10 Millionen Euro Förderung: FCIO-Geschäftsführerin Sylvia Hofinger befürwortet Forschungs- Technologie und Innovationsinitiative der Kreislaufwirtschaftsstratgie des Klimaschutzministeriums.

Eine aktuelle Studie im Auftrag des Fachverbands der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO) spricht eine klare Sprache: Allein durch umfassendes Kunststoffrecycling wären enorme Einsparungen bei Treibhausgasen in der Höhe von 2,4 Millionen Tonnen CO2 jährlich in Österreich möglich. Die zusätzlich benötigte Energie für eine klimaneutrale Produktion in der Chemieindustrie könnte halbiert werden. Umso mehr begrüßt die FCIO die von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler vorgestellte FTI Initiative Kreislaufwirtschaft, mit der Forschung und Entwicklung in diesem wichtigen Zukunftsbereich gefördert werden sollen.

10 Millionen Euro stehen der Forschungs- Technologie und Innovationsinitiative  zur Verfügung. Unterstützt werden innovative Projekte, im Fokus steht die heimische Wirtschaft. FCIO-Geschäftsführerin Sylvia Hofinger befürwortet die Initiative: „Der Wandel zu einer CO2-neutralen Gesellschaft wird nur durch die Entwicklung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft möglich sein. Jede Investition und jede Förderung, die unsere Unternehmen bei der Entwicklung von Prozessen unterstützt, die zu mehr Nachhaltigkeit und zur Verringerung von Rohstoffabhängigkeit führen, ist dabei wertvoll.“

Strategie für innovative Kreislaufwirtschaft bindet alle Branchen ein

Nicht nur die Chemieindustrie profitiert von der Initiative des Klimaschutzministeriums. Die Erstellung der Kreislaufwirtschaftsstrategie erfolgt branchenübergreifend. Dies eröffnet zudem neue Möglichkeiten für innovative Kreislaufwirtschaft. So können Abfallprodukte zu wertvollen Rohstoffen für andere werden. Darüber hinaus wird auch die Wissenschaft in den Prozess mit eingebunden, wie es seitens Klimaschutzministerium heißt. Ministerin Leonore Gewessler appelliert: „Es steht schlecht um unseren Planeten. Leider gehen wir viel zu verschwenderisch mit unseren wertvollen Ressourcen um. Darum erarbeiten wir im Klimaschutzministerium die Kreislaufwirtschaftsstrategie für Österreich. Aber wir müssen jetzt handeln. Darum wirkt ein erster Teil unserer Kreislaufwirtschaftsstrategie schon heute. Mit der Forschungs-, Technologie-, und Innovationsinitiative stellen wir 10 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung, die die Kreislaufwirtschaft fördern und weiterentwickeln.“

Über den FCIO:

Der Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO) ist die gesetzliche Interessenvertretung der chemischen Industrie in Österreich. Derzeit vertritt der Verband etwa 240 Unternehmen aus der chemischen Industrie, welche neben der Kunststoff- und Pharmaindustrie auch die Produktion von organischen und anorganischen Chemikalien, Chemiefasern und Lacken umfassen. Mehr als 47.000 Beschäftigte in der chemischen Industrie haben 2019 Waren im Wert von über 16 Milliarden Euro hergestellt. Der FCIO setzt sich für einen ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen und attraktiven Chemiestandort Österreich mit einem forschungs- und technologiefreundlichen Umfeld ein, in dem die chemische Industrie mit ihrer Innovationskraft Lösungen für die zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen entwickeln und liefern kann. www.fcio.at

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