Der European Innovation Day 2021 fand dieses Jahr in Wien statt und stellt Visionen für eine grüne Zukunft Europas in den Mittelpunkt.

Jährlich veranstaltet Huawei den European Innovation Day und bietet damit eine Plattform zum Austausch und zur Diskussion für Industrievertreter, Partner, Medien und Regierungsmitglieder. Dieses Jahr findet das high-level Gipfeltreffen im Wiener Kursalon Hübner statt und steht unter dem Zeichen der Nachhaltigkeit – sowohl im Sinne der Umwelt als auch der digitalen Wirtschaft und der Talenteförderung. „Österreich legt großen Wert auf nachhaltige Entwicklung und Bildung“, so Bundespräsident a.D Heinz Fischer heute in seiner Eröffnungsrede zum Event. Auch Catherine Chen, Huawei Corporate Senior Vice President und Director of the Board, freut sich über das Event und die Teilnehmer aus ganz Europa: „Zusammen mit unseren Partnern werden wir den grünen Fortschritt vorantreiben und Innovationen forcieren, um ein nachhaltigeres Europa zu schaffen.“

Phillip Gan, President of Huawei CEE & Nordic Region, Foto © Huawei

Die diesjährige Veranstaltung war die erste ihrer Art, bei der zusätzlich zu den üblichen Keynotes und Podiumsdiskussionen vor Ort auch eine 5G-Livestream-Übertragung für ein weltweites Publikum umgesetzt wurde. Auf der Veranstaltung gab es auch einen 5G-Exhibition-Truck von Huawei, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern außerhalb des Veranstaltungsortes die Möglichkeit gab, 5G-Anwendungen wie Smart Mining und AR-Gaming live zu erleben.

5G-Innovationen für ein digitales Europa

Ein wichtiges Fokusthema der Veranstaltung war die zunehmende Digitalisierung verschiedener Wirtschaftssektoren in Europa. Huawei ist mittlerweile seit über 20 Jahren ein fixer Bestandteil der europäischen Wirtschaft und ist bestrebt, diesen attraktiven Standort auch weiter zu fördern. Mag. Andreas Reichhardt, aus dem Bundesministerium Landwirtschaft, Regionen & Tourismus meint in seiner Eröffnungsrede: „Damit Österreich international wettbewerbsfähig bleibt, muss 5G flächendeckend verfügbar werden. Unser Ziel ist es, das bis 2027 umzusetzen und so die Möglichkeiten für unsere Wirtschaft, Wissenschaft, Industrie und nicht zuletzt auch für unsere Umwelt auszuweiten.“

Mit Kooperationen wie dem Linzer Smart Farming Projekt, welches gemeinsam mit lokalen Partnern umgesetzt wird, geht Huawei als Pionier voran: Gerade in dem arbeitsintensiven Sektor der Landwirtschaft bieten Smarte Technologien spannende Chancen.

Auch die Gewinner des Kategorie 5G des Futurezone Awards präsentieren im Laufe des Nachmittags am Event ihre Innovation. Das steirische Unternehmen AT&S nutzt Lufteinschlüsse, die in Hochfrequenz-Leiterplatten integriert werden, um Übertragungsverluste zu reduzieren. Aktuell werden dafür teure und umweltbelastende Materialien verwendet. Mit den sogenannten „Air Cavities“ schafft AT&S eine wesentlich umweltschonendere Möglichkeit, um die Übertragungsbandbreite um bis zu 100 Prozent zu erhöhen.

 

Andreas Reichardt, Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Sektion IV Telekommunikation, Post und Bergbau, Foto © Huawei

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsam für eine bessere Zukunft

Innovation wird in vielerlei Hinsicht mit Fortschritt und Digitalisierung verbunden. Doch technologische Innovationen können vor allem auch für den Schutz der Umwelt und der Natur eingesetzt werden. Huawei arbeitet auf internationaler Ebene seit mehreren Jahren mit der NGO Rainforest Connection (RFCx) zusammen, um Artenvielfalt und Umweltschutz global zu fördern. So wird beispielsweise in Griechenland die Technologie von Huawei verwendet, um Gämsen in der Aoos-Schlucht vor Wilderern zu schützen oder mit Hilfe von alten Smartphones und künstlicher Intelligenz den Regenwald von Costa Rica zu erhalten. Im Zuge des Huawei Innovation Day 2021 in Wien wird das Unternehmen auch eine neue österreichische Initiative vorstellen.

Das Thema Nachhaltigkeit betrifft nicht nur den Natur- und Umweltschutz, sondern auch die Sicherstellung der Nachwuchsförderung. Als internationales Technologieunternehmen ist gerade das Thema der Fachkräftemangel und die Förderung der Nachwuchskräfte ein besonderes Anliegen. Phillip Gan, Präsident der Region CEE & Nordic von Huawei, erklärt: „Ein digitales Europa muss über qualifizierte Arbeitskräfte verfügen. Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Universitäten ist ein guter Weg, um das zu erreichen. Sie trägt dazu bei, die Wissenschaft voranzutreiben, und unterstützt auch die Entwicklung der Industrie. In den letzten 10 Jahren hat Huawei durch unsere Programme wie Seeds for the Future mehr als 30.000 IKT-Fachleute in Europa ausgebildet. In den nächsten fünf Jahren werden wir rund 35 Millionen Euro in die Förderung lokaler Talente investieren. Von diesem Programm werden 500.000 Studierende profitieren.“ Auch in Österreich unterstützt Huawei Schülerinnen und Schüler sowie Studierende im IKT-Bereich: Mit dem Huawei Seeds for the Future Programm organisiert das Technologieunternehmen jährlich ein vielfältige E-Learning Kurse und Vorträge zum Thema 5G, künstlicher Intelligenz und Technik Trends. Nun will Huawei Österreich ein weiteres Förderstipendium ins Leben rufen. Die Bekanntgabe über Teilnehmende Universitäten sowie die Höhe des Seeds for the Future Scholarship Huawei noch auf dem Event verkünden.

In separaten Pressemitteilungen, die heute Nachmittag bzw. morgen folgen, wird Huawei weitere Details zu den beiden Projekten bekanntgeben.

Pläne für Huawei Mobile Services und neue HMS-Funktionen

Huawei Mobile Services (HMS)-Ökosystem konnte seine Position als drittgrößtes mobiles Ökosystem der Welt weiter festigen. HMS ermöglicht mittlerweile 5,1 Millionen registrierten Entwicklern, sich mit über 730 Millionen aktiven monatlichen Nutzern auf zahlreichen Huawei Devices zu verbinden. Im Rahmen der Keynote von Dr. Jaime Gonzalo, Vice President von Huawei Mobile Services Europe, zeigte er das Engagement von Huawei auf, Kooperationsbestrebungen in allen Bereichen der technischen Innovation fortzusetzen und mit zahlreichen Programmen, die Huawei jungen Entwicklern und Talenten in digitalen Bereichen weltweit anbietet, wie z. B. dem Apps Up-Wettbewerb, Entwicklergruppen usw. zu unterstützen. Außerdem stellte er die neueste Generation der HMS Core 6-Kits vor, die Entwicklern helfen sollen, den wachsenden Bedarf an intelligenten App-Funktionen zu decken. Ende des dritten Quartals 2021 gab es bereits über 173.000 in HMS Core integrierte Anwendungen in der AppGallery, was einen Zuwachs von 81 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausmacht.

Über Huawei
Huawei Technologies ist führender Hersteller von Telekommunikationslösungen. Die Produkte und Lösungen des Unternehmens werden in über 170 Ländern eingesetzt und von 45 der 50 größten Netzbetreiber weltweit sowie von einem Drittel der Weltbevölkerung genutzt. Huawei verfügt über eine umfassende Expertise in Festnetz-, Mobilfunk- und IP-Technologien. Das Portfolio des Unternehmens umfasst mobile Produkte, Produkte für Vermittlungstechnik, Netzwerkprodukte, Software-Anwendungen sowie Endgeräte. Huawei erzielte 2019 einen geschätzten Umsatz von 120,9 Milliarden US-Dollar. Damit wurde ein Plus von mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht. Huawei beschäftigt rund 194.000 Mitarbeiter/innen weltweit, von denen mehr als 45 Prozent im Bereich Forschung und Entwicklung tätig sind. Seit 2007 ist Huawei in Österreich mit einem Standort in Wien vertreten und beschäftigt in Österreich rund 120 Mitarbeiter/innen.

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