Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie hat heute den Staatspreis Mobilität 2019 ausgeschrieben, der heuer bereits zum 10. Mal vergeben wird. Er ist die höchste Auszeichnung, die der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie an österreichische Unternehmen und Institutionen verleiht. Bis 16. Juli 2019 können innovative Konzepte, Produkte und Lösungen eingereicht werden.

Staatpreis Mobilität 2019

Einreichfrist:

6. Mai – 16. Juli 2019

Verleihung:

25. November 2019, Sofiensäle Wien

Alle Informationen zum Staatspreis Mobilität 2019 sowie Teilnahmebedingungen und Einreichunterlagen finden Sie auf: www.staatspreis-mobilitaet.at

„Der Staatspreis Mobilität steht unter dem Motto ‚Wirtschaftsmotor Innovation‘, um der Bedeutung des Verkehrs-und Mobilitätssektors in Österreich für die Ökonomie ebenso wie für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen Rechnung zu tragen. Innovation ist die wesentliche Chance international wettbewerbsfähig zu bleiben und stellt gerade in schwierigen Zeiten einen wesentlichen Motor für die Wirtschaft unsers Landes dar. Deshalb zeichnen wir mit dem Staatspreis Mobilität Vorhaben öffentlich aus, die durch innovative Lösungen zu einem zukunftsfähigen Mobilitätssystem beitragen können“, erklärt Verkehrsminister Norbert Hofer.

Innovation ist die wesentliche Chance international wettbewerbsfähig zu bleiben und stellt gerade in schwierigen Zeiten einen wesentlichen Motor für die Wirtschaft unsers Landes dar. – Verkehrsminister Norbert Hofer

Eine unabhängige internationale Jury wird die Siegerprojekte auswählen, die am 25. November 2019 in den Sofiensälen mit dem Staatspreis Mobilität 2019 prämiert werden. Der Staatspreis Mobilität spricht sowohl Akteurinnen und Akteuren aus Forschung, Industrie und Wirtschaft, Infrastrukturbetreiber und Mobilitätsdienstleister als auch Interessensvertretungen und zivilgesellschaftliche Initiativen an. Der Zukunftspreis richtet sich an Absolventinnen und Absolventen universitärer bzw. außeruniversitärer Ausbildungseinrichtungen. Einreicher von ITS-basierten Konzepten und Lösungen können zusätzlich an der „ITS-Challenge“ teilnehmen.

Vier Kategorien, Zukunftspreis Mobilität und ITS-Challenge

Die Kategorie „Forschen. Entwickeln. Neue Wege weisen.“ richtet sich an Konsortien aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie deren Kooperationspartner aus Wirtschaft und Industrie. Gefragt sind kooperative, transdisziplinäre Konzepte, Forschungsprojekte und Prototypen aus der anwendungsorientierten Forschung, die zukunftsweisende Lösungen hervorbringen.

Die Kategorie „Wertschöpfung steigern. Märkte erschließen.“ richtet sich insbesondere an Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie sowie deren Kooperationspartner, die mit ihren innovativen Produkten und Dienstleistungen Wertschöpfung in Österreich stimulieren bzw. in Kürze stimulieren werden, Technologieführerschaft erlangt und neue Märkte erschlossen haben bzw. erschließen werden. Das Kriterium „Positive Auswirkungen auf Wirtschaftsstandort & Wertschöpfung“ hat in dieser Kategorie Priorität.

Die Kategorie „Betreiben. Nutzen. Lernen.“ richtet sich an umgesetzte Systemlösungen der Infrastruktur- und Verkehrsbetreiber, potenzielle Betreibermodelle für Testinfrastrukturen, sowie an Gebietskörperschaften, Kommunen und Dienstleister, die sich an den Bedürfnissen der spezifischen Zielgruppen orientieren. Wichtigstes Bewertungskriterium in dieser Kategorie ist die „Umsetzung und Systemintegration“.

Die Kategorie „Mobilität sicher gestalten. Risiken minimieren.“ adressiert innovative technische und organisatorische Lösungen entweder für spezifische Verkehrsträger oder das gesamte Mobilitätssystem. Die Verkehrssicherheit im österreichischen Mobilitätssystem zu erhöhen ist ein zentrales Anliegen des Bundesministeriums. Neue technologische Lösungen, die autonomes Fahren und Fliegen in Zukunft möglich machen, können hier einerseits Problemlöser sein, aber auch neue Risiken bedeuten. Neben dem Beitrag zur Verkehrssicherheit sind vor allem die Bewertungskriterien „Innovationsgehalt und Systemintegration“ vorrangig.

Zusätzlich verleiht der Verkehrsminister an Absolventinnen und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen den „Zukunftspreis Mobilität“ unter dem Motto „Zukunftspotenzial entfalten.“ Das BMVIT sucht Dissertationen, Bachelor- und Masterarbeiten, die durch neue Denkansätze und Innovationsgehalt überzeugen.

 

Erstmals gibt es beim 10. Staatspreis Mobilität zusätzlich die Möglichkeit, an der ITS-Challenge teilzunehmen. Im Fokus stehen hierbei innovative, integrative, serviceorientierte und international skalierbare Konzepte und Lösungsansätze aus dem Bereich Intelligent Transport Systems ITS. Den Gewinnerinnen und Gewinnern wird die Teilnahme am ITS-World-Congress 2019 in Singapur ermöglicht.

Rückfragen & Kontakt:

BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Elisabeth Hechenleitner
Presse
01/71162-658111
elisabeth.hechenleitner@bmvit.gv.at
www.bmvit.gv.at

Fotos: viadonau / Johannes Zinner, www.smarter-fahren.de

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