Das neue Kraftwerk Traunleiten ist ein Musterbeispiel für die optimale Nutzung natürlicher Energieressourcen. „Ein Wunderwerk“ nannte es Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, als „modernstes Wasserkraftwerk Europas“ bezeichnete es Generaldirektor Prof. KR Ing. DDr. Werner Steinecker, MBA, Vorstandsvorsitzender der Energie AG. Zum „Tag der offenen Tür“ kamen weit über Tausend Besucher.

Das zukunftsweisende Wasserkraftwerk an der Traun wurde im Einklang mit der Natur und unter Verwendung modernster Technik innerhalb von nur 26 Monaten errichtet. Die Erzeugung von regionalem Ökostrom hat in Traunleiten eine 120-jährige Geschichte. „Wir stehen hier an der Wiege der eww Gruppe. Als unsere Geburtsstätte hat dieses Haus eine große Bedeutung“, unterstrich eww Vorstandssprecher Mag. Florian Niedersüss, MBA. Mit dem neuen Kraftwerk ist die Versorgung der Welserinnen und Welser mit Ökostrom für weitere hundert Jahre gesichert. Für Prof. KR Ing. DDr. Werner Steinecker, MBA, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Energie AG, ist das Kraftwerk Traunleiten eine „glänzende Perle in der Kette von 16 Wasserkraftwerken entlang der Traun“ und ein Beweis, dass Oberösterreich das Wasserkraft-Bundesland in Österreich sei. „Wir halten hier ganz deutlich die Nummer-1-Position – und mit diesem Gewerk umso mehr. Hier ist Tolles gelungen, auch im Einklang mit der Natur und unter Wahrung der ökonomischen Grundsätze. Wir als Eigentümer haben große Freude damit.“ Landeshauptmann Thomas Stelzer betonte: „Wir wollen ein Land sein, das sich noch mehr in Richtung erneuerbarer Energie entwickelt. Und die Basis, dass wir das in der Quantität, die wir in Oberösterreich brauchen, auch schaffen, ist die Wasserkraft.“

Visionärer Meilenstein
Das größte Projekt in der Unternehmensgeschichte der eww Gruppe ist ein visionärer Meilenstein im österreichischen Kraftwerksbau. Durch die horizontale Lage der Turbinenachsen wurde es beinahe zur Gänze in den Boden gebaut und fügt sich unauffällig in das umgebende Natura 2000 Europaschutzgebiet ein. Die Bevölkerung profitiert von einem wertvollen Naherholungsgebiet. „Wir sind sehr stolz auf die hohen Umweltstandards, die wir setzen konnten. Die Aufforstungen, der Bruthügel, Nistkästen für die Schellenten und der Einbau von Fischauf-, ab und -umstiegshilfen sind sicher zukunftsweisend“, ist DI Franz Gruber, MBA, Geschäftsführer von Wels Strom, überzeugt.

Regionale Wertschöpfung
„Wir haben die Kosten von 48,2 auf 45,5 Millionen Euro verbessern können“, freute sich Wels Strom-Geschäftsführer Ing. Friedrich Pöttinger, MSc. Auch seien alle andere Projektziele erreicht worden: „Wir haben alle Termine gehalten und eine hohe Qualität in allen Bereichen sichergestellt,“ betonte Franz Gruber. Der größte Teil der Investitionssumme wurde vorrangig an Lieferanten und Partner in der Region vergeben. „Es braucht schon Mut für derartige Entscheidungen, es braucht auch Mut, das durchzuziehen. Wenn man regionale Partner hat, mit denen man das gut abwickeln und Probleme schnell lösen kann, dann ist es umso erfreulicher. Insofern ist es eine Erfolgsgeschichte und reiht sich nahtlos in die großen Infrastrukturvorhaben der Stadt ein“, betonte der welser Bürgermeister Mag. Dr. Andreas Rabl.

Meilenstein für Energiewende
Für eww Vorstandssprecher Mag. Florian Niedersüss, MBA, ist das Wasserkraftwerk Traunleiten ein großer Baustein am Weg zur Energiewende. „Wir bauen unter dem Aspekt ´Alles aus einer Hand´ auch an anderen großen Schritten. Wenn wir die Energiewende schaffen wollen, ist die Wärmeversorgung ein ganz wichtiges Element.“ Die eww Gruppe investiert mit der Energie AG mehr als 20 Millionen Euro in den massiven Ausbau der Fernwärme in Wels. Der Ausbau der Photovoltaik und der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität seien weitere Punkte auf der Agenda, um die regionale Energiewende umzusetzen: „Wir schaffen das“, ist er überzeugt.

Beim neuen Kraftwerk Traunleiten schlägt auch das Herz von von Klima- und Umweltschutz-Landesrat Stefan Kaineder höher. „Wir haben heute von den Verantwortlichen der Energiewirtschaft gehört, dass Energiewende und Wärmewende mutig angegangen werden in diesem Land. Das ist extrem wichtig. Es freut mich besonders, dass mit diesem Kraftwerk ein Baustein dafür gelegt wurde.“

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer bezeichnete in seiner Ansprache das Großprojekt Traunleiten als „Mutmacher in dieser Zeit, in der sich das Land aus der Krise herausarbeitet. Wenn wir uns wirtschaftlich weiterentwickeln und gleichzeitig unsere Klimaziele erreichen wollen, müssen wir den eingeschlagenen Weg weitergehen. Unser klares Ziel lautet, dass wir natürlich die Wirtschaft nicht nur halten, sondern sie auch stärken und die Arbeitsplätze sichern wollen. Insofern wünschen wir uns noch viele Wunderwerke“, dankte Stelzer Wels Strom, den Beteiligten, Eigentümern sowie allen, die auf der Baustelle gearbeitet haben und zollte den Verantwortlichen Respekt dafür, dass alle Versprechen, die zum Baustart gemacht wurden, eingehalten werden konnten.

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