Der Corona-Virus hat Österreich fest im Griff – die Infrastruktur sichert trotzdem die Versorgung der ÖsterreicherInnen und ermöglicht auch die Mobilität von Personen und Gütern. Auch Wien bleibt, dank der Wiener Linien, mobil!

Die MitarbeiterInnen der Wiener Linien leisten in diesen Zeiten Großes, um die Stadt weiterhin mobil zu halten. Um diese Mobilität auch weiterhin gewährleisten zu können, ist die Gesundheit der MitarbeiterInnen noch einmal wichtiger geworden. Denn ohne FahrerInnen und LenkerInnen können U-Bahn, Bim und Bus auch nicht fahren. Im Laufe der letzten beiden Wochen sind die Fahrgastzahlen massiv zurückgegangen, aktuelle Fahrgastzählungen ergeben aktuell einen Rückgang von rund 80 Prozent. Deshalb wurden die Fahrpläne ab 23. März, an die aktuell herausfordernden Zeiten angepasst. Die Wiener Linien wollen damit vor allem ihre MitarbeiterInnen schützen und somit genug „Reserve“ für erkrankungsbedingte Ausfälle haben.

Neue Fahrpläne – mehr Angebot bei stark sinkender Nachfrage

Die ÖBB, sowie Mobilitätsanbieter in den Bundesländern und auch in anderen europäischen Städten haben aufgrund der aktuellen Entwicklungen ihre Intervalle angepasst und ausgedehnt. So fahren die Öffis in Linz, Graz und Innsbruck im Ferien- bzw. Sonntagsplan. Die Öffentlichen Verkehrsbetriebe in München, Berlin und Hamburg haben ihren U-Bahn-Betrieb auf 10-Minuten-Intervalle umgestellt. Auch Bus- und Bim-Linien in den deutschen Großstädten sind in ausgedehnten Intervallen unterwegs.
Aktuelle Fahrgastzählungen ergeben einen Rückgang von rund 80 Prozent. Damit die FahrerInnen und LenkerInnen weiterhin gesund und einsatzbereit bleiben, passten die Wiener Linien ihre Fahrpläne am Montag noch einmal an. Die Öffis sind dann an Werktagen von Montag bis Freitag im Fahrplan eines Samstags unterwegs. Die Intervalle bleiben damit sehr dicht. Der angepasste Fahrplan stellt sicher, dass das Angebot den stark rückläufigen Bedarf weiterhin übersteigt. Die Intervalle des Samstagfahrplans übersteigen den aktuellen Bedarf immer noch um rund 50 Prozent und sorgen damit für genügend Platz in den Fahrzeugen.

Stündliche Busse statt Nacht-U-Bahn

Seit letztem Wochenende verkehren in der Nacht statt der U-Bahn nun stündlich Busse. Unter der Woche sind auch in den Nächten die Nachtbusse unterwegs, um die Mobilität für die Menschen, die in ihren Berufen weiterhin dafür sorgen, dass wir gut durch die Krise kommen, sicherzustellen.

Gesundheits- und Verhaltenstipps via Durchsagen und Infoscreen-News

Neben umfassender Information für Fahrgäste in den U-Bahn-Zügen und -Stationen mit Durchsagen bzw. Infoscreen-News über Gesundheitstipps in den Öffis. Zudem wurden in den letzten 2 Wochen zahlreiche Maßnahmen gesetzt:

  • Automatisches Öffnen der Türen bei U-Bahn, Bim und Bus nach technischer Möglichkeit
  • Sperre der ersten Türe bei allen Bussen und den Hochflurstraßenbahnen zum Schutz der MitarbeiterInnen. Niederflurstraßenbahnen und U-Bahn-Züge verfügen über geschlossene Fahrerkabinen
  • Laufende Durchsagen in U-Bahn-Zügen und U-Bahn-Stationen und Infoscreen-News mit Gesundheits- und Verhaltenstipps
  • Täglich gründliche Reinigung aller Fahrzeuge und Flächen, mit denen Fahrgäste in Berührung kommen

Willkommen in der Zukunft. 
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