Landesrat Danninger/Landesrat Eichtinger: Große Auszeichnung für Niederösterreich

Die fortschreitende Digitalisierung ist eine der spannendsten und herausforderndsten Entwicklungen unserer Zeit. Die Corona-Krise hat deutlich vor Augen geführt, welche Bedeutung digitale Tools in allen Lebensbereichen bereits erlangt haben und wie hilfreich sie im Alltag sind – von Homeoffice-Lösungen bis zum Online-Handel. „In Niederösterreich war das virtuelle Haus der Digitalisierung der Dreh- und Angelpunkt für viele neue Entwicklungen, mit denen während des Shutdowns der heimischen Wirtschaft ebenso wie der niederösterreichischen Bevölkerung das Leben im Ausnahmenzustand erleichtert wurde. Es ist eine große Auszeichnung, dass wir für die Corona-Aktivitäten rund um das virtuelle Haus der Digitalisierung von der EU-Kommission explizit als europaweites Vorzeigeprojekt genannt werden“, freuen sich Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger und Martin Eichtinger, Landesrat für internationale Beziehungen.

„Die Unterstützung durch das virtuelle Haus der Digitalisierung für die Wirtschaft und Menschen in Niederösterreich war in den letzten Monaten vorbildlich. Es ist gut zu sehen, dass die politischen Ziele der Europäischen Kommission greifbare Ergebnisse für die Bürger Europas liefern Die raschen Maßnahmen für die Unternehmen und die einfache Abwicklung über die Online-Plattform sind ein Best-Practice-Beispiel in Europa“, so der Binnenmarktkommissar Thierry Breton über das Niederösterreichische Digitalisierungsleitprojekt.

„In der Krise haben sich unsere bisherigen Aktivitäten der Bewusstseinsbildung und die Qualifizierungsangebote im Rahmen des Hauses der Digitalisierung zur Stärkung der Wirtschaft und des heimischen Online-Handels bezahlt gemacht. Auf dieser Basis konnten wir aufbauen und sehr schnell Maßnahmen und Angebote entwickeln, die den Menschen trotz eingeschränkter Bewegungsfreiheit und geschlossener Geschäfte den direkten Kontakt zu regionalen Händlern ermöglicht haben“, erläutert Landesrat Jochen Danninger.

Die erfolgreichsten Tools waren einerseits die Homepage-Plattform „Niederösterreich wird nah versorgt“. Beim Start hatte die Auflistung heimischer Online-Händler gerade einmal 70 Angebote – heute sind es weit über 1.400. Eine weitere Entwicklung war www.meinschaufenster.at – eine innovative App für stationäre Geschäfte, die kein eigenes Online-Angebot haben. Hier wurde die Möglichkeit geschaffen, dass diese Händler mit ihren Kunden Termine vereinbaren und ein virtuelles Verkaufs- und Beratungsgespräch über WhatsApp führen können. „Aufbau und Umsetzung des Niederösterreichischen Hauses der Digitalisierung werden mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung finanziert und tragen damit wesentlich dazu bei, dass wir dank unserer Digitalisierungsaktivitäten nicht nur die außergewöhnlichen Herausforderungen der letzten Monate besonders gut meistern konnten, sondern dass wir mit dem Haus der Digitalisierung gemeinsam mit der Europäischen Kommission auch neue Maßstäbe in Europa gesetzt haben“, so Landesrat Martin Eichtinger.

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