Von China nach Deutschland. Wir verfolgten diese Woche die infrastrukturelle Roadmap des Virus, der alle Schlagzeilen füllt.

Ende letzten Jahres vermeldeten die chinesischen Behörden erste Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus. Patient 0, wird vermutet, hat sich in einem Marktgebäude Wuhan’s, einer Millionenstadt in Zentralchina, angesteckt. Die Übertragung auf den Mensch sei beim Verkauf lebender Wildtiere passiert.

Da der Virus auch von Mensch zu Mensch übertragbar ist, verbreitete sich der noch unbekannte Erreger und erzeugte schnell enorme Aufmerksamkeit. Von dem Marktgebäude über U-Bahn, S-Bahn, Autobahn bis hin zum Hafen und schließlich auch über Flüge aus Wuhan.

Die Stadt ist der industrielle Schwerpunkt Mittelchinas und beherbergt deswegen zahlreiche ausländische Arbeitskräfte. Es reisen täglich tausende chinesische Geschäftsleute aus. Im Januar wird der Virus in Thailand nachgewiesen, der ziemlich eindeutig über chinesische Touristen übertragen wurde, die sowohl nach Thailand fliegen, fahren oder auf Schiffen ankommen.

Ein paar Tage danach wird die erste Infektion eines US-Bürger nachgewiesen, der von einer Reise aus Zentralchina zurückkehrte. Er flog mit dem Flugzeug nach Hause. In Frankreich kurz darauf dasselbe Phänomen: Zwei Menschen, die sich während einer China-Reise ansteckten, nahmen den Virus als Flugbegleitung mit.

Erst vergangenen Dienstag, wird der erste Fall in Deutschland gemeldet: Eine chinesische Kollegin habe auf einer Fortbildung bei der Firma Webasto in Bayern einen deutschen Mitarbeiter angesteckt.

Bestätigte Fälle gibt es mittlerweile außerdem noch in Nepal, Vietnam, Malaysia, Kambodscha, Südkorea, Japan und Australien. Flugzeuge werden vor Abflug desinfiziert und der chinesische Verkehr wird streng kontrolliert. In Wuhan sind seit Mitte Jänner jegliche Transportmittelpunkte wie Bahnhöfe und der Flughafen abgeriegelt.

Willkommen in der Zukunft. 
Hallo Austrian Roadmap 2050.

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