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Österreichs Fahrplan am Weg zum Vorzeigeland 2050

Was muss Österreich tun, um 2050 Vorzeigeland für Mobilität und Infrastruktur zu werden? Was ist ihre Vision? Die Verkehrssprecher der Parteien im Nationalrat, Verkehrslandesräte sowie Entscheidungsträger geben Antwort auf diese Fragen.

 

 

Karl Wilfing • Verkehrslandesrat Niederösterreich

Eine zukunftsweisende Verkehrsinfrastruktur deckt alle Bereiche der Mobilität ab – vom Fahrrad über das Auto bis zu den Öffis. Wir in Niederösterreich gehen diesen Weg konsequent und investieren in den Ausbau der Multimodalität. Gerade im Bereich des Umstiegs auf öffentliche Verkehrsmittel, der Elektromobilität, Carsharing und der intelligenten Vernetzung der Verkehrsmittel sind wir Vorreiter in Österreich.

Albert Wimmer • Architekt

Mobilität ist in unglaublichem Umbruch – vor allem durch neue Technologien und verstärktes Umweltbewusstsein. Das hat große Auswirkungen auf die Stadtplanung und Wien hat auf diese Herausforderungen bereits seit Jahren kontinuierlich reagiert. Der Hauptbahnhof ist das neue Herz eines Stadtteiles und gleichzeitig Nervenzentrum, das alle Gebiete der Stadt mit Mobilität – abseits des Autos – verbindet.

Peter Edelmayer • Geschäftsführer Dussmann Österreich

Die Digitalisierung macht auch vor Facility-Management nicht Halt. Mit „Facility Management 4.0“ nehmen wir diese Herausforderung an und bringen neue Technik zur Anwendung, um etwa bei der Reinigung von Schienenfahrzeugen oder der Baustellen-sicherung von neuer Infrastruktur unseren Kunden einen optimalen Service bieten zu können.

Christoph Neumayer • Generalsekretär der Industriellenvereinigung

Vor allem durch ihre Querschnittswirkung in den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft & Ökologie kommt zukunftsorientierter, nachhaltiger Infrastruktur und Mobilität eine entscheidende Rolle zu. Österreich braucht ein innovatives und abgestimmtes Infrastruktur- und Transportsystem, das die modernen Ansprüche an sinnvolle Mobilität erfüllt. Es bedarf weiterer Impulse, um die Mobilität von morgen umzusetzen.

Andreas Ottenschläger • Verkehrssprecher der ÖVP

Die Mobilität des Einzelnen ist schon heute wichtiger denn je. Vom Schulkind bis zur unabhängigen Eigenständigkeit der Menschen im hohen Alter. Die Aufgabe der Politik ist es, einfach zugängliche, innovative, umweltfreundliche und effiziente Angebote zu etablieren, um Mobilität für alle sicherzustellen. Eine moderne Infrastruktur ist auch für den Wirtschaftsstandort von entscheidender Bedeutung.

Gerhard Deimek • Verkehrssprecher der FPÖ

Österreich muss seine Rolle als Land der Automobilindustrie bewahren und ausbauen. Es braucht leistungsfähige Verbindungen und muss seine Rolle im Zentrum Europas verkehrspolitisch nutzen. Öffentliche sowie private Mobilität sollen einander ergänzen und optimieren.

Günther Steinkellner • Verkehrslandesrat Oberösterreich

Steigende Mobilitätsbedürfnisse bei gleichzeitig nachhaltiger Nutzung der Ressourcen erfordern neue Lösungsansätze. Um die Weichen für die Zukunft zu stellen, bedarf es eines interdisziplinären Zusammenspiels der Infrastrukturplanung, der Forschung sowie der Energie- und Technologiepolitik.

 

Anton Lang • Verkehrslandesrat Steiermark

In meiner Vision bewegen sich in 20 Jahren die SteirerInnen vorwiegend und umweltfreundlich mit dem öffentlichen Verkehrsmittel. Das Auto, wie wir es heute kennen und nutzen, wird kaum mehr Bedeutung haben. Neue Technologien und vor allem die Kombination der verschiedenen Verkehrsformen Bahn, Bus, Fahrrad, E-Fahrzeuge und Mikro ÖV werden eine neue Dimension für unsere Alltagsmobilität eröffnen.

Anton Heinzl • Verkehrssprecher der SPÖ

Meine Vision 2050: individuelle, bedarfsgerechte Mobilität jederzeit und überall – ohne eigenem Auto. Autonomes Fahren und Elektromobilität revolutionieren den Verkehr. Das gilt es zu fördern und die notwendige Infrastruktur flächendeckend auszubauen. Wichtig ist, dass technische Innovation nicht nur gut ausgebildeten Menschen in Städten nutzt, sondern alle Menschen gleichermaßen erreicht.

Ulli Sima • Wiener Öffi-Stadträtin

In der Millionenmetropole Wien sind die Öffis schon heute die erste Wahl in Sachen Mobilität. Zwei Drittel der Wienerinnen und Wiener fahren – um nur einen Euro am Tag – öffentlich, nutzen das Fahrrad oder gehen zu Fuß. Für die Zukunft muss das für ganz Österreich gelten: öffentliche Verkehrsmittel vor Individualverkehr – mit Top-Service und zu attraktiven Preisen.

Günther Platter • Landeshauptmann Tirol

Die Mobilität der Zukunft wird maßgeblich von den technischen Neuerungen der nächsten Jahrzehnte bestimmt werden. Es gibt kein Allheilmittel für die Lösung aller Verkehrsprobleme, deshalb ist es für die Zukunft entscheidend, dass die unterschiedlichen Verkehrsträger ineinandergreifen, ohne technische Hürden oder nationale Regelungen. Nur so wird es gelingen, Mobilität ökologisch, nachhaltig und funktional zu gestalten.

Georg Willi • Verkehrssprecher der Grünen

Mobilität 2050? Mit Digitalisierung und Sharing vielfältiger, aber einfacher zu organisieren. Sei es Rad, Zug—– oder Busticket, E-Auto und manchmal das CO2-besteuerte Flugticket. Die Hierarchie der Verkehrsplanung ist auf den Kopf gestellt. Denn auch PolitikerInnen nützen Öffis und Fahrrad. Umwelt- und klimaschonend hat Vorrang, auch in der Infrastruktur: Öffis vor Rad vor Auto – leiser, stress- und emissionsarm.

Michael Bernhard • Verkehrssprecher der NEOS

2050 werden wir keine fossilen Energieträger mehr nutzen. Das ändert beinahe alles an der heutigen Mobilität. Die Grundlage, um im Wandel zu bestehen, ist die Bereitschaft zum Wandel selbst. Erst danach kommen Forschung, Technologie und Gesetze. Wir brauchen also ein Parlament, das Innovation zulässt und Bürokratieabbau sowie Forschung in Antriebstechnologien und Energiespeicher forciert.

Robert Machtlinger • CEO & COO FACC AG

Die Mobilität der Zukunft liegt in der Luft. Unsere Industrie verzeichnet in den nächsten 20 Jahren ein jährliches Passagierwachstum von rund 5 Prozent und über 36.000 neue Flugzeuge werden benötigt. Fliegen wird effizienter, leiser und günstiger und neue Leichtbautechnologien und Innovationen werden zum Einsatz kommen. Auch der Standort Österreich wird stark von dieser Entwicklung profitieren.

ÖVG

Die Österreichische Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft ist eine unabhängige Vereinigung von Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft, die sich mit allen Belangen des Personen- und Güterverkehrs sowie der Logistik befassen. Insbesondere wirkt sie als Bindeglied und Forum für den ständigen Dialog zwischen Forschung & Praxis.

Mehr Informationen auf www.oevg.at

KOBZA MEDIA

Kobza Media ist eine der umfassendsten und führenden Kommunikationsgruppen Österreichs. Die von Rudi Kobza gegründete und eigentümergeführte Agenturholding verbindet voneinander unabhängig agierenden Unternehmen in den Bereichen Werbung, PR, Strategie, Digital oder Online-Video, die sich zu einem umfassenden Kommunikationsangebot ergänzen.
Mehr Informationen auf www.kobzamedia.com