Die nächsten Stopps der Wiener Klima-Tour sind in der Donaustadt, Alsergrund und Brigittenau – mit dabei sind am 16. August Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky, Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy sowie die Gemeinderätinnen Marina Hanke und Pia Wieninger.

„Mit der Wiener Klima-Tour wollen wir alle Wienerinnen und Wiener für das Thema Klimaschutz sensibilisieren“, betont Wiens Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. „Unser Ziel ist es, dass Wien bis zum Jahr 2040 CO2-neutral wird. Mit unserer Offensive wollen wir das Bewusstsein dafür schaffen, dass wir das ambitionierte Ziel der Klimaneutralität nur dann erreichen können, wenn alle dabei mitmachen.“ Die Expert*innen der Stadt Wien mit ihren E-Lastenbikes freuen sich auf viele interessierte Gäste und stehen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Am 16. August machen sie um 13 Uhr mit Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky, Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy sowie den Gemeinderätinnen Marina Hanke und Pia Wieninger am Wonkaplatz in Wien-Aspern Station.

Ein Thema der Klima-Tour ist der Schutz und Ausbau der Wiener Grünräume: Wien hat den einzigartigen Vorteil, über viele Grün- und Waldflächen Flächen zu verfügen. Besonders Wälder und Oberflächengewässer, aber auch Grünflächen wie Parks und Wiesen helfen als natürliche Klimaanlagen, die Temperaturen in der Stadt zu senken.

„Gerade hier in der Donaustadt sind wir stolz darauf, über viele Grünflächen zu verfügen – angefangen von den Blumengärten Hirschstetten, die Grünanlage direkt am Wonkaplatz, wo die Wiener Klima-Tour Halt macht, bis hin zu den Donau-Auen, die eine der letzten intakten Au-Landschaften Europas darstellen und als Nationalpark unter Schutz stehen“, sagt Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy. „Erst Ende 2021 konnten wir zudem den Elinor-Ostrom-Park in der Seestadt Aspern eröffnen, der mit seinen rund 30.000 Quadratmetern mit einem innovativen Gesamtkonzept aus mehr Grün und vielfältigen Spiel- und Freizeitangeboten überzeugt. Die angepflanzten Bäume und Sträucher sollen gezielt die Biodiversität unterstützen – und auch für die Tierwelt ist reichlich Raum, da die Wiesen nur zwei Mal im Jahr geschnitten werden. Gleichzeitig sorgt das durchdachte Bewässerungskonzept für einen schonenden Umgang mit dieser wertvollen Ressource, indem das Regenwasser durch geplante Versickerung wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt wird.“

Marina Hanke, Gemeinderätin aus dem Nachbarbezirk Floridsdorf, war auch dort schon bei der Klimatour dabei: „Von Jung bis Alt wurde einen Nachmittag lang intensiv diskutiert – über Energiespartipps, Wasserverbrauch, aber auch sehr regionale Themen – jedes Jahr ein neuer Park ist unser Motto in Floridsdorf!“

Wiener Klima-Tour – die nächsten Termine

Die Expert*innen der Stadt Wien informieren über das Thema Klimaschutz und die Wichtigkeit und Bedeutung von Grünräumen und geben viele wertvolle Tipps für Klimaschutz im Alltag. Natürlich ist auch für die jüngsten Besucher*innen gesorgt: Alle E-Lastenräder sind nicht nur mit umfangreichem Informationsmaterial ausgestattet, sondern bieten auch Spannendes und Abwechslungsreiches für die Kids. Mitmachen ist hier definitiv gefragt.

Die nächsten Stopps der Klima-Tour sind in den Bezirken Donaustadt, Alsergrund, Brigittenau, Josefstadt, Innere Stadt und Währing:

Dienstag, 16. August, U2-Aspernstraße – Wonkaplatz, 1220 Wien, 13:00-19:00 Uhr
Mittwoch, 17. August, Julius-Tandler-Platz, 1090 Wien, 13:00-19:00 Uhr
Donnerstag, 18. August, Wallensteinplatz, 1200 Wien, 13:00-19:00 Uhr
Dienstag, 23. August, Schlesingerplatz, 1080 Wien, 13:00-19:00 Uhr
Mittwoch, 24. August, Stephansplatz, 1010 Wien, 13:00-19:00 Uhr
Donnerstag, 25. August, Währingerpark, 1180 Wien, 13-19 Uhr

Alle Infos und Termine: www.wien.gv.at/klimatour

Wiener Klima-Tour – E-Lastenräder als Infopoints

Die E-Lastenräder fungieren dabei als multifunktionale Informationsträger, die aufmerksam machen sollen – aber vor allem auch zum selbst Ausprobieren und Entdecken einladen. Expert*innen geben dazu Auskunft über die verschiedenen Auswirkungen des Klimawandels und die geplanten und bereits gesetzten Maßnahmen der Stadt Wien. Auch über den Beitrag, den die Wiener*innen selbst leisten können, wird informiert. Die E-Fahrradflotte ist folgenden Schwerpunkten gewidmet:

Bei der Kreislaufwirtschaft geht es um alles rund um das Thema „Mist“ – von der Abfallwirtschaft, über Mülltrennung bis hin zu Second Hand und Müllvermeidung, aber auch die Energieproduktion durch Müllverbrennung wird thematisiert.

Der Bereich Artenvielfalt bietet Einblicke in die „Wald- und Wiesen-Charta“ sowie den Aktionsplan Artenvielfalt der Stadt Wien. Naturbelassene Orte in der Stadt bieten der Tier- und Pflanzenwelt viele Möglichkeiten, aber auch der eigene Garten kann sich zum kleinen Paradies für Wildtiere entwickeln, wenn man ein paar Regeln beachtet.

Wer kennt das „WeltTellerFeld“ in Wien? Oder wer nutzt die Wiener Fairteiler-Kühlschränke, um ein „zu viel“ an Lebensmittel an andere weiterzugeben? Diese und viele andere Themen rund um den Fokus Ernährung bilden ein ebenso spannendes wie breites Feld, bei dem es viele Tipps und Tricks für einen persönlichen Beitrag etwa zum Thema CO2-Reduktion geht.

Wasser macht gutes Klima und spielt auch eine wesentliche Rolle bei der Klimawandelanpassung: Bei diesem Themenrad erfährt man, was Wien zum Schutz seiner Quellschutzwälder tut, aber auch wie die Stadt Wasser gezielt und kreativ einsetzt, um der Hitze entgegenzuwirken. Mit dem Wiener Wasser werden zudem 16 Trinkwasser-Kraftwerke angetrieben, die so viel Strom produzieren, dass eine Stadt wie Wiener Neustadt damit versorgt werden könnte. Darüber hinaus gibt es hier jede Menge Infos zum Wiener Kanalsystem und die moderne Abwasserreinigung der Stadt Wien.

Apropos Klimawandelanpassung: Dank des Grüngürtels mit dem Wienerwald und den rund 1.000 Parkanlagen verfügt Wien schon heute über mehr als 50 Prozent Grün-Anteil im Stadtgebiet – dennoch ist die Schaffung neuer Grünräume ein wesentliches Anliegen. Für 96 Prozent der Wiener*innen gilt bereits heute: innerhalb von nur 30 Minuten können sie mit klimafreundlichen Öffis größere Grünflächen im Stadtgebiet erreichen. Beim Themenfahrrad erfährt man mehr über Wiens Grün- und Erholungsflächen sowie Interessantes über den Wiener Stadtbaum.

Den Weg weg von fossilen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Energien thematisiert das Energie-Rad: Um bis 2040 klimaneutral zu sein, muss der Ausstieg aus fossiler Energiegewinnung gelingen. Beim Themenrad werden die verschiedenen Möglichkeiten dazu vorgestellt– über Energiesparen, über Photovoltaik, über Wärmepumpen bis hin zur Nutzung von Fernwärme.

Das Themenrad zum Wiener Klimafahrplan gibt einen Überblick über den Weg zur Klimaneutralität bis 2040 – konkret sind 100 Maßnahmen in Planung.

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