Erste Förderpakete für Roll-out erneuerbarer Energien und „Klimaschutz made in Austria“ starten in Kürze.

Das Präsidium des Klima- und Energiefonds hat das Jahresprogramm für 2021 beschlossen. 217,3 Millionen Euro stehen zur Verfügung, der Löwenanteil fließt in Programme zum Ausbau erneuerbarer Energien, in den Umbau des Energie- und Mobilitätssystems und in die Dekarbonisierung der Industrie. Der Klima- und Energiefonds der Bundesregierung ist dotiert aus Mitteln des Bundesministeriums für Klimaschutz sowie aus europäischen Fördertöpfen.

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Mit unserem grünen Klimaschutzpaket sorgen wir für klimafreundliche Investitionen, schaffen viele weitere zukunftssichere Arbeitsplätze und kurbeln dabei die Wirtschaft an. Denn Klimaschutz ist der absolute Job- und Wirtschaftsmotor. Der Klima- und Energiefonds ist der richtige Partner, um diese Ziele rasch in die Umsetzung zu bringen und Klimawirkung zu erzielen. Mit dem neuerlichen Rekordbudget können heuer noch mehr klimafreundliche Projekte starten – mein Dank gilt hier besonders den engagierten Regionen und Unternehmen, die schon in den Startlöchern stehen.“

Klimaneutralität 2040: Investitionen und rasches Handeln sind gefordert

Der Klima- und Energiefonds darf sich 2021 erneut über ein Rekordbudget freuen. 217 Mio. Euro fließen ab sofort in die Umsetzung klimawirksamer Projekte. Geld, das gerade jetzt wichtig ist, um die krisengeprüfte Wirtschaft anzukurbeln. Theresia Vogel und Ingmar Höbarth, Geschäftsführung des Klima- und Energiefonds: „Dank des grünen Konjunkturpaketes haben wir die einmalige Chance, Klimaschutzinnovationen rasch zu den Menschen zu bringen. Unser Ziel ist es, die heimische Wirtschaft auf ihrem Weg in die klimafreundliche Zukunft zu unterstützen und Regionen fit für ein neues Energie- und Mobilitätssystem zu machen.“

Der Klimafonds setzt daher 2021 neben seinen bewährten Förderformaten auch auf komplett neue Programme. So gelten missionsorientierte, technologieoffene Wettbewerbe als ein neuartiger innovationspolitischer Ansatz zur Förderung von disruptiven Innovationen, mit denen der Klimakrise begegnet werden kann. Ein weiterer Fokus des Fonds liegt auf Städten und deren Weg in die Zukunft. Theresia Vogel: „Egal ob groß oder klein – Städte brauchen eine hohe Lebensqualität, damit sich Menschen wohl fühlen. Dazu gehören nicht nur die ,gute Luft‘, sondern auch moderne Wohn- und Mobilitätskonzepte, öffentliche Grünflächen und die Möglichkeit, seinen Lebensraum selbst mitgestalten zu können. Wir begleiten Städte auf dem Weg in diese lebenswerte Zukunft – und bringen neue, klimafreundliche Technologien mit den Bedürfnissen der Menschen zusammen “

Einen wahren Boom für die dezentrale Versorgung mit erneuerbaren Energien erwartet der Klima- und Energiefonds durch das „Erneuerbaren Ausbau Gesetz“: Erstmals können Nicht-Energieversorger über Grundstücksgrenzen hinweg Strom und Wärme produzieren, speichern, handeln und verbrauchen. Der Fonds legt daher 2021 neue Förderprogramme auf, die den Aufbau und den Betrieb von erneuerbaren Energiegemeinschaften unterstützen. Ingmar Höbarth: „Jetzt haben die Menschen vor Ort endlich die Möglichkeit, sich selbst mit sauberer Energie zu versorgen und sie können darüber hinaus zum Kraftwerk für ihre Umgebung werden. Aus unseren Klima- und Energie-Modellregionen wissen wir: Die Begeisterung in den Regionen für dieses Thema ist da. Wir wollen aus dieser nun eine Erfolgsstory für den Klimaschutz machen“.

Solaranlagen: Förderaktion für die Errichtung von thermischen Solaranlagen für die Warmwasserbereitung und Beheizung. www.solaranlagen.klimafonds.gv.at

E-Mobilität für Private: Förderaktion für die Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen für den privaten Einsatz. www.emob.klimafonds.gv.at

Photovoltaik-Anlagen: Gefördert werden neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte Photovoltaik-Anlagen. www.pv.klimafonds.gv.at

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