Niki Schmölz, Mobilitätsexperte und stv. Leiter der Jungen ÖVG, übergibt die Redaktion der Austrian Roadmap 2050 mit März an Irene Santovac-Friedl. Zum Abschluss gibt’s einen klaren Appell: Die Zukunft der Mobilität braucht Nachwuchs!

Wirtschaft und Gesellschaft sind mit Megatrends konfrontiert: Urbanisierung, Klimawandel, Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum aber auch Krisen stellen unsere Strukturen tagtäglich vor Herausforderungen.
Das Backbone unseres täglichen Lebens bildet die Infrastruktur, die Mobilität von Personen und Gütern ermöglicht. Aber gerade in diesem Bereich kommt es zu großen Umbrüchen aufgrund von Möglichkeiten der Digitalisierung aber auch aufgrund von Pflichten z.B. den Klimawandel zu bremsen.

Frischer Wind für die Mobilitätsbranche

Um auf diese Herausforderungen reagieren zu können, braucht es innovative Lösungen! Autonomes Fahren, Hochgeschwindigkeitszüge, Hyperloop, Mobility as a Service und vieles mehr sind Themen der Zukunft.

Für Innovation und Weiterentwicklung bestehender Systeme sind frischer Wind und neue Blickwinkel auf die Themen der Mobilität notwendig. Hier sehe ich ein großes Potential der Jugend, aber auch für die Jugend. Die Themenvielfalt und die unterschiedlichen Blickwinkel, mit denen man sich im Mobilität- und Verkehrsbereich auseinandersetzt, bieten ein breites Spektrum an Disziplinen und Wissenschaften, und auch hohe Chancen für Weiterentwicklungen.
Das Feld der Mobilität und der Verkehrswissenschaften wird auch immer breiter.
Neben beispielsweise „klassischen“ Disziplinen wie Verkehrsplanung, Raumplanung, Bauingenieurwesen oder Maschinenbau sind beispielsweise auch InformatikerInnen, InnovationsmanagerInnen oder SoziologInnen gefragt, um die Mobilitätswelt der Zukunft zu gestalten.

Große und alteingesessene Mobilitätsdienstleister (z.B. Staatsbahnen) verlassen konservative Strukturen zunehmend und schaffen durch Innovation-Labs, Gründung von Startups und neuen Firmenkulturen ein innovationsfreundliches Umfeld, um auch junge Menschen anzusprechen und Fortschritt voranzutreiben.
Aber nicht nur junge Köpfe, auch kluge Köpfe allen Alters sind gefragt! QuereinsteigerInnen aus anderen Branchen bringen frischen Wind mit und ermöglichen einen Knowhow-Transfer.

Mehr Diversität in der Verkehrsbranche

Die Mobilitätsgestaltung muss aber nicht nur jünger, sondern auch weiblicher werden, denn Frauen sind in diesem Bereich nach wie vor stark unterrepräsentiert. Vor allem die technischen Bereiche sind sehr männerdominiert. Women in Mobility sowie auch Agenda Bahnindustrie-Frauen haben sich als Netzwerke und Austauschplattformen in der österreichischen Verkehrswelt etabliert und bieten ganz gezielt Frauen ein eigenes Netzwerk und unterstützen junge Frauen beim Einstieg und Aufstieg in der Mobilitäts- und Transportwelt.

Junge ÖVG als Nachwuchsnetzwerk und Austauschplattform

Die Junge Österreichische Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (jÖVG) steht für den Nachwuchs in der österreichischen Verkehrsbranche und bringt neue Ansichten und Blickwinkel in die Verkehrswissenschaften ein. So zählt die Junge ÖVG über 200 Mitglieder aus verschiedensten Sparten und Disziplinen der Mobilitäts- und Infrastrukturwelt. Egal ob StudentInnen oder Jung-ManagerInnen: Die Junge ÖVG bietet durch regelmäßige Diskussionsplattformen, Veranstaltungen, Exkursionen und Möglichkeiten zur Vernetzung einen großen Mehrwert.

Abschließend darf ich meiner Nachfolgerin, Irene Santovac-Friedl, viel Erfolg wünschen und bedanke mich bei meinen KollegInnen Lily Teglasy und Florian Hack für die tolle Zusammenarbeit in vergangenen zwei Jahren!

Willkommen in der Zukunft. 
Hallo Austrian Roadmap 2050.

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