Lukoil Lubricants lud am Montag zu eienr Führung durch das neugestaltete, naturnahe Betriebsgelände in die Wiener Lobau und präsentierte die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Stadtrat Peter Hanke wohnte der Präsentation als Ehrengast bei.

 

Der russische Mineralölkonzern LUKOIL investiert seit Jahren intensiv in den Wirtschaftsstandort Österreich. Nun wurde die Europazentrale im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie zusätzlich aufgewertet. Mit dem Projekt „naturnahes Betriebsgelände“ wurden diverse Maßnahmen gesetzt, um die Artenvielfalt zu fördern und der Natur mehr Raum zurück zu geben.

„Die Verantwortung gegenüber Mensch und Natur ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie von LUKOIL und wird in sämtlichen Bereichen schrittweise umgesetzt. Im Rahmen unserer ISO 14001 Zertifizierung verfolgen wir auch das Ziel, die Gestaltung des Betriebsgeländes im Einklang mit der Natur nachhaltiger zu gestalten und somit einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und Biodiversität zu fördern. Die heute präsentierten Maßnahmen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Oleg Tolochko, Managing Director von LUKOIL Lubricants Europe.

Projekt „naturnahes Betriebsgelände“: Bienen, Schafe und regionale Bäume
Das Werk von LUKOIL grenzt an eines der schönsten Naturschutzgebiete, die Lobau. LUKOIL hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, das Werksgelände in das Landschaftsbild der Umgebung zu integrieren. Zu diesem Zweck wurden 100 regionale Bäume gepflanzt, wodurch die im gesamten Werk entstehenden CO2-Emissionen deutlich reduziert und die Luftqualität entscheidend verbessert wird. Die Pflege der Grünflächen wird künftig nicht mehr durch Rasenmäher sondern durch fünf Schafe, die auf dem Betriebsgelände beheimatet sind, erfolgen (im Livestream zu sehen unter www.lukthesheep.tv). Darüber hinaus wurden – im Sinne des Erhalts der Artenvielfalt – Bienenvölker aufgestellt.

Thomas Kelz, CSR-Spezialist des Unternehmens, erklärt die zahlreichen Vorteile der umgesetzten Aktionen: „Im Sinne unserer Nachhaltigkeitsstrategie wollen wir der Natur wieder mehr Raum zurückgeben und zeigen, dass Natur und Industrie nicht im Widerspruch stehen müssen. Bei der Implementierung des Projekts haben wir daher von Anfang an einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt: Um die Funktionen der Natur für uns zu nutzen, haben wir die Maßnahmen nicht einzeln, sondern als Gesamtkonzept umgesetzt.“

Angesetzt wurde zunächst beim Thema CO2-Kompensation mit dem Pflanzen von 100 Bäumen, die für eine Verbesserung des Klimas sorgen, Schatten spenden und durch Verdunstungsprozesse die Luft kühlen – was immerhin einen Temperaturunterschied von bis zu drei Grad an der Vorderseite des Bürogebäudes ausmachen kann. Durch die Ansiedelung der Bienenvölker am Betriebsgelände wird der natürliche Kreislauf genutzt, um die Artenvielfalt von Flora und Fauna zu fördern.

Ein weiterer Benefit des Projekts – abgesehen von den positiven Auswirkungen auf die Umwelt – ist die Förderung des Umweltbewusstseins bei Mitarbeitern, Gästen und Kunden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von LUKOIL haben künftig auch die Möglichkeit, das Betriebsgelände nicht nur als angenehmen Arbeitsplatz und naturnahen Erholungsraum zu nutzen, sondern sich auch aktiv durch Mitarbeit in der Imkerei, bei der Bepflanzung der Hochbeete und der Begrünung der Flächen ins Projekt einzubringen.

Ehrengast Peter Hanke, amtsführender Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales, zeigte sich von den präsentierten Maßnahmen beeindruckt: „Es ist sehr erfreulich, dass ein internationales Mineralölunternehmen derart intensiv in den Wiener Standort investiert und dabei auf das Thema Nachhaltigkeit so großen Wert legt. Damit trägt LUKOIL Lubricants auch wesentlich dazu bei, die Nachhaltigkeitsbemühungen der Stadt Wien zu unterstützen.“

Investitionen in Nachhaltigkeit
Bei der Präsentation der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens wurden die zahlreichen weiteren von LUKOIL gesetzten Aktivitäten in Sachen Nachhaltigkeit vorgestellt. Im Juni 2019 hat LUKOIL Lubricants erfolgreich die Zertifizierung des Umweltmanagementsystem-Standards nach ISO 14001: 2015 abgeschlossen. Bereits im Jahr 2015 wurde durch die Errichtung einer eigenen Schiffsanlegestelle für die Anlieferung der Basisöle ein erster wesentlicher Schritt zur Verminderung verkehrsbedingter CO2-Maßnahmen gesetzt. Ein weiterer Fokus wurde im Jahr 2018 auf die Reduktion des Energieverbrauchs sowie die Erhöhung des Ökostromanteils gesetzt. Hier wurden Investitionen in eine Photovoltaikanlage in Kombination mit einer LED Beleuchtung getätigt. Auch im Bereich Abfall konnte LUKOIL durch die Umstellung der Abfallentsorgungsinfrastruktur und der Anschaffung von Fasspressen das Abfallvolumen um mehr als 90% reduzieren. Darüber hinaus bietet LUKOIL seit kurzem auch innovative, umweltfreundliche Bag-in-Box Verpackungssysteme für den Direktverkauf von Motorschmierölen an.
„All unsere Ziele sind im vorliegenden ‚LUKOIL Lubricants Sustainability Report‘ gemäß Global Reporting Initiative (GRI) zusammengefasst“, erklärt Thomas Kelz. „Darüber hinaus sind auch die Sustainable Development Goals (SDG) der Agenda 2030 fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie.“

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