„Ich möchte jede und jeden dazu einladen, an unserer Energiezukunft mitzuarbeiten!“

Von der aktuellen Pandemie-Situation etwas in den medialen Hintergrund gedrängt ist der Klimaschutz. Das Thema ist aber nichtsdestotrotz von entscheidender Bedeutung für die Zukunft. „Der Schutz des Klimas ist eine der großen globalen Herausforderungen. Der Klimaschutz ist aber genauso auch eine regionale Herausforderung. Da braucht es das Handeln und die Verantwortung aller Staaten, aller Regionen, Städte, Gemeinden und Dörfer.“

In Niederösterreich handle man beim Thema Klimaschutz ganz nach dem Grundsatz „Klima konkret. Tun, was ein Land tun kann“. Man könne stolz darauf sein, was man bereits erreicht habe, betonte die Landeshauptfrau: „Niederösterreich ist nämlich die einzige Region in Europa ohne Atomstrom, ohne Kohlekraftwerk und die, die 100 Prozent ihres Stromes aus erneuerbarer Energie produziert.“ Und weiter: „Wir lehnen uns aber ob dieses Zustandes nicht zurück, sondern wollen noch besser werden.“ Daher habe man das Klima- und Energieprogramm beschlossen, das man in zwei Etappen umsetzen wolle. „In der ersten Etappe werden wir dieses Programm unterlegen mit 353 blau-gelben Maßnahmen. Und eines unserer großen Ziele dabei ist es, die Landesverwaltung bis 2035 klimaneutral zu machen“, so Mikl-Leitner.

Das Klima- und Energieprogramm 2021–2025 fasst eine Vielzahl von Maßnahmen zusammen: Innovationen, Förderungen, nachhaltige Beschaffung, aber auch gesetzliche Vorgaben und Bewusstseinsbildung. Ein zentrales Thema ist auch die Mobilität: Es soll der öffentliche Verkehr ausgebaut werden, aber auch Angebote wie E-Mobilität, Anrufsammeltaxis oder Car-Sharing sollen forciert werden. Gemeinden werden bei der Errichtung von Radwegen unterstützt, beim Wohnbau hat das Thema Energieeffizienz große Bedeutung.

„Ich möchte heute jede und jeden dazu einladen, an unserer Energiezukunft, an der Energiewende mitzuarbeiten. Denn ich weiß: Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind nicht nur interessiert, sondern engagieren sich sehr beim Klimaschutz“, führte die Landeshauptfrau aus, dass das auch die Initiative „Sonnenkraftwerk Niederösterreich“ gezeigt habe. „Deshalb ist daraus auch das größte Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsprojekt in ganz Europa geworden.“

Es gebe aber noch viele andere Möglichkeiten, wie jede und jeder einen Beitrag zum Klimaschutz leisten könne, nannte Mikl-Leitner als Beispiele den Kauf von regionalen Lebensmitteln aus Niederösterreich, den Versuch, gemeinsam Müll zu vermeiden oder gewisse Wegstrecken mit dem Rad oder zu Fuß zurückzulegen statt mit dem Auto zu fahren. „Jeder und jede kann Teil dieser Wende sein, da verlass ich mich auf das Engagement unserer Landsleute. Denn nicht von ungefähr sind wir bereits Vorreiter und Vorbild in manchen Bereichen“, bedankte sich die Landeshauptfrau bei allen, „die sich jetzt schon mit Herzblut dafür engagieren“ und „auch jenen, die hinzukommen“.

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