Nun können die Schnellladesäulen des US-Konzerns auch von Elektrofahrzeugen anderer Hersteller genutzt werden.

Im November 2021 hat Tesla das Pilotprojekt „Tesla Supercharger-Zugang für Fremdmarken“ angekündigt. Nun macht der US-Konzern sein Versprechen wahr und öffnet seine ersten Supercharger für Elektroautos anderer Marken. Los geht es in drei europäischen Ländern. In den Niederlanden können ab sofort alle Tesla-Schnellladestationen von Besitzer:innen anderer Stromer genutzt werden. In Deutschland, Norwegen, Frankreich und Belgien wurde der Zugang zu einigen Superchargern für Fremdmarken ebenfalls bereits geöffnet. Weitere Länder sollen folgen.

Voraussetzungen

Wie es in der offiziellen Mitteilung heißt, gibt es zwei Voraussetzungen für die Nutzung. Zum einen müssen die „fremden“ Elektroautos mit einem CCS-Ladeanschluss (Combo-2-Stecker) ausgestattet sein. Das trifft in Europa aber ohnehin auf die meisten schnellladefähigen E-Fahrzeuge zu. Zum anderen muss man sich die Tesla-App (Version 4.2.3 oder höher) aufs Smartphone laden. Über diese werden nämlich der Ladevorgang und die Bezahlung abgewickelt.

Preisaufschlag bei spontanen Ladevorgängen

Für Tesla-Besitzer:innen hat die Öffnung zunächst keine Auswirkungen. Sie können die Supercharger wie gewohnt zu den bisherigen Preisen weiter nutzen. „Wir werden jeden Standort genau auf Engpässe überwachen und natürlich das Feedback unserer Kund:innen für eventuelle Anpassungen berücksichtigen“, so Tesla. Fremdkund:innen, welche die Ladestationen spontan nutzen wollen, müssen tiefer in die Tasche greifen. Laut einer Stichprobe von Teslamag werden an den niederländischen Superchargern für sie zwischen 69 und 71 Cent pro kWh (je nach Auslastung und Standort) fällig. Für Vielfaher:innen bietet der US-Elektroautobauer jedoch eine Alternative in Form eines Fremdmarken-Abos an – zu den gleichen Konditionen wie für Tesla-Fahrer:innen.

Wichtig für Durchbruch der E-Mobilität

Laut eigenen Angaben diene das Pilotprojekt dazu, Teslas Mission zu unterstützen, den weltweiten Übergang zu nachhaltiger Energie zu beschleunigen. Der Zugang zu einem überall verfügbaren, bequemen und zuverlässigen Schnellladenetz sei für die Einführung von Elektrofahrzeugen in großem Maßstab unerlässlich. Aus diesem Grund habe sich Tesla seit der Eröffnung seiner ersten Supercharger im Jahr 2012 dem raschen Ausbau des Ladestationsnetzes verschrieben.

Ziel sei alle Supercharger zu öffnen

„Unser Ziel ist es, auf die universelle Nachfrage schnell zu reagieren, um unsere Mission in puncto Elektromobilität voranzutreiben. Deshalb bauen wir unser Supercharger-Ladestationsnetz proaktiv aus, denn wir möchten in Zukunft sowohl Tesla- als auch Nicht-Tesla-Fahrer an jedem Supercharger weltweit begrüßen können“, heißt es in der Mitteilung abschließend. Weltweit gibt es aktuell mehr als 30.000 dieser Ladestationen.

Willkommen in der Zukunft. 
Hallo Austrian Roadmap 2050.

Wir liefern die besten Stories und spannendsten Trends direkt in dein Postfach, jeden Freitag! Werde Teil der Community!

  • Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner personenbezogenen Daten für die regelmäßige Zustellung Ihres Newsletters zum Zweck der Information über RoadMAP2050 News einverstanden. Ich kann diese Einwilligung jederzeit und bei jedem Erhalt des Newsletters widerrufen.

Newsletter-Anmeldung

Reden Sie bei Österreichs Infrastruktur mit! Jetzt zum Newsletter anmelden und einmal wöchentlich über Zukunftsthemen aus den Bereichen Infrastruktur und Mobilität informieren:

Einwilligung

Sie haben sich erfolgreich angemeldet!