Auf greenstart.at mitentscheiden, welche heimischen Start-ups unter die TOP-3 kommen.

Innovative Lösungen und Einsparung von Treibhausgasen – das vereint die zehn Klima-Start-ups von „greenstart“. Nach arbeitsreichen Monaten voller Coachings und Workshops stellen sie sich jetzt der Öffentlichkeit, die per Online-Voting ihre Favorit:innen-Teams wählen darf. Wer die TOP-3 „greenstars 2021“ sind – und damit jeweils 20.000 EUR Preisgeld erhält – ergibt sich 30:70 aus dem Ergebnis des Online-Votings und aus der Bewertung einer Fachjury. Ende November 2021 werden die drei siegreichen Start-ups im Rahmen der großen greenstart Preisgala in Wien präsentiert.

Mit „greenstart“ unterstützt der Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Klimaschutzministerium (BMK) bereits zum sechsten Mal zehn aufstrebende Klima-Start-ups aus Österreich. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Klimaschutz ist die große Chance für heimische (Jung-)Unternehmen. Das haben die diesjährigen TOP-Teams von greenstart erkannt und ganz individuelle Lösungen und „grüne“ Business-Modelle erarbeitet – sei es im Mobilitäts- oder Energiesektor, in der Landwirtschaft und Bioökonomie oder im Bereich Klimawandelanpassung. Wie die zehn Start-ups Innovation und Entrepreneurship verknüpfen ist sehr beeindruckend. Ich drücke den Finalist:innen die Daumen und bin gespannt, wer sich im Voting durchsetzt.“

Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds: „Wenn ich auf die vergangenen Durchgänge von greenstart zurückblicke, zeigt sich eines – klimaschonende Business-Ideen setzen sich auch langfristig am Markt durch. Deshalb freut es mich sehr, dass auch heuer wieder so ambitionierte Start-ups bei greenstart mit dabei sind, die neue Wege beschreiten und an zukunfts-weisenden Projekten arbeiten. Alle zehn Finalist*innen verfügen über ein sehr großes Potenzial – das wird es der Öffentlichkeit und der Jury bei der Wahl der drei Top-Teams nicht einfach machen.“

Online abstimmen bis 17. Oktober

Auf greenstart.at/voting stellen sich die TOP-10 Start-ups mit ihren Projekten in Kurzclips vor. Voting-Teilnehmer*innen können ab sofort (bis zum 17. Oktober) für ihre drei Favorit*innen-Teams abstimmen. Jede Stimme entscheidet mit, wer Ende November 2021 als TOP-3 „greenstar“ präsentiert wird und jeweils 20.000 EUR Preisgeld erhält.

Die TOP-10 Start-ups, die sich aktuell auf greenstart.at um den Sieg bewerben, wurden im Frühjahr von einer Fachjury aus zahlreichen Einreichungen ausgewählt. Im Rahmen des Programms erhielten sie ein halbes Jahr lang Coachings und Workshops, aber auch Zugang zu Netzwerken und Öffentlichkeitsarbeit sowie finanzielle Unterstützung. So entwickelten sie ihre nachhaltigen Geschäftsideen gezielt weiter.

Das sind die TOP-10 Klima-Start-ups

Das Ziel, Mobilität in Österreich mit Hilfe von Rädern nachhaltiger zu gestalten, verfolgen gleich zwei Start-up Teams unter den TOP-10: EDDI Bike macht Fahrrad fahren unkomplizierter und sorgenfreier – mit ihrem all-inclusive Abo brauchen sich Nutzer:innen keine Gedanken mehr um Wartung, Reparatur oder Diebstahl machen. Die VeloStage von VeloConcerts kombiniert ein E-Cargobike mit einer autarken, aufklappbaren Fahrradbühne und bietet so ein umweltfreundliches Eventerlebnis an jedem Ort.

Bei zwei weiteren Start-up Teams dreht sich alles um vegane Lebensmittel: Die Pflanzerei – die vegane Metzgerei setzt statt auf hochverarbeitete und anonyme Produkten auf regionale, saisonale Rohstoffe, Nähe zur Kundschaft und transparente Lieferketten. Das Gründer:duo von easyVEGAN produziert Tiefkühlprodukte auf Linsenbasis, welche sich schnell und einfach zubereiten lassen und darüber hinaus laktose-, gluten-, palmölfrei, halál und koscher sind.

Viele der TOP-10 arbeiten an Lösungen zur Klimawandelanpassung – eine heuer neue Kategorie bei „greenstart“: Zum Beispiel Plantika mit innovativen Dachbegrünungs-Modulen zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt und REEDuce mit ökologischen Lärmschutzwänden aus Schilf, Thermoholz und Lehm. Das Start-up conow vernetzt – mittels einer Empowerment-Online-Plattform – Menschen, Unternehmen und Gemeinden um im ersten Schritt nachhaltige Coworking Spaces nahe dem Wohnort zu ermöglichen.

Mit Energieerzeugung und -effizienz beschäftigt sich unter anderem Arteria Technologies – das Start-up arbeitet mit Hilfe einer Netzsimulation („Digital Twin“) an der digitalen Infrastruktur für die Wärmenetze der Zukunft. Innovation-Farm entwickelt und produziert in einem lokalen Netzwerk in der Region die „Roundgrip“-Metallbereifung für landwirtschaftliche Maschinen.

Einem ganz anderen Thema hat sich das Start-up Lignovations verschrieben – mit seinen kolloidalen Ligninpartikeln bietet das Team einen alternativen und nachhaltigen Inhaltsstoff für den Einsatz in Sonnencremen, Lacken, Anstrichen, Holzschutz, Verpackungen oder funktionellen Textilien.

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