abaton: Räume energiesparend mit der Decke heizen.

Das Eco-Start-up abaton liefert mit seinen Heiz- und Kühl-Paneelen die Antwort auf eine der größten Herausforderungen bei der Umsetzung der Klimaziele: Unseren Energie- und Strombedarf zu reduzieren. Nur mit innovativer Gebäudetechnik kann die Energiewende gelingen und Österreich bis 2040 klimaneutral werden. Einen wertvollen Beitrag zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern leistet die abaton-Technologie. Das Ecotech-Start-up der beiden Gründer Benedikt Goehmann und Maximilian Gruber ist jetzt auch für den österreichischen Gründerpreis PHÖNIX nominiert, eine der wichtigsten Auszeichnungen für standortrelevante Innovationen.

Fast 40 Prozent der österreichischen Haushalte heizen laut Statistik Austria mit fossilen Energieträgern. Damit Österreich seine Klimaziele – CO2-Neutralität bis 2040 – erreicht, sind rasche Schritte beim Umbau von Heizsystemen notwendig. Schließlich sind Gebäude in Österreich nach Berechnungen des Umweltbundesamts für rund zehn Prozent der klimaschädigenden Treibhausgasemissionen verantwortlich. Aktivierte Bauteile werden dabei explizit als Teil der Lösung genannt. Mit einem Einsparungspotenzial von rund 25 Prozent gegenüber herkömmlichen Energiesystemen stellt abaton eine Schlüsseltechnologie für klimafitte Gebäude dar.

abaton Paneele ermögliche klimaschonende Deckenheizung. abaton/Anna Niederleitner

Ökologische Heizsysteme wie Wärmepumpen können nur mit Flächenheizsystemen wirklich sinnvoll eingesetzt werden. Deckenheizungen stellen somit einen wesentlichen Hebel für die Reduktion fossiler Energieträger dar. „Bereits ab 2025 muss die Baubranche sich Alternativen überlegen, da Gaskessel und -anschlüsse dann nicht mehr erlaubt sein werden. Bei Neubauten erneuerbare Heizsysteme einzusetzen, ist somit das Gebot der Stunde“, so Benedikt Goehmann, Gründer und Geschäftsführer des Ecotech-Startups abaton.

Die ersten Anwendungen zukunftsweisender Technologien sind vielversprechend, nun bräuchte es ökonomische Anreize für Immobilieneigentümer*innen und klare Vorgaben für Bau-Ausschreibungen im öffentlichen Bereich. Darüber hinaus steht gerade eine große Sanierungswelle an, Bürogebäude fossilfrei zu temperieren. „Hier muss in jedem Fall neben klimafreundlichem Heizen auch die Kühlung mitgedacht werden, wofür die abaton Flächentechnologie die beste Voraussetzung bietet“, betont Goehmann.

Hoher Raumkomfort mit individueller Optik

Die abaton Paneele können nicht nur klimaschonend Heizen und Kühlen: Sie werden auch den ästhetischen Ansprüchen von Interior-Design-Liebhabern gerecht. In Decken sowie Wänden integriert oder in Sichtbeton-Optik ausgeführt, sind sie flexibel in Räumen einzusetzen. abaton vereint somit zwei wesentliche Prinzipien: die Bedeutung von energiereduzierten Heizlösungen mit höchsten Ansprüchen an den Raumkomfort.

Über abaton studio

Das innovative Heiz- und Kühlsystem von abaton wurde von den Wienern Benedikt Goehmann und Maximilian Gruber – unterstützt von der Wirtschaftsagentur Wien und der FFG – in enger Zusammenarbeit mit der TU Wien, dem Karlsruhe Institute of Technology (KIT), der Universität Wien sowie mit einem etablierten Netzwerk erfahrener Bauphysiker*innen und Architekt*innen entwickelt. Erste Pilotserien werden seit dem Sommer 2021 bei einem oberösterreichischen Betonfertigteilhersteller produziert und in einigen Wohn- und Bürogebäuden in Wien und Umgebung bereits eingebaut.

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