Frauenministerin, Wirtschaftsminister und IV starten MINT-Wettbewerb für Mädchen. Dabei können sie ihre Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) unter Beweis stellen.

„Der MINT-Bereich ist derzeit besonders stark vom Fachkräftemangel betroffen. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren voraussichtlich aufgrund der demografischen Entwicklung zusätzlich verschärfen. Gleichzeitig wächst die Technik-Branche stetig und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wir müssen deshalb für die Zukunft vorbauen, veraltete Rollenbilder und Stereotype aufbrechen und deutliche Signale setzen. Mit der MINT-Girls Challenge wollen wir vor allem Mädchen motivieren sich für Fachgebiete zu interessieren, die leider noch zu oft männlich dominiert sind. Dabei geht es auch darum den Mädchen die spannenden und zukunftsorientierten Berufsmöglichkeiten im technischen Bereich näherzubringen. Das ist auch deshalb wichtig, weil Diversität zu einer höheren Wettbewerbsfähigkeit und zu einer Steigerung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich führt“, so Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher heute anlässlich der Kick-Off Veranstaltung zur MINT-Girls Challenge 2022. Mit diesem Wettbewerb, der vom Arbeits- und Wirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Frauenministerium und der Industriellenvereinigung (IV) veranstaltet wird, sollen Mädchen motiviert werden, sich mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – also den sogenannten MINT-Fächern – zu beschäftigen.

Frauenministerin setzt auf einen Mix aus Maßnahmen 

Frauenministerin Susanne Raab ruft zur regen Teilnahme auf: „Auch dieses Jahr suchen wir bei der MINT-Girls Challenge kreative Mädchen, die sich Gedanken darüber machen, wie wir unsere Welt nachhaltig gestalten und unsere Gesellschaft zukunftsfit machen können. Wir laden euch ein, eure Ideen einzubringen und bei unserem neuen Wettbewerb mitzumachen: Reicht eure Experimente ein und zeigt, dass ihr Meisterinnen der Mathematik oder Technikerinnen der Zukunft seid!“ Die Frauenministerin setzt auf einen Mix aus Maßnahmen, um mehr Mädchen für Technik zu begeistern. Neben dem Girls Day im Bundeskanzleramt und dem Frauenfonds „LEA“ ist die nun schon zweite Runde der MINT-Girls Challenge eine weitere wichtige Initiative.

Technologie ist Quelle für innovative Produkte und Wohlstand

„Technologie prägt unsere Welt. Sie ist nicht nur Quelle für innovative Produkte und Wohlstand, sondern auch unser Hoffnungsträger zur Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Von der Zukunft der Energieversorgung bis hin zur Bekämpfung lebensbedrohender Krankheiten – Naturwissenschaften und Technik werden überall ein zentraler Teil der Lösung sein“, sagte Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung: „Es ist daher auch Aufgabe der Industrie Mädchen und Frauen zu ermutigen, die enormen Chancen, die der MINT-Bereich bietet, künftig stärker zu nutzen. Denn noch immer würde nicht einmal jeder vierte hochqualifizierten MINT-Job von einer Frau besetzt werden. Mit ihrem Engagement bei der MINT-Girls-Challenge oder der kürzlich gegründeten MINTality-Stiftung möchte die IV den Mädchen in Österreich Mut machen. Denn wir brauchen sie und ihre kreativen Ideen, denn sie sind die Gestalterinnen unserer Zukunft“, so Neumayer, der auch daran erinnerte: „Wer MINT kann, kann die Welt verbessern!“

Der Wettbewerb

Eingereicht werden können bei der MINT-Girls Challenge kreative und originelle Videos, Texte und Audios, die die Ideen der Teilnehmerinnen illustrieren oder die Mädchen beim Experimentieren oder bei der Ausführung ihrer Ideen zeigen.
Begleitet wird das Projekt durch Science Pool. Die Initiative soll Kinder und Jugendliche zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Mädchen und junge Frauen in den MINT-Fächern“ anregen und Awareness schaffen.

Nähere Informationen: https://www.mintgirlschallenge.at/

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