Die Bundesregierung kündigte gestern neue Schritte im Kampf gegen das Coronavirus an. So müssen ab kommenden Montag, den 13. April (laut www.bundeskanzleramt.gv.at) Öffi-Fahrgäste Mund und Nase bedecken. Außerdem soll das öffentliche Leben in den kommenden Wochen sukzessive wieder hochgefahren werden. Dementsprechend verdichten die Wiener Linien bereits ab Dienstag, den 14. April ihre Intervalle und schaffen damit mehr Platz in den Fahrzeugen.

Um die weitere Verbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen, müssen auf Beschluss der Österreichischen Bundesregierung alle, die mit den Öffis unterwegs sind, Mund und Nase bedecken. Die Wiener Linien starten umgehend eine breite Info-Offensive mit Durchsagen, Piktogrammen und Info-Botschaften über die Überkopfanzeigen in den Stationen und Haltestellen. Auch die Service- und SicherheitsmitarbeiterInnen, die im Öffi-Netz unterwegs sind, werden die Fahrgäste auf die neue Regelung hinweisen.

Verstärktes Öffi-Angebot ab Dienstag, 14. April

In den kommenden Wochen sollen Handel und Wirtschaft sukzessive wieder hochgefahren werden. Mit Dienstag, den 14. April werden kleine Geschäfte, Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen. Die Wiener Linien reagieren und erhöhen umgehend das Öffi-Angebot und stellen ihre Fahrpläne um. U-Bahn, Bim und Bus fahren dann wieder in einem angepassten Fahrplan analog zum Angebot des Ferienfahrplans eines Wochentags mit kurzen Intervallen. So ist die U1 untertags etwa alle drei Minuten statt alle zwei Minuten unterwegs, die Straßenbahnlinie 43 fährt alle vier Minuten statt alle drei Minuten. Die Linie 57A ist in der Morgenspitze beispielsweise statt wie bisher alle sechs Minuten alle sieben Minuten unterwegs. An Samstagen und Sonntagen gilt der Sonntagsfahrplan.

Die bisherigen Maßnahmen der Wiener Linien im Überblick

Die Wiener Linien setzen bereits seit Mitte März parallel zu den von der Bundesregierung eingeführten COVID-19-Einschräkungen ein breites Maßnahmenpaket zum Schutz aller MitarbeiterInnen und Fahrgäste um. So wie bisher weiten die Wiener Linien diese Maßnahmen immer entsprechend der Gesetzeslage aber auch entsprechend ihrer Fürsorgepflichten stetig aus.

  • Mund-Nasen-Masken für MitarbeiterInnen: Das Unternehmen stattet seit Montag, 6. April, seine MitarbeiterInnen schrittweise mit Mund-Nasen-Masken aus. Dabei wird auch auf die hausinterne Uniform-Schneiderei zurückgegriffen, die Mehrweg-Stoffmasken für MitarbeiterInnen anfertigt.
  • Automatisches Öffnen der Türen: Bei den durchgängigen U-Bahn-Zügen auf den Linien U1 bis U4 und bei allen U6-Zügen werden die Türen automatisch geöffnet. Bei Niederflurstraßenbahnen (ULF) und Bussen werden die Türen automatisch geöffnet, wenn im Fahrzeug ein Haltewunsch bekanntgegeben wurde (Knopf drücken) oder wenn sich in der Haltestelle Fahrgäste befinden.
  • Sperre der ersten Tür bei Bus und Hochflurbim: Die vorderen Türen bei Bussen und den Hochflurstraßenbahnen wurden gesperrt. Außerdem ist im Fahrzeug der Zugang zum FahrerInnen- bzw. LenkerInnenplatz mit Absperrband versperrt. Niederflurstraßenbahnen und U-Bahn-Züge verfügen über geschlossene Fahrerkabinen.
  • Gründliche Reinigung: Alle Stationen, alle Fahrzeuge und alle Flächen, mit denen Fahrgäste in Berührung kommen, werden täglich gründlich gereinigt, inklusive Haltegriffe, Haltestangen und Sitzflächen.
  • Durchsagen und Infoscreen-News: In den Straßenbahnen, U-Bahn-Zügen und U-Bahn-Stationen erfolgen laufend Durchsagen und Infoscreen-News mit Gesundheits- und Verhaltenstipps, wie man sich und andere schützen kann.
  • Fahrplananpassung und Verstärkerfahrten wo notwendig: Seit der Corona-Krise nutzen rund 80 Prozent weniger Fahrgäste die Öffis. Die Fahrzeuge waren deshalb im Samstags- bzw. Wochenendfahrplan unterwegs. Damit Spitäler und andere wichtige Arbeitsplätze auch weiterhin gut und sicher erreicht werden konnten, haben die Wiener Linien innerhalb weniger Stunden Nachschärfungen im Fahrplan durchgeführt. Insgesamt wurden acht Straßenbahn- und sieben Buslinien durch zusätzliche Fahrzeuge verstärkt.

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