2020 war für Niederösterreich im Bereich der Elektromobilität ein absolutes Erfolgsjahr. „Im Unterschied zum Rest der Automobil-Branche erlebte der E-Mobilsektor einen regelrechten Boom. So wurden alleine in Niederösterreich im Vorjahr 4.282 E-Fahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht 17,6 Prozent aller neu zugelassenen E-Fahrzeuge in Österreich.

Besonders erfreulich ist, dass auch die heimischen Zulieferbetriebe dank E-Mobilität optimistisch in die Zukunft blicken. Elektromobilität wird im Rahmen der Initiative ‚e-mobil in niederösterreich‘ seit über zehn Jahren engagiert vorangetrieben und es bestätigt sich, dass unser Weg sowohl für die Umwelt als auch für die Wirtschaft der richtige ist“, zeigen sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger überzeugt.

Mit 31.12.2020 waren genau 12.626 Elektro-Fahrzeuge auf Niederösterreichs Straße unterwegs – so viele, wie noch nie.
Doch nicht nur die Umwelt profitiert vom stark steigenden Interesse an e-Fahrzeugen, sondern auch die heimische Wirtschaft. Im Rahmen der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ wurde 2020 in der niederösterreichischen Zulieferindustrie eine repräsentative Umfrage zu den Chancen und Risiken der Elektromobilität durchgeführt. „Die Betriebe sehen in der Entwicklung hin zu E-Fahrzeugen große Chancen auf eine Wertschöpfungssteigerung. Um dieses Potenzial zu nutzen, bedarf es aber eines aktiven Engagements im Bereich Entwicklung und Innovation. Hier ist die Landesinitiative ‚e-mobil in niederösterreich‘ der richtige Ansprechpartner“, so Danninger.

Jochen Danninger
Foto © Zsolt Marton

Bei den Expertengesprächen konnten mehr als 50 konkret umsetzbare Ideen für Projekte und Maßnahmen erarbeitet werden, 14 davon wurden bereits konkretisiert. Umgesetzt wird die Landesinitiative durch die Wirtschaftsagentur ecoplus. Ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki dazu: „Im Rahmen von ‚e-mobil in niederösterreich‘ werden nun mehrere Folgeprojekte in Angriff genommen. Der inhaltliche Bogen reicht dabei von den Themen Ladeinfrastruktur und Flottenmanagement über den Aufbau von Wasserstoff-Tankstellen bis zur Fahrdynamik in autonomen Fahrzeugen. Die Entwicklung im Bereich der alternativen Mobilität steht vielfach erst am Anfang und es freut mich sehr, dass wir einen Beitrag dazu leisten können, dass Niederösterreichs Betriebe hier ganz vorne mit dabei sind.“

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