Zusammen wollen Daimler und Volvo Brennstoffzellensysteme entwickeln und gründen dafür das Unternehmen „Cellcentric“. Eine Serienreife ist nach 2025 geplant.

Der deutsche Kfz-Profi Daimler und der schwedische Lkw-Hersteller Volvo arbeiten künftig in einem gemeinsamen Unternehmen an der Entwicklung von Brennstoffzellen-Antrieben für schwere Lastwagen. Das im vergangenen Jahr angekündigte Unternehmen, das künftig Cellcentric heißen soll, wurde am Montag gegründet, teilten Daimler Truck und die Volvo Group mit. Volvo hat dafür um rund 600 Millionen Euro 50 Prozent der Anteile an der Firma Daimler Truck Fuel Cell gekauft. Der Stuttgarter Lastwagenbauer hatte dort zuvor schon alle seine Brennstoffzellen-Aktivitäten zusammengeführt.

Zusammen wollen Daimler und Volvo Brennstoffzellensysteme entwickeln, die in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts in Serie gehen können. In allen anderen Bereichen blieben die Unternehmen Konkurrenten, hieß es. Die Pläne für ihr Gemeinschaftsprojekt hatten sie im April 2020 vorgestellt, eine verbindliche Vereinbarung war im November unterschrieben worden.

Speziell in Bezug auf Transport und Logistik wird der Brennstoffzelle eine große Zukunft prophezeit. Auch Unternehmen wie Bosch und Daimler sehen Potential, was das Thema Wasserstoff in Bezug auf reduzierte Treibstoffkosten, eine kosteneffiziente Fertigung der Brennstoffzellenstacks oder ganzer Fahrzeuge angeht.

Willkommen in der Zukunft. 
Hallo Austrian Roadmap 2050.

Wir liefern die besten Stories und spannendsten Trends direkt in dein Postfach, jeden Freitag! Werde Teil der Community!

  • Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner personenbezogenen Daten für die regelmäßige Zustellung Ihres Newsletters zum Zweck der Information über RoadMAP2050 News einverstanden. Ich kann diese Einwilligung jederzeit und bei jedem Erhalt des Newsletters widerrufen.

Newsletter-Anmeldung

Reden Sie bei Österreichs Infrastruktur mit! Jetzt zum Newsletter anmelden und einmal wöchentlich über Zukunftsthemen aus den Bereichen Infrastruktur und Mobilität informieren:

Einwilligung

Sie haben sich erfolgreich angemeldet!