Die von den Grünen geforderte Ökologisierung des Steuersystems betrifft auch die Flugindustrie. Konkret bedeutet dies eine einheitliche Anpassung der Flugticketabgabe auf 12 Euro. So werden Kurz- und Mittelstrecken-Flüge deutlich teurer (bisher 3,5 bzw. 7,5€). Langstreckenflüge, welche als unvermeidbar gelten, werden hingegen günstiger (bisher 17,5€).

Mit konstruktiver Kritik haben die Austrian Airlines auf die Regierungspläne geantwortet. Naturgemäß sehe man vor allem die Pläne zur Flugticketabgabe kritisch, so AUA-Pressesprecher Peter Thier. Dennoch erachte man die Pläne kurze Flüge höher zu besteuern als lange, für sinnvoll, „da kurze Flüge leichter mit anderen Verkehrsmitteln ersetzt werden können. Langstreckenflüge sind hingegen alternativlos.“ Fest steht jedenfalls: Fliegen wird für Österreich teurer, wie Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech via Twitter prognostiziert.

Ebenfalls im Regierungsprogramm erwähnt, werden die Pläne einer stärkeren Anbindung des Flughafen Wiens, sowie die Flugsicherung im Hinblick auf Effizienz und Kostenoptimierung zu evaluieren. Betreffend der effizienteren Steuerung von Flugrouten zwecks CO2-Senkung leistet Austro Control bereits seit Jahren Pionierarbeit: Durch den Zusammenschluss der Lufträume von Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro ist bereits 2018 einer der größten „Free Route“-Lufträume Europas entstanden. Mit der Umsetzung von „Single European Sky“, welche im neuen Regierungsprogramm erwähnt wird, will die Regierung diese Pläne nun auch auf gesamteuropäischer Ebene weiter vorantreiben.

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