Am Bus-Bahn Mobiltag war die Freude über die neuen Zuggarnituren für Vorarlberg groß. Tausende Besucher informierten sich über Umweltfreundliche Mobilität.

Großes Interesse an den künftigen Vorarlberger Nah- und Regionalverkehrszügen: Tausende Besucherinnen und Besucher nutzten beim Bus-Bahn-Mobiltag heute in Dornbirn die Gelegenheit, den ÖBB Cityjet TALENT3 erstmals zu besichtigen.

„Ein gut ausgebauter, moderner öffentlicher Verkehr ist eine wichtige Investition in den Klimaschutz“, betonte Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

Der CEO der ÖBB, Andreas Matthä, und Bombardier-Österreich-Geschäftsführer Christian Diewald, sprachen von einem „Premium-Produkt für Vorarlberg“. Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Johannes Rauch hoben das dichte Netz umweltfreundlicher Mobilitätsangebote hervor, das vom Verkehrsverbund koordiniert wird.

Rund 150 Millionen Euro investieren die ÖBB in 21 neue Zuggarnituren des Herstellers Bombardier, die in Vorarlberg die bisherigen Nah- und Regionalverkehrszüge ersetzen werden. Im Rahmen des Bus-Bahn-Mobiltages war der neue ÖBB Cityjet TALENT3 heute, Dienstag, am Bahnhof Dornbirn erstmals öffentlich zu besichtigen. Mehrere tausend Vorarlbergerinnen und Vorarlberger nützten die Gelegenheit und überzeugten sich von den Vorzügen, wie dem riesigen Platzangebot mit bis zu 300 Sitzplätzen und dem größten Radabteil Österreichs.

Prominentester Besucher des Bus-Bahn-Mobiltags war Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Er hob die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs im Kampf gegen die Klimakrise hervor: „Der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel ist ein wichtiger Beitrag, um die Klimaziele zu schaffen. Dazu braucht es eine hohe Qualität bei Bus-, Bahn- und Radverkehr und neue Angebote wie das Carsharing.“ Vorarlberg sei schon jetzt vorbildlich, die Steigerungsraten beachtlich, so der Bundespräsident: „Gehen Sie diesen erfolgreichen Weg konsequent weiter.“

Mobilität verändern

Landeshauptmann Markus Wallner verwies auf das eben beschlossene neue Mobilitätskonzept des Landes mit ambitionierten Zielen zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Vorarlberg: „Nur so gelingt es uns, die CO2-Emissionen im Verkehrsbereich zu senken.“ Schon jetzt habe der Taktverkehr im Rheintal ein urbanes Niveau, ein weiterer Ausbau des Angebots sei aber nötig.

Dass die Richtung stimmt, unterstreicht auch Mobilitäts-Landesrat Johannes Rauch: „Zweistellige Steigerungsraten bei Bus und Bahn sowie ein wachsender Anteil beim Radverkehr sind Beleg dafür.“ Die Qualitätsverbesserung durch die künftigen Nah- und Regionalverkehrszüge ist für Rauch „eine Zukunftsinvestition für die nächsten Jahrzehnte“.

Vorarlberg arbeite „konsequent weiter am Ziel, den besten öffentlichen Verkehr nach Wien zu bieten“, betonte der Mobilitäts-Landesrat. „Meine Zukunftsvision ist ein 10-Minuten-Takt auf der Schiene durch Vorarlberg.“

Premium-Produkt für Vorarlberg

Beim Bus-Bahn-Mobiltag konnten sich die Besucherinnen und Besucher selbst ein Bild machen. „Das große Interesse unserer Kundinnen und Kunden am ÖBB Cityjet TALENT3 heute hat uns gezeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg!“, freute sich ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä. „Wir werden mit dem Land Vorarlberg und den Gemeinden weiter intensiv am Ausbau des öffentlichen Verkehrs arbeiten. Neben neuen Zügen braucht es auch eine moderne Infrastruktur. Da ist einiges in Bewegung.“

Bombardier-Österreich-Geschäftsführer Christian Diewald zeigte sich stolz auf das „Premium-Produkt TALENT3“ mit vielen innovativen Details wie dem Multifunktionsbereich, der die unterschiedlichen Bedürfnisse im Sommer und im Winter gerecht werde. Bombardier habe die Entwicklung des TALENT3 „in Rekordzeit umgesetzt, auch wenn die Tests, um die Zulassung zu erlangen, etwas länger dauern als vorgesehen“. Man arbeite mit Hochdruck daran, alle notwendigen Gutachten fertigzustellen und bei den Zulassungsbehörden einzureichen.

Vernetzte Mobilität

Für den Geschäftsführer des Verkehrsverbund Vorarlberg, Christian Hillbrand, ist die Vernetzung der umweltfreundlichen Mobilitätsformen entscheidend: „Der Bahnverkehr bildet das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs, Bus, Fahrrad und Carsharing erschließen die Fläche.“

Eine Fülle von Details machen den Umstieg leichter – etwa laufende Optimierungen bei den Anschlüssen, eine gemeinsame Karte für Bus, Bahn und Carsharing oder neue Fahrrad-Abstellanlagen an den Bahnhöfen.

Was hier in Vorarlberg bereits geboten wird, davon konnten sich die Besucherinnen und Besucher beim Bus-Bahn-Mobiltag am Dienstag überzeugen. Dort präsentierten sich unter anderem der Stadtbus Dornbirn, der Landbus Unterland, die Radfreundlich-Kampagne des Landes und die Carsharing-Anbieter ÖBB Rail&Drive und CARUSO.

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