Unter dem Schwerpunkt-Motto „Zukunft.Stadt.Klima“ zeichnete die Stadt Wien gemeinsam mit „OekoBusiness Wien“ zum ersten mal Projekte aus.

Betrieblicher Klima- und Umweltschutz wurde  kürzlich im Wiener Rathaus geehrt. Dort vergab Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky zum ersten Mal den Nachhaltigkeitspreis: „Für eine nachhaltige Stadt braucht es auch nachhaltig geführte Betriebe. Die heute ausgezeichneten Projekte zeigen deutlich, dass betrieblicher Erfolg und Klimaschutz kein Gegensatz, sondern vielmehr eine perfekte Ergänzung sind.“

Kläranlagen, klimafreundliche Ernährung und wieder verwertbares Essen

Knapp 20 Einreichungen wurden von der Jury, bestehend aus Stadt Wien und dem „OekoBusiness Wien“ Beirat (Wirtschaftskammer Wien, Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, Arbeiterkammer Wien, Österreichischer Gewerkschaftsbund, Wirtschaftsagentur Wien) in den Bereichen Innovation, Kommunikation und Kooperation bewertet und schließlich die Siegerprojekte ausgewählt. Gesucht waren bereits umgesetzte oder in Planung befindliche Projekte zum Schwerpunkt-Motto „Zukunft. Stadt. Klima“.

Die drei Preisträger – „ebswien kläranlage & tierservice Ges.m.b.H“, „Gms Gourmet GmbH“ und „Österreichisches Ökologie Institut“ – dürfen sich nicht nur über eine Urkunde, sondern auch ein Zugticket für eine Reise nach Brüssel freuen. Gemeinsam mit Vertreter:innen der Stadt und „OekoBusiness Wien“ werden sie dort das Wien Haus sowie relevante EU-Institutionen besuchen können.

Und die Sieger sind …

„ebswien kläranlage & tierservice Ges.m.b.H“: Mit dem Einbau einer Turbine im Abwasserstrom der Wiener Kläranlage startete der Betreiber einen langjährigen Prozess zur Selbstversorgung des Unternehmens mit erneuerbarer Energie. Mit dem Projekt E_OS (Energie-Optimierung Schlammbehandlung) wurde er nun 2021 abgeschlossen. Bei E_OS bauen Mikroorganismen in einem gemeinsam mit der TU Wien entwickelten komplett neuen Verfahren in sechs riesigen Faulbehältern die organischen Inhaltsstoffe des Klärschlamms ab.

„Gms Gourmet GmbH“: Das Unternehmen verfolgt im Rahmen von „OekoBusiness Wien“ seit vielen Jahren engagierte Umweltziele beim Kochen und der Bewusstseinsbildung für klimafreundliche Ernährung. Als Vorreiter in der Gemeinschaftsverpflegung berechnet das Unternehmen nun auch den CO2– Fußabdruck für die gesamte Unternehmenstätigkeit.

Österreichisches Ökologie-Institut: In Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Österreich, der „impacts Cateringsolutions GmbH“, „Social food vienna“ und der Stadt Wien – Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle (MA 39) wurde eine Handlungsanleitung zur Weitergabe von genießbaren Lebensmitteln und Speisen, die bei Buffets oder Caterings überbleiben und derzeit entsorgt werden müssen, ermittelt. Nach diesem Modell können die Speisen sicher und in rechtlichem Rahmen an soziale und sozio-ökonomische Einrichtungen weitergegeben werden

Anreiz für ökologisches Wirtschaften

Thomas Hruschka, Programmmanager „OekoBusiness Wien“, zeigt sich ebenfalls erfreut über die ausgezeichneten Projekte: „Im „OekoBusiness Wien“ Netzwerk sind bereits mehr als 1.300 Wiener Betriebe. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität unserer Stadt. Mit dem Nachhaltigkeitspreis wollen wir einen weiteren Anreiz schaffen, ökologisch und sozial verträglich zu Wirtschaften.“

www.wien.gv.at/umweltschutz/oekobusiness/preis

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