„Die Erneuerbaren“  Enorme Nachfrage bei Schulworkshops

Nach einem heißen Sommer mit vielen Unwettern startet das von der IG Windkraft initiierte und durchgeführte Schulworkshop-Programm „Die Erneuerbaren“ in das neue Schuljahr. Von Seiten der Schulen wird das Angebot sehr gut nachgefragt. Das Angebot hängt aber maßgeblich von der Förderung der jeweiligen Bundesländer ab. „Wir würden das Angebot gerne ausbauen, um die Nachfrage zu decken, jedoch sind wir hier auf die Unterstützung der Länder angewiesen“, erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Klimaschutz fängt in der Schule an, denn dort wird das Bewusstsein dafür geschärft.“

Ein Sommer mit vielen Unwettern und zahlreichen Wetterkatastrophen geht zu Ende. Gerade in diesem Sommer war das Thema der Auswirkungen des Klimawandels und was dagegen getan werden kann sehr präsent. Für viele Kinder geht es in den nächsten Tagen und Wochen wieder zurück in die Schule. Auch das von der IG Windkraft in Kooperation mit dem Österreichischen Biomasseverband initiierte Schulprogramm „Die Erneuerbaren“ findet an vielen Schulen in Niederösterreich, Oberösterreich, dem Burgenland, Salzburg und der Steiermark wieder statt.

Große Nachfrage – zu wenig Förderung

„Unsere Workshops kommen nicht nur bei den Schüler*innen, sondern auch bei den Lehrkräften sehr gut an“, freut sich Moidl und erklärt: „Leider sind wir noch nicht in allen Bundesländern vertreten, denn ob das Schulprogramm stattfinden kann, hängt davon ab, ob wir eine Unterstützung vom jeweiligen Bundesland erhalten. Wir hoffen natürlich auf verstärkte Unterstützung der Länder für dieses wichtige Programm, das die Jugend für die positive Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft gewinnen soll.“ Die Leiterin des Kinderprogramms Angelika Beer fasst zusammen: „Das Leuchten in den Augen und die ehrliche Begeisterung mit der sich die Kids während des Workshops spielerisch auf die Suche nach den erneuerbaren Energien machen, um einen Teil zur Lösung der Klimakrise zu entdecken, zeigt mir immer wieder, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Spielerisch die Erneuerbaren kennenlernen

Pro Jahr werden ca. 200 Workshops in Volksschulen nach einem kurzweiligen pädagogischen Konzept von geschulten Pädagog*innen abgehalten – 100 in NÖ und je 20–25 im Burgenland, in OÖ, Salzburg und der Steiermark. In weiteren Bundesländern wurde um eine Förderung angefragt. Die vollen Kosten für einen Workshop betragen ca. 600 Euro. Mit einer Förderung werden lediglich die Grenzkosten gedeckt. Für die Schule beläuft sich der Beitrag pro Klasse auf nur 30 Euro (inklusive Unterrichtsmaterial und zwei Kinderheften), um den Workshop für alle zugänglich zu machen. „Die Workshops sind kindgerecht aufbereitet und es ist für jedes Kind etwas dabei, um Interesse zu wecken“, so das Feedback einer Lehrkraft.

Handlungsmöglichkeiten aufzeigen

Ziel der Workshops ist es, die Klimakrise mit ihren negativen Auswirkungen pädagogisch zu thematisieren. Wichtig ist es aufzuzeigen, dass es Lösungen und Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Zukunft gibt, sowie den Kindern die Angst zu nehmen. Das gelingt mit spielerischer Aufklärung. Nicht zuletzt sollen sie ein positives Gefühl mit den Erneuerbaren verknüpfen. Johannes Miletits, Kursleiter stellt fest: „Wenn wir am Ende des Workshops gemeinsam Inhalte zusammenfassen, bin ich immer wieder erstaunt wie viel Wissen in so kurzer Zeit vermittelt werden kann“ und fasst zusammen: „Als Erfolg sehe ich, wenn ich den Eindruck gewinne, das Besprochene knüpft an die eigenen Lebensrealitäten an und wird im besten Fall auch umgesetzt.“ Zudem betont Moidl: „Die Klimakrise wird unsere Kinder am stärksten betreffen, da sie in Zukunft mit den Folgen leben müssen. Darum ist es uns ein Anliegen, genau dort Aufklärungs- und Informationsarbeit zu leisten und aufzuzeigen, dass es noch nicht zu spät ist, die Klimakrise aufzuhalten. Die Zukunft lässt sich positiv gestalten.“

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