ÖBB-Chef Mag. Andreas Matthä übernimmt die Leitung der Plattform für Dialog und Forschung von seinem Vorgänger DI Peter Klugar; dieser wurde zum Ehrenpräsidenten der ÖVG gekürt.

Die Österreichische Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (ÖVG), die sowohl Unternehmen und Institutionen als auch Einzelpersonen rund um den Themen­bereich Verkehr und Mobilität zu ihren Mitgliedern zählt, hat einen neuen Präsidenten: ÖBB-Chef Mag. Andreas Matthä übernimmt die Leitung der Plattform für Dialog und Forschung von seinem Vorgänger DI Peter Klugar; dieser wurde zum Ehrenpräsidenten der ÖVG gekürt.

„Es ist offenkundig: Wir sind bereits unmittelbar mit den Herausforderungen des Klimawandels konfrontiert. Dem Verkehrssektor kommt dabei, als einem der maßgeblichen Verursacher von nach wie vor steigenden Treibhausgas-Emissionen, eine zentrale Verantwortung zu. Wir müssen jedenfalls die Zukunftsfragen für eine klimafreundliche und nachhaltige Mobilität verkehrsträgerübergreifend betrachten und in allen Sektoren konkrete und mutige Taten setzen“ sieht Andreas Matthä die auf ihn und die ÖVG zukommenden Herausforderungen. „Die ÖVG ist dafür eine hervorragend geeignete Plattform: Sie vereint Wissen­schaft und Wirtschaft und zeichnet sich durch das hohe Engagement und die breite und fundierte Expertise ihrer Mitglieder aus. Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich, die ÖVG als Präsident in die Zukunft begleiten zu dürfen!“ so der neue ÖVG-Präsident Andreas Matthä zu seiner Wahl.

Andreas Matthä ist ein echter „Mann der Schiene“. Er ist nach seinem Studium im Tiefbau bereits 1986 der ÖBB beigetreten und hat sich zur Leitung des Brückenbaus hochgearbeitet. Danach folgten leitende Funktionen in den Bereichen Controlling, Planung und Infrastruktur. 2014 wurde er Mitglied des Vorstands (Ressort Finanzen, Markt, Service) der ÖBB-Infrastruktur AG. Andreas Matthä bleibt der ÖBB-Holding AG als Vorsitzender des Vorstandes erhalten.

Internationale Zusammenarbeit ist für Matthä essenziell, um den Verkehrssektor in die Zukunft zu führen: „In unserem wissenschaftlichen und praktischen Diskurs müssen wir grenzüberschreitend denken. Österreich war immer schon ein Transitland. Unsere Verkehrswege verbinden nicht nur Märkte, sondern vor allem Menschen. Eine zukunftsweisende Auseinandersetzung mit den zentralen Herausforderungen des Verkehrs, vom Klimaschutz bis zur flexiblen und grenzen­losen Vernetzung von Menschen und Märkten, ist unabdinglich, um den Standort Österreich zu stärken.“

Der neue Präsident Matthä bedankt sich im Namen der ÖVG bei DI Peter Klugar für die lange, erfolgreiche Zusammenarbeit. Klugar ist bereits 1995 der ÖVG beigetreten; 2008 wurde er in seiner damaligen Funktion als Vorstandsvor­sitz­ender der ÖBB zu ihrem Präsidenten gewählt. In all diesen Jahren hat er die ÖVG umsichtig geleitet und ihre erfolgreiche Entwicklung vorangetrieben. Inter seiner Führung hat sich die Mitgliederzahl um fast 20% auf 700 erhöht. Auch die finanzielle Situation wurde gefestigt; Klugar kann die ÖVG mit einer gesunden wirtschaftlichen Gebarung an den neuen Präsidenten übergeben.

Die Österreichische Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (ÖVG) wurde 1926 gegründet. Die Non-profit-Organisation ist eine unabhängige Vereinigung von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Praxis, die sich mit allen Belangen des Personen-, Güter- und Nachrichtenverkehrs und der Logistik befassen. Sie wirkt insbesondere als Forum für den laufenden Dialog zwischen Forschung, Politik und Praxis.

Die ÖVG bietet ihren Mitgliedern mit Publikationen und Veranstaltungen (Symposien, Exkursionen, Vorträge) ein lebendiges und engagiertes Forum, um das Verkehrsgeschehen aktiv mitgestalten und verbessern zu können. In zehn Arbeitskreisen beschäftigen sich Experten mit den aktuellen Herausforderungen. Die daraus entstehenden Erkenntnisse werden dann über Publikationen und Veranstaltungen dem interessierten Publikum zugänglich gemacht.

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