Die RENA Technologies Austria GmbH mit Sitz in Wiener Neustadt hat ein bahnbrechendes, neues Verfahren zur Nachbearbeitung der gedruckten Metallteile entwickelt.

Der 3D-Druck mit Metallen ist eine relativ junge Technologie, gewinnt aber in der Industrie zunehmend an Bedeutung. Die RENA Technologies Austria GmbH mit Sitz in Wiener Neustadt hat ein bahnbrechendes, neues Verfahren zur Nachbearbeitung der gedruckten Metallteile entwickelt. Wirtschafts- und Technologielandesrat Jochen Danninger stattete kürzlich dem High-Tech-Vorzeigebetrieb gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Schneeberger und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki einen Besuch ab.

„Niederösterreich spielt als Technologie- und Innovationsstandort im Ranking der Regionen in der Top-Liga. Verantwortlich dafür sind neben den optimalen Rahmenbedingungen und der konsequenten strategischen Ausrichtung vor allem innovative Vorzeigeunternehmen wie RENA Technologies Austria, die mit ihren Errungenschaften die Technologieführerschaft zu wichtigen Zukunftsthemen in unser Bundesland holen“, zeigte sich Wirtschafts- und Technologielandesrat Jochen Danninger beim Betriebsbesuch beeindruckt.

Die RENA Technologie Austria GmbH ist Teil der international agierenden RENA-Gruppe, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der nasschemischen Oberflächenbehandlung für die Industrie. „Wenn sich ein Unternehmen wie RENA für einen Unternehmenssitz in Wiener Neustadt entscheidet, dann bestätigt das einmal mehr, dass der nova city Wirtschaftspark der Technologie-Hotspot des Industrieviertels ist. Neben vielen anderen Vorteilen haben wir vor Ort auch eine große Expertise im Bereich 3D-Druck und können damit einem Unternehmen wie RENA das optimale Umfeld bieten“, freut sich Bürgermeister Klaus Schneeberger.

Das vom Unternehmen entwickelte Verfahren zur weltweit ersten vollautomatischen und autonomen Nachbearbeitung von Metallteilen aus dem 3D-Drucker, das sogenannte Hirtisieren®, kommt gänzlich ohne mechanische Bearbeitungsschritte aus und dringt in Bereiche der Bauteile ein, die mechanisch nicht zu bearbeiten wären. Im industriellen Bereich ist die neue Technologie ein „Enabler“ für die automatisierte Serienfertigung. In einem Kooperationsprojekt des ecoplus Mechatronik-Clusters wurde das Verfahren in Niederösterreich zur Nachbearbeitung mehrerer herausfordernder Bauteile eingesetzt und erprobt. RENA Technologies Austria-Geschäftsführer Wolfgang Hansal meinte dazu: „Die Zusammenarbeit im Cluster-Projekt war überaus positiv. Gemeinsam mit den Projektpartnern konnten hohe Anforderungen an die Qualität der erzeugten Oberflächen erreicht werden. Das Kooperationsprojekt war für unsere eigene Entwicklung befruchtend und hilft uns bei der Weiterentwicklung unseres Verfahrens und unserer Anlagen. Darüber hinaus eröffnen sich für die RENA mit der neuen niederösterreichischen Plattform für Luft- und Raumfahrt völlig neue Perspektiven, da ein wesentlicher Einsatzbereich des 3D Drucks und des Hirtisierens® in der Fertigung hochkomplexer Bauteile für die Luft- und Raumfahrt liegt.“

Sowohl der Mechatronik-Cluster in Niederösterreich als auch die Plattform für Luft- und Raumfahrt werden von ecoplus umgesetzt. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki betonte in diesem Zusammenhang: „Ein Ziel der Clusterarbeit ist es, den Partnerbetrieben im Rahmen von überbetrieblichen Kooperationsprojekten neue Möglichkeiten zu eröffnen und zur Weiterentwicklung innovativer Technologien beizutragen. Wenn das so gut gelingt, wie in diesem Fall, ist es natürlich besonders erfreulich und ich bin überzeugt, dass sich auch die Zusammenarbeit in unserer neuen Plattform für Luft- und Raumfahrt ebenso erfolgreich gestalten wird.“

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