Bewerbungen für den Staatspreis sind ab heute, 12. April, unter staatspreis.baudock.at möglich.

Bereits zum siebten Mal schreibt das Bundesministerium für Klimaschutz (BMK) den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit aus. Seit der Erstauflage im Jahr 2006 konnten 33 Architektur- und Fachplanungsbüros mit ihren Projekten den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit erringen, über 500 Einreichungen wurden bisher von einer internationalen Jury auf Herz und Nieren geprüft.

„Damit wir unser Ziel der Klimaneutralität bis 2040 erreichen, muss der Gebäudesektor heute schon die Weichen in Richtung Zukunft stellen. Mit dem Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit zeigen wir, dass Klimaschutz auch mit hohen Ansprüchen an Architektur und Gestaltung möglich ist. Die zahlreichen Einreichungen jedes Jahr zeigen, wie stark die Leistungen der österreichischen Architekturschaffenden für den Klimaschutz sein können“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

Die diesjährige Ausschreibung startet am 12. April und ist bis zum 31. Mai 2021 für Projekteinreichungen geöffnet. Auch heuer rechnet das Klimaschutzministerium mit regem Interesse der Architekturschaffenden und Fachplanenden aus ganz Österreich. Denn ein Staatspreis, der architektonische Qualität und Nachhaltigkeit in Kombination bewertet, ist europaweit einzigartig. Hohe ästhetische Anforderungen sind dabei ebenso gefordert wie innovative Lösungen hinsichtlich Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Letztere werden anhand der bewährten klimaaktiv Standards für Neubauten, Sanierungen und Quartiere/Siedlungen bewertet. Die umfassende Vorprüfung aller eingereichten Projekte wird im Juni abgeschlossen, danach folgt das mehrstufige Auswahlverfahren der international besetzten Staatspreisjury.

Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wird für Gebäude in den Kategorien Sanierung, Neubau und gesamthaft für Siedlungen und Quartiere vergeben. Eingereicht werden können Bauten, die zwischen Jänner 2018 und Mai 2021 fertiggestellt wurden. Alle Gebäudetypen und Nutzungsarten sind dabei zulässig.

Mit Katharina Bayer wurde von Klimaschutzministerin Gewessler eine neue Vorsitzende der Staatspreis-Jury bestellt. Die Architektin wurde im Jahre 2015 mit ihrem Büro einszueins architektur für das Wohnprojekt Wien selbst mit dem Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnet und war bereits bei der letzten Ausschreibung in der Jury vertreten.

„In den vergangenen Jahren hat sich Sachen Klimaschutz vieles bewegt. Gerade in Zeiten der Pandemie ist es wichtig, dieses erstarkte Bewusstsein aufrechtzuhalten. Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit hilft dabei, besonderes Klimaschutz-Engagement und innovative Architektur hervorzuheben und schafft damit eine klimafreundliche Zukunftsvision. Innerhalb der Baubranche ist er ein wichtiges Instrument, um ökologisches Bauen stärker in den Fokus zu rücken“, betont die neue Jury-Vorsitzende, Katharina Bayer.

Weiterführende Informationen zur aktuellen Ausschreibung und allen in den vergangenen Auslobungen nominierten und ausgezeichneten Projekten finden sich unter: klimaaktiv.at/staatspreis.

Über klimaaktiv
Die Ausschreibung des Staatspreises Architektur und Nachhaltigkeit erfolgt im Rahmen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv des BMK. Durch die Entwicklung und Bereitstellung von Qualitätsstandards, der Aus- und Weiterbildung von Profis, mit Beratung, Information und einem großen Partnernetzwerk ergänzt klimaaktiv die Klimaschutzförderungen und -vorschriften. Erfahren Sie mehr über die Ziele, Aktivitäten und Akteure: klimaaktiv.at

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