nominiert:

Forschen. Entwickeln. Neue Wege weisen.
– Entwicklung eines elektrifizierten Voith-Schneider-Propellers für die Schifffahrt („eVSP“), eingereicht vom Linz Center of Mechatronics GmbH.
– Entwicklung eines digitalen Planungs- und Entwicklungstools zur ganzheitlichen Mobilitätsplanung („InFraReD“), eingereicht vom Austrian Institute of Technology
– Hochskalierung der Wasserstoff-Wertschöpfungskette („UpHy-I“), eingereicht vom HyCentA Research GmbH

Klimafreundliche Technologien. Nachhaltige Wertschöpfung.
– eine Plattform für eine flächendeckende Schnellladeinfrastruktur für e-Fahrzeuge („CHIMERO HPC“), eingereicht von Kreisel Electric
– Bau eines Kompetenzzentrums für e-Busse („E-Mobilitätszentrum“), eingereicht von Wiener Linien
– Einsatzfahrzeugplattform mit elektrischem Antrieb („RT“), eingereicht von Rosenbauer International AG

Betreiben. Nutzen. Lernen.
– Zusammenschluss kleiner Carsharingbetreiber zur Schaffung einheitlicher Standards für interoperables Carsharing („carsharing.link“), eingereicht vom Verein für organisatonsübergreifendes Carsharing
– Entwicklung eines kooperativ genutzten Güterkonsolidierungs-Hubs („GrazLog“), eingereicht von der Stadt Graz
– Umsetzung eines niederschwelligen Transportradverleihsystems in drei Kleinstädten („KlimaEntLaster“), eingereicht Projektteam KlimaEntLaster

Für den Zukunftspreis wurden folgende Arbeiten nominiert:
– Masterarbeit über die Herausforderungen der Umsetzung von Mobility as a Service (MaaS) im ländlichen Raum in Österreich („MaaS in Österreich“), eingereicht von Theresa Mühlberghuber, JKU Linz
– Dissertation, die Optimierungsmodelle zur Integration emissionsfreier Fahrzeuge in urbane Lieferketten untersucht („MoOPCiLo“), eingereicht von Alexandra Anderluh, WU Wien
– Masterarbeit über Potenziale und Wirkungen eines unterirdischen Logistiksystems in Wien („Untergrundlogistik“), eingereicht von Jonathan Fetka, TU Wien

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