Das Frauennetzwerk „Women in Mobility“ engagiert sich für mehr Vielfalt und Austausch von Frauen in der Mobilitätsbranche und setzt sich für eine intersektionale Perspektive ein.

Straßen werden gebaut, Städte geplant und neue innovative Lösungen für nachhaltige Mobilitätskonzepte erarbeitet. Die Zahlen sprechen für sich: 90 Prozent der Vorstände in der Automobilbranche sind männlich, der Frauenanteil im Verkehrssektor ist mit 22 Prozent vergleichsweise noch sehr gering. Mit dem Frauennetzwerk „Women in Mobility“ haben sich Coco Heger-Mehnert, Geschäftsführerin und Mitgründerin, Sophia von Berg und Anke Erpenbeck eines zum Ziel gesetzt: mehr Sichtbarkeit, Vielfalt, Austausch und Raum für Frauen in der Mobilitätsbranche.

„Wir sind eine kleine lila Bewegung, die immer größer wird“

Seit 2015 vernetzt die Initiative Forscher*innen, Geschäftsführer*innen, Projektleiter*innen bis hin zu Student*innen aus der Branche und bietet Ihnen somit eine virtuelle Plattform mit vielen Möglichkeiten: hier wird nicht nur der Austausch rund um das Thema Mobilität gefördert, sondern auch Raum für gemeinsame Projekte, Kooperationen und Ideen geschaffen. In diesem Netzwerk soll jeder Platz für seine Stimme finden, ganz egal mit welchem Background und aus welcher Hierarchieebene. Mittlerweile gibt es nicht nur Hubs in Deutschland, auch in der Schweiz, Österreich und sogar London. 2020 wurden die drei Gründer*innen von Women in Mobility für ihr vielseitiges Engagement mit dem Deutschen Mobilitätspreis ausgezeichnet.

Auch in Österreich stark vertreten

Der Wiener Hub, angeführt von Claudia Falkinger, Lina Mosshammer, Nadin Brunnhofer und Lara Spendier, vertritt die Agenden dieser Initiative in Österreich, aber auch in Europa.

Im Zuge der letztjährigen Austrian Roadmap2050 Veranstaltung Sauber, leise, sicher? Symposium über die vielfältigen Ansprüche an die urbane Mobilität war die Plattform mit Claudia Falkinger als Speakerin vertreten.

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Mobilität ist nicht gender-neutral

Women in Mobility soll nicht nur Frauen aus der Mobilitätsbranche mehr Wahrnehmung verschaffen, sondern fördert auch den Austausch verschiedener Themenschwerpunkte die sich vor allem auf nachhaltige, ressourcenschonende und vor allem auch gendergerechte Mobilität konzentrieren. Mobilitäts- und Verkehrsplanung ist nach wie vor eine Männerdomäne die häufig nicht auf die Bedürfnisse von weiblichen Verkehrsteilnehmer*innen eingeht und eine männliche Perspektive vertritt. Eine Gleichstellung in dieser Branche ist aktuell noch nicht erreicht, und eben diese möchte Women in Mobility nachhaltig fördern und etablieren.

(col)

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