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Mit der „Breitbandmilliarde“ sorgt das bmvit dafür, dass bis 2020 nahezu alle Betriebe und Haushalte in Österreich Zugang zu ultraschnellem Internet mit mindestens 100 Megabit pro
Sekunde erhalten. 
Ultraschnelles Internet bedeutet mehr Lebensqualität für die ganze Familie und bessere Arbeitsbedingungen für Unternehmen und ihre Angestellten.

Mit leistungsfähiger Infrastruktur in die digitale Zukunft

Die Digitalisierung zählt zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) sieht darin die Chance, den Wirtschaftsstandort zu stärken und die Lebensqualität jeder und jedes Einzelnen zu erhöhen.

Die Grundlage für die Trends der Zukunft ist eine moderne und leistungsfähige digitale Infrastruktur. Das bmvit fördert zusätzlich dazu die Erforschung und Entwicklung zukunftsträchtiger und sicherer Informations- und Kommunikationstechnologien. Neben der Weiterentwicklung von Software, Komponenten und Systemen ist es dem Bundesministerium ein besonderes Anliegen, das Potenzial dieser neuen Technologien in der Anwendung auszuschöpfen. Mit einer Vielzahl an Förderinitiativen, etwa in den Bereichen Industrie 4.0 oder automatisiertes Fahren, arbeitet das bmvit aktiv an der Gestaltung der digitalen Zukunft unseres Landes mit.

Digitalisierung bringt und verlangt mehr Sicherheit.

Industrie 4.0 wird unsere Arbeits- und Produktionswelt nachhaltig verändern. Das Zauberwort lautet Vernetzung und die Smart Factory bildet das Kernstück. Alle Instanzen, die sich an einer Wertschöpfung beteiligen, sind über das Internet miteinander vernetzt und ermöglichen die optimale Abstimmung der kompletten Produktionskette. Sogenannte Pilotfabriken sind realitätsnahe Modelle einer Fabrik und helfen, Neuentwicklungen schneller marktreif zu machen. In Österreichs erster Pilotfabrik in Wien wird bereits seit August 2015 die digitale Produktion von morgen erprobt. In Graz und Linz werden zwei weitere Pilotfabriken aufgebaut. In Zukunft werden Klein- und Mittelbetriebe in Graz neue Methoden entwickeln, um Unikate am Fließband herzustellen. Künftig wird man nicht mehr zwischen Automodellen wählen, sondern sich sein Fahrzeug nach den eigenen Wünschen zusammenstellen – vom Design, über den Motor bis hin zur Innenausstattung. Das bmvit investiert jährlich rund 185 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung im Bereich der vernetzten Produktion.

Automatisiertes Fahren – sprich ein Auto, das selbstständig an den Zielort fährt – wird die Mobilität der Zukunft tiefgreifend verändern. Die Fahrzeuge werden darüber hinaus vernetzt und kommunizieren miteinander. Automatisiertes Fahren kann für mehr Verkehrssicherheit sorgen, indem Unfälle aufgrund von Unachtsamkeit, Müdigkeit und überhöhter Geschwindigkeit vermieden werden und ist gleichzeitig ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: In Österreich sind rund 800 Unternehmen in der Automobilbranche tätig und bieten 70.000 Menschen Arbeitsplätze.

Schon jetzt sind die österreichischen Autozulieferbetriebe in vielen Bereichen des automatisierten Fahrens international gefragt. Damit das so bleibt, hat das bmvit den Aktionsplan „Automatisiertes Fahren“ entwickelt und investiert alleine im Zeitraum 2016 bis 2018 in Summe 20 Millionen Euro in Testumgebungen (z.B.: A2 zwischen Graz-West und Laßnitzhöhe) und Technologieentwicklung.

Außerdem bringt und verlangt Digitalisierung mehr Sicherheit. Durch den umfassenden Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien wird eine Fülle an Daten gesammelt, gespeichert, ausgewertet, verarbeitet und weitergeleitet. Ein Angriff auf die jeweilige Infrastruktur auf digitaler wie physischer Ebene oder ein Ausfall könnte sich schwerwiegend auf Mobilität, Kommunikation und Alltag jeder bzw. jedes Einzelnen auswirken. Umgekehrt erlaubt Digitalisierung aber auch eine effizientere Durchführung von Sicherheitsmaßnahmen, etwa in der Grenzsicherung.

Das bmvit hat dazu das Sicherheitsforschungsprogramm „KIRAS“ eingerichtet. Ein erfolgreiches Beispiel stellt das Projekt Future Border Control dar, dessen Ziel die Entwicklung eines Demonstrators für sichere, effiziente und zugleich benutzerfreundliche automatische Grenzkontrolle war. Dieser wurde erfolgreich am Flughafen Wien eingesetzt. Mit dem Sicherheitsforschungsprogramm hat das bmvit seit 2006 über 200 Projekte gefördert und mehr als 2000 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gehalten.

 

 

Der Breitbandausbau in Österreich wirkt sich positiv auf Lebens- und Arbeitsbereiche aus.

BMVIT, Unsplash / Johannes Zinner

www.bmvit.gv.at

Entgeltliche Einschaltung

 

Fotos: BMVIT, Unsplash / Johannes Zinner