100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen bis 2030: Bisher unerschlossene Flächen werden für PV genutzt.

Die Photovoltaikförderung des Klima- und Energiefonds startet heute in eine neue Ära: Neben der aktuell laufenden Aktion für Anlagen bis 50 kW wird ab sofort auch die Errichtung von Anlagen unterstützt, bei denen eine Lösung „von der Stange“ nicht mehr ausreicht – sondern die sich durch besonders innovative Ansätze auszeichnen. Als Beispiele seien hier schwimmende Anlagen, gebäudeintegrierte Systeme, bifaciale Anlagen für die Landwirtschaft oder Schallschutzsysteme genannt. Mit zehn Millionen Euro, dotiert aus Mitteln des Klimaschutzministeriums (BMK), steht erstmals eine Rekordsumme für den Roll-out innovativer Photovoltaik zu Verfügung.

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Unser Ziel ist klar: 100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien bis 2030. Dafür müssen wir jede Form der Photovoltaik nutzen und ausbauen. Mit der neuen Förderaktion unterstützen wir innovative Projekte wie z.B. fassadenintegrierte oder schwimmende PV-Anlagen, und das mit einem Rekordbudget von 10 Millionen Euro. Damit schaffen wir mehr erneuerbare Energien und zeigen mit Leuchtturmprojekten auf, wie vielseitig und effizient Photovoltaik einsetzbar ist.“

Im Bild v.l.n.r: Margarete Schramböck (Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort), Leonore Gewessler (Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie), Ingmar Höbarth (Geschäftsführer Klima- und Energiefond) © Klima- und Energiefonds / APA-Fotoservice / Schedl

In den letzten Jahren konnten – dank intensiver Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der PV, die auch durch das Energieforschungsprogramm des Klimafonds unterstützt wurde – zahlreiche innovative Lösungen für die Errichtung von Photovoltaik entwickelt werden. Diese finden ihre Einsatzgebiete dort, wo Standard-Ansätze nicht mehr ausreichen und dementsprechend derzeit noch deutlich teurer sind. Ziel des nun startenden Programms „Muster- und Leuchtturmprojekte Photovoltaik“ ist es, die Markteinführung solcher Anlagen anzustoßen und durch den vermehrten Einsatz schlussendlich die Technologien auch günstiger zu machen.

Klima- und Energiefonds Geschäftsführer Ingmar Höbarth: „Mit der neuen Aktion geben wir dem Ausbau von Photovoltaik in Österreich nicht nur einen kräftigen Anschub und erschließen neue Anwendungsgebiete. Unser Ziel ist es auch, eine Initialzündung für eine breite Umsetzung zu setzen. Wir unterstützen daher bewusst Projekte, die als Vorbild dienen. Diese sollen andere Investoren, Projektentwickler und Regionen zur Nachahmung anregen.“

Die Förderaktion in Kürze

Die eingereichten Projekte (10kW bis 5MW) sollen einen hohen Innovationsgehalt aufweisen und technisch und ökonomisch multiplizierbar sein. Stromspeicher können – bei entsprechend innovativer Lösung bis zu 150 kWh Nettospeichervolumen – mitgefördert werden. Speziallösungen, die sich weder wirtschaftlich noch anlagentechnisch bei ähnlichen Betriebs- und Gebäudestrukturen durchführen lassen würden, werden nicht gefördert. Die Auswahl der förderwürdigen Projekte trifft eine Fachjury. Es stehen 10 Millionen Euro Förderbudget zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter http://pv-innovativ.klimafonds.gv.at

Mehr zu dem Thema:

Förderaktion „Solaranlagen“ geht in die Verlängerung

Willkommen in der Zukunft. 
Hallo Austrian Roadmap 2050.

Wir liefern die besten Stories und spannendsten Trends direkt in dein Postfach, jeden Freitag! Werde Teil der Community!

Zum Newsletter Anmelden

Newsletter-Anmeldung

Reden Sie bei Österreichs Infrastruktur mit! Jetzt zum Newsletter anmelden und einmal wöchentlich über Zukunftsthemen aus den Bereichen Infrastruktur und Mobilität informieren:

Einwilligung

Sie haben sich erfolgreich angemeldet!