Die ÖBB Infrastruktur AG präsentierte heute das Bauprogramm Ostregion 2020.

„Mit dem Neubau und der Sanierung von Bahnstrecken, Bahnhöfen und Tunnel, die wichtige Nadelöhre beseitigen, ermöglicht die ÖBB Infrastruktur langfristig klimafreundliche Mobilität von morgen“, erläutert Franz Bauer das Ziel hinter den Maßnahmen.

Schwerpunkt Südstrecke

Bei der Pottendorfer Linie starten heuer die Hauptarbeiten am zweiten Abschnitt Ebreichsdorf. Mit dem Projekt wird bis 2023 die viergleisige Südstrecke zwischen Wien und Wiener Neustadt Realität und tausende Pendlerinnen und Pendler kommen künftig noch bequemer aus und nach Wien.

Der Ausbau der Bahnstrecke zwischen Wien und Bratislava bis 2023 schafft eine rasche und sichere Zugverbindung zwischen zwei EU-Hauptstädten: Beim Ausbau von Wien – Bratislava werden 2020 die Arbeiten im niederösterreichischen Abschnitt fortgeführt.

Beim Semmering Basistunnel laufen 2020 die Bauarbeiten in allen Abschnitten auf Hochtouren weiter. Insgesamt wird an 14 Vortrieben gleichzeitig gearbeitet. Voraussichtlich im ersten Halbjahr ist es soweit: dann ist die Hälfte des Tunnels im Rohbau bereits gegraben. Der Semmering-Basistunnel ermöglicht ab 2027 eine Reisezeit von weniger als zwei Stunden zwischen Wien und Graz und macht Gütertransport auf der Strecke attraktiver.

Verbesserungen für Großraum Wien

Von den jährlich 250 Millionen Bahnkunden österreichweit sind rund zwei Drittel im Nahverkehr in der Ostregion unterwegs. Alleine in den Wiener Schnellbahnen sind es täglich knapp 600.000 Fahrgäste.

Daher arbeitet die ÖBB Infrastruktur auch 2020 mit Hochdruck an den Planungen des Nahverkehrsausbaus im Großraum Wien weiter: So soll etwa die Verbindungsbahn die Voraussetzungen für einen Viertelstundentakt zwischen Wien Hütteldorf und Wien Meidling schaffen. Mit dem Südstreckenausbau zwischen Meidling und Mödling ist ebenfalls eine Taktverdichtung geplant – im ersten Schritt zwischen Meidling und Liesing. Die Flughafenspange soll gemeinsam mit der Pottendorfer Linie eine bessere und schnellere Anbindung aus dem Süden bzw. Osten möglich machen.

Bahnhöfe als Visitenkarte

2020 werden in der Ostregion unter anderem die Bahnhöfe Gerasdorf, Böheimkirchen und die Haltestelle Neulengbach-Stadt fertiggestellt, ebenso wie der Umbau des Warteraums am Bahnhof Wien Meidling.

Natürlich fällt in diesem Jahr auch an mehreren Bahnhöfen wieder der Startschuss zu den Bauarbeiten. Dazu gehören unter anderem die Bahnhöfe Himberg, Kirchberg am Wagram, St. Andrä-Wördern, Ternitz, Ebreichsdorf und die Haltestelle Trautmannsdorf an der Leitha. Der Umbau des Bahnhofs Kirchstetten sowie die Erweiterung des Bahnhofs Praterstern (Polizeistation) werden ebenfalls 2020 weitergeführt.

Weitere Schwerpunkte 2020

In St. Pölten werden mit dem ÖBB Lehrlingsheim und dem ÖBB Bildungscampus moderne und innovative Ausbildungsstandards geschaffen: Im Jahr 2020 wird das Lehrlingsheim fertiggestellt und die Hochbauten beim Bildungscampus bis Ende des Jahres errichtet.

In der Ostregion erweitert die ÖBB Infrastruktur für ihre Kundinnen und Kunden auch heuer wieder das Angebot von Park&Ride-Anlagen: zum Beispiel in Schwechat, Traiskirchen, St. Valentin, Hetzmannsdorf/Wullersdorf, Purbach, Muckendorf-Wipfing oder Großweikersdorf. 2020 werden somit in der Ostregion rund 1500 neue P&R-Plätze sowie rund 1000 neue B&R-Plätze geschaffen. So machen die ÖBB den Umstieg vom Individual- auf den öffentlichen Verkehr wieder ein Stück attraktiver.

Die ÖBB bauen ihre E-Ladeinfrastruktur weiter aus. Mit Anfang 2020 stehen den Kundinnen und Kunden der ÖBB rund 50 Standorte mit über 110 Ladepunkten österreichweit zur Verfügung, knapp die Hälfte davon in der Ostregion. Und es werden mehr: so werden 2020 in der Ostregion beispielsweise Ladestationen in Kritzendorf und St. Valentin errichtet.

 

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