Europa 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent der Welt machen – dieses Ziel verfolgt die neue transnationale Initiative und durch die Europäische Kommission kofinanzierte Partnerschaft „Clean Energy Transition Partnership“(CETPartnership). Sie beschleunigt den Übergang auf saubere Energie und fördert die internationale Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Energiewende. Der Klima- und Energiefonds unterstützt die CETPartnership beim ersten, ab jetzt jährlichen Fördercall mit insgesamt 2,1 Millionen Euro, dotiert aus den Mitteln des Bundesministeriums für Klimaschutz (BMK).

Die CETPartnership sieht Kooperationen von 50 nationalen und regionalen Förderprogrammen für Forschung, technologische Entwicklung und Innovation (FTEI) aus 30 Ländern vor. Die Partner haben so die Möglichkeit, ihre Prioritäten aufeinander abzustimmen und nationale Budgets von 210 Millionen Euro zu bündeln, sowie jährliche transnationale Ausschreibungen von 2022 bis 2027 durchzuführen. Die Initiative läuft unter dem Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa.

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Europa soll bis 2050 klimaneutral werden – ein notwendiges und erreichbares Ziel. Mit der CETPartnership setzen wir einen wichtigen Schritt in diese Richtung und fördern die internationale Zusammenarbeit für eine erfolgreiche Energiewende.“

Klima- und Energiefonds Geschäftsführerin Theresia Vogel: „Der Joint Call 2022 der CETPartnership ist mehr als nur eine Förderung. Die Initiative hilft uns, neben der länderübergreifenden Finanzierung, auch bei der europaweiten Koordinierung und Vernetzung von Forschung und Entwicklung, um neue Technologien für die Energiewende voranzutreiben.“

Zum Joint Call der CETPartnership

Der Joint Call 2022 ist zweistufig und in sieben Initiativen (TRI – Transition Initiative) mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten gegliedert. Das Fördervolumen für einzelne Projekte reicht zwischen 100.000 Euro bis zu zwei Millionen Euro. Österreichische Bewerber:innen können bei folgende TRIs Projekte einreichen:

  • TRI 3: Modul 2 – Klimaneutralität mit erneuerbaren Kraftstoffen und Wasserstoff ermöglichen
    Das Ziel von TRI 3 Modul 2 ist die Bereitstellung technologisch sauberer Lösungen für erneuerbare Kraftstoffe und Wasserstoff.
  • TRI 5: Integrierte regionale Energiesysteme
    TRI 5 strebt die Entwicklung und Validierung integrierter regionaler und lokaler Energiesysteme an, die es ermöglichen, bis 2030 hohe Anteile an erneuerbaren Energien effizient bereitzustellen und zu nutzen.
  • TRI 6: Integrierte industrielle Energiesysteme
    TRI 6 zielt darauf ab, eine Reihe technischer Lösungen für integrierte industrielle Energiesysteme zu entwickeln und zu demonstrieren, die effiziente CO2-neutrale industrielle Produktionsstätten ermöglichen und industrielle Energiesysteme als Teil des gesamten Energiesystems in die Entwicklung einbeziehen.

Für TRI 6 stellt der Klima- und Energiefonds jährlich 2,1 Millionen Euro bereit. Das Klimaschutzministerium beteiligt sich an TRI 3 Modul 2 mit 1,5 Millionen Euro und an TRI 5 mit 1,8 Millionen Euro pro jährlichem Call.

Die erste Einreichung für Projektvorschläge beginnt am 14. September und endet am 23. November 2022 um 14:00 Uhr.

Nähere Informationen finden Sie unter: https://cetpartnership.eu/

Willkommen in der Zukunft. 
Hallo Austrian Roadmap 2050.

Wir liefern die besten Stories und spannendsten Trends direkt in dein Postfach, jeden Freitag! Werde Teil der Community!

  • Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner personenbezogenen Daten für die regelmäßige Zustellung Ihres Newsletters zum Zweck der Information über RoadMAP2050 News einverstanden. Ich kann diese Einwilligung jederzeit und bei jedem Erhalt des Newsletters widerrufen.

Newsletter-Anmeldung

Reden Sie bei Österreichs Infrastruktur mit! Jetzt zum Newsletter anmelden und einmal wöchentlich über Zukunftsthemen aus den Bereichen Infrastruktur und Mobilität informieren:

Einwilligung

Sie haben sich erfolgreich angemeldet!