Sechs Unternehmen aus Kärnten, NÖ, OÖ, STMK, VBG und Wien wurden heuer für den Staatspreis Innovation nominiert. Die Gewinner/innen werden von Bundesminister Kocher ausgezeichnet.

Am 15. November 2022 verleiht Martin Kocher, Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft den Staatspreis Innovation an Österreichs innovativstes Unternehmen. Dazu hat eine Expertenjury nun aus insgesamt 25 über die Landesinnovationswettbewerbe entsendeten Projekte die innovativsten sechs Unternehmen ausgewählt. Die nominierten Projekte spannen dabei einen Bogen über wichtige Zukunftstechnologien und -branchen, wie etwa die Bereiche Energie, 3D-Druck oder auch Life Sciences.

Zusätzlich zur Prämierung der innovativsten Unternehmen werden am Nachmittag des 15. November auch die zukünftigen Innovatoren im Rahmen des aws First Pitch Events als Vorprogramm vorgestellt. Dabei werden innovative Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer auf die Bühne gebeten.

Die aktuellen Krisen verdeutlichen, wie wichtig Innovationskraft im globalen Wettbewerb ist. Dies gilt insbesondere für kleinere Länder wie Österreich. Die heimischen Betriebe haben in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Rahmenbedingungen innovativ sind und damit einen ganz entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung leisten. Um diese Unternehmen besonders hervorzuheben, verleiht das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft nun zum 41. Mal den Staatspreis Innovation als höchste staatliche Auszeichnung für herausragende Projekte, sagt Bundesminister Kocher.

Der Staatspreis Innovation wird vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft vergeben und von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) organisiert und durchgeführt.

Auch heuer werden im Rahmen der Staatspreis Innovation-Veranstaltung wieder Sonderpreise verliehen. VERBUND verleiht den Sonderpreis VERENA. Ausgezeichnet werden Unternehmen, die in den Bereichen Elektrizitäts- und Energiesysteme, Energieeffizienz/-management, Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Elektromobilität oder Einsatz erneuerbarer Energien Innovationen durchgeführt haben. Die Kooperation von Forschung und Wirtschaft steht dabei im Zentrum. Zudem zeichnet die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) das innovativste kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Sonderpreis ECONOVIUS aus. In der aktuell besonders herausfordernden Zeit ist es wichtig, die Betriebe zu motivieren, ihre enormen Innovationsleistungen sichtbar zu machen. Die Vielzahl an KMU leisten mit ihrer Innovationskraft einen wichtigen Beitrag für mehr Dynamik und wirtschaftlichen Erfolg der rot-weiß-roten Wirtschaft.

Die sechs nominierten Unternehmen für den Staatspreis Innovation 2022

Aus Kärnten:

Treibacher Industrie AG mit dem Projekt “ Auernox® – Materialien für Umweltkatalysatoren“: Durch Vorwegnahme des Aktivierungsschritts für ein neues Katalysatorprodukt kann dieses nicht nur Giftstoffe unschädlich machen, sondern kann auch mit temperaturempfindlichen Filtern zur Staubabscheidung kombiniert werden.

Aus Niederösterreich:

DSM GmbH mit dem Projekt „ZENzyme®“: Ein Beitrag zur sicheren Ernährung für Tier und Mensch: Gegen Zearalenon wurde ein Enzym entwickelt, dass das Schimmelpilzgift in ein unschädliches Stoffwechselprodukt umwandelt.

Aus Oberösterreich:

Ebner Industrieofenbau GmbH mit dem Projekt „Zero-Emission-Saphir-Produktion für die Mikroelektronikindustrie“: Musterbeispiel für den EU Green Deal: Ein effizienteres Produktionsverfahren für den zugrunde liegenden Saphirkristall garantiert emissionsfrei hergestellte LED-Endprodukte.

Aus der Steiermark:

AVL List GmbH mit dem Projekt „BIC4FUTURE-BATTERY“: Eine neuartige Plattform ermöglicht die Entwicklung von Batteriemodulen sowie deren Produktionsprozesse. Damit werden günstige und zuverlässige Batterien mit höchster Energiedichte für die Großserie geschaffen.

Aus Vorarlberg:

Künz GmbH mit dem Projekt „Aerodynamische Stahlbaustrukturen“: Gegen die Tradition kastenförmiger Stahlträger erlangt die Künz GmbH mit aerodynamisch geformten Strukturen ein Alleinstellungsmerkmal im Kranbau. Verschleiß und Energieverbrauch nehmen dank der patentierten Neuentwicklung deutlich ab.

Aus Wien:

Cubicure GmbH mit dem Projekt „3D-Druck-System Cerion®“: Ein neues 3D-Druck-System überwindet die traditionellen Beschränkungen der Stereolithographie. Es ist die Krönung jahrelanger Entwicklungsarbeit eines Wiener Technologieunternehmens.

Die fünf Nominierten für den ECONOVIUS

  • Renner Print Media GmbH, Salzburg mit dem Projekt „Circular PP – Klimaneutrale Produktion von Pflanzenetiketten aus 100 % Kunststoff-Kreislaufwirtschaft“
  • enspired GmbH mit dem Projekt „augmented Trading as a Service“
  • FerRobotics Compliant Robot Technology GmbH mit dem Projekt „ FerRobotics Active Taping Kit (ATK)“
  • KECKEX GmbH mit dem Projekt „RailEX – chemiefreie Schiene“
  • Luxinergy GmbH mit dem Projekt „Maßgeschneiderte Medizinprodukte mittels 3D Druck“

Die drei Nominierten für den VERENA powered by VERBUND

  • Austria Email AG und World-Direct eBusiness solutions GmbH in Kooperation mit der Universität Innsbruck und dem Austrian Institute of Technology (AIT) mit dem Projekt „Der smartBoiler ECO Grid aus Österreich“
  • Dynell GmbH in Kooperation mit dem Linz Center of Mechatronics (LCM) und International Power Electronic Consulting (IPEC) mit dem Projekt „Hocheffiziente modulare Bodenstromversorgung“
  • enliteAI GmbH in Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) mit dem Projekt „Stromnetz 4.0 – KI-basierte Steuerung und Optimierung des Stromnetzes“

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