Die Austrian Roadmap 2050 lud gemeinsam mit der A1 Telekom Austria Group am 15. Juni 2021 in den „A1 Learning Hub“, in der Wiener Zimmermanngasse – ein Nachbericht

 

Das Streaming Event bot einen Einblick in das Thema „Nachhaltigkeit“ – allerdings etwas weiter vertieft. Es boten sich spannende Einblicke unterschiedlicher Persönlichkeiten zu den Themen:

• Umwelt (Klimawandel, Artenvielfalt, Wasser…)
• Soziales (Mitarbeiter*innen, Gesundheit, Diversität, demografischer Wechsel, …)
• Governance, also Aufsichtsstrukturen (Risikomanagement, Transparenz,
Compliance …)

Zusammengefasst unter den „ESG-Kriterien“ sind diese Begriffe zu neuen Unternehmenswerten hinsichtlich Führung und Ausrichtung geworden. Sie werden vom „common behaviour“ einer kritischen Gesellschaft eingefordert und sind bei AGs über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits verpflichtend. Zusätzlich müssen ab 1. Juli diesen Jahres Banken für jeden Kredit Nachhaltigkeits-KPIs bei den Unternehmen abfragen.

Im Rahmen der Veranstaltung stellten sich die Expertinnen und Experten den folgenden Fragen:

– Ist ESG heute in der Handlungskette von Unternehmen besser verankert als zuvor?

– Sind (logischerweise) gewinnorientierte Unternehmen auch imstande, ihr Handeln an den ESG-Vorgaben auszurichten und ziehen sie langfristig daraus sogar Vorteile?

– Wie hat sich Corona in der ESG-Säule „Social, HR und Mitarbeiter/innen-Kommunikation ausgewirkt?

– Wie hat der „Digitalisierungsboost“ die Chancen für die Umwelt und den Klimaschutz beeinflusst?

Das Fazit:

Ohne nachhaltige Strategien schauen Unternehmen in Zukunft alt aus.
Das betrifft nicht nur die Umwelt, sondern auch die Aufsicht und Transparenz und zurzeit ganz besonders das Thema Diversität. Vielfalt erhöht die Kreativität in Teams, genauso wie in der Gesellschaft. Die Digitalisierung nimmt einen entscheidenden Faktor in alles Säulen der ESG Kriterien ein: Smarte Prozesse entlasten die Umwelt genauso, wie sie in der Transparenz und Effektivität der Kommunikation völlig neue Wege eröffnen.

Kurzum: Was wie eine Pflicht erscheint, wird für Unternehmen zu neuen Chancen, sich besser in der Gesellschaft zu etablieren und zeitgemäße Services und Produkte zu schaffen.

Hier ein Ausschnitt der wichtigsten Zitate:

Elisabeth Köstinger Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus

„Eines ist klar – Politik und Wirtschaft können es nur gemeinsam schaffen, das Ziel der nachhaltigen und digitalen Wende zu meistern. Der rasche Ausbau der digitalen Breitbandinfrastruktur bildet die Basis, um digitale Plattformen zu schaffen und für Transparenz untereinander zu sorgen.“

Thomas Arnoldner A1 Group, CEO

„Es ist uns wichtig, das Thema Nachhaltigkeit nicht nur als Unternehmensimage zu verwenden, sondern einen wirklichen Impact zu erzielen. Die digitale Transformation hat einen nachweislichen Einfluss auf die CO2-Reduktion und hilft damit die Klimaziele zu erreichen.“

Thomas Arnoldner (A1 Group, CEO)

Monika Köppl-Turyna Direktorin von EcoAustria

„Die Digitalisierung in der Industrie birgt viel mehr Chancen als Herausforderungen. Blickt man beispielsweise auf die Vorteile von Smart Products, so entsteht ein riesiger Pool an Möglichkeiten für die klimafreundliche Industrie. Aufgrund des Anstiegs der Basisbreitbandadoption in Österreich ergab sich für den Zeitraum von 2002-2019 eine Gesamtreduktion von 5,95 Mio. Tonnen CO2.“

Monika Köppl-Turyna (EcoAustria, Direktorin)

Alexandra Bosek Bundesschulsprecherin

„Bei den Themen von heute ist es wichtig, dass die gerade auch die Jugend gehört wird. Man muss über ESG Bescheid wissen, um handeln zu können – was aber schwierig ist, wenn wir nicht involviert werden. Man muss uns fragen und uns auch Entscheidungen treffen lassen.“

Alexandra Bosek (Bundesschulsprecherin)

v.l. Elisabeth Stadler (Vienna Insurance Group, CEO), Alexandra Bosek (Schulsprecherin), Georg von Pföstl (Principial Financial Services DACH/EE Arthur D. Little)

Erwin Kotányi Eigentümer und CEO der Kotányi GmbH

„Die Fragen bezüglich Nachhaltigkeit kommen von allen Seiten, nicht nur von den Konsumenten, auch von NGOs und Großkunden. Hätten wir keine Antworten auf diese Fragen, hätten wir schon lange einen Nachteil.“

Erwin Kotányi (Eigentümer und CEO der Kotányi GmbH)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Georg von Pföstl Principial Financial Services DACH/EE bei Arthur D. Little

“Die ESG-Kriterien sind unabdingbar für die Zusammenarbeit mit den Banken. Manche sehen es als lästige Pflicht, jedoch ist die Zusammenarbeit zukunftsweisend. ESG darf nicht als etwas Zusätzliches verstanden werden, sondern ist ein integraler Bestandteil einer Unternehmensstrategie.“

Georg von Pföstl (Principial Financial Services DACH/EE bei Arthur D. Little)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elisabeth Stadler CEO der Vienna Insurance Group

„Durch den Social Active Day werden 18.000 Tage im Jahre geschaffen, bei welchen ehrenamtliche, soziale Tätigkeiten durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefördert werden.“

Elisabeth Stadler (Vienna, Insurance Group, CEO)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Willkommen in der Zukunft. 
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