Die gebürtige Oberösterreicherin arbeitet seit 2018 als Projektleiterin für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik bei der Trafility GmbH in Graz.

Ein Viertel der CO2-Emissionen in Europa stammen aus dem Verkehr, in Österreich sind es sogar ein Drittel. Für Elisabeth Scherounigg ein Thema, das alle Menschen beschäftigt, da auch im Verkehr einerseits Wege zur Emissionsvermeidung dringend nötig, andererseits bequeme und klimafreundliche Mobilitätlösungen unter einen Hut zu bringen sind. Parat stehen aus ihrer Sicht Elektro- und automatisierte Fahrzeuge, Sharing-Modelle sowie eine nachhaltige Verkehrsplanung, die unsere alltägliche Mobilität künftig maßgeblich mitbestimmen werden.

In ihren Projekten steht für Scherounigg die Frage nach einer intelligenten, also ressourcenschonenden und zugleich effizienten Abwicklung unserer Mobilitätsbedürfnisse im Fokus. Derzeit beschäftigt sich Scherounigg zum einen mit der überregionalen Radverkehrsplanung und zum anderen mit hochrangigen Straßenprojekten, bei denen eine nachhaltige und möglichst umweltfreundliche Verkehrsabwicklung im Vordergrund stehen.

„Über die Bearbeitung und Erstellung von Verkehrsmodellen, Verkehrsflusssimulationen sowie die Radverkehrsplanung im Zeitalter fortschreitender Digitalisierung und Automatisierung möchten wir den Bereich der Mobilität für künftige Anforderungen aktiv mitgestalten“, so Scherounigg, die ein Masterstudium der Bauingenieur:innenwissenschaften – Umwelt und Verkehr an der Technischen Universität Graz abgeschlossen hat.

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Beim Thema Radverkehr ist für sie der ver- und anbindende Charakter essenziell. Momentan hat sie den Ausbau der Radinfrastruktur in Niederösterreich im Blick: „Meine Aufgabe besteht in der Lokalisierung von Quell- und Zielpunkten und deren möglicher Verbindungen.“ Gemeinsam mit den Gemeinden und dem Land Niederösterreich soll so ein attraktives Radwegenetz geschaffen werden, welches über Gemeindegrenzen hinausdenkt.

Mit der ASFINAG entwickelt Scherounigg Projekte, die sich abseits vom Ausbau der Straßen mit Alternativen beschäftigen und multimodale Ansätze verfolgen. „Aktuell untersuchen wir Möglichkeiten, Autobahnnutzer:innen Anreize zu geben, um Fahrgemeinschaften zu bilden oder auf den Öffentlichen Verkehr umzusteigen, um so hoch ausgelastete Autobahnabschnitte zu entlasten.“ Ebenso werden tageszeitabhängige und kapazitätssteigernde Maßnahmen unter die Lupe genommen, um einerseits Stauzeiten zu reduzieren und andererseits zu verhindern, dass Autobahnen weiter ausgebaut werden müssen. So könne Raum für Mensch und Tier erhalten bleiben und gleichzeitig wertvolle Lebenszeit gewonnen werden.

Bei Trafility führt dieser Weg laut Scherounigg dabei zusehends ins Softwareengineering und in Richtung Produktentwicklung. Kern-Kompetenzen fortschrittlicher Verkehrsplanung, die das junge Unternehmen plant weiter auszuweiten.

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