Um die Folgen der Klimakrise im städtischen Raum einzudämmen, setzt die Wirtschaftsagentur Wien jetzt bei den Unternehmen an, indem sie mit dem auch international ausgeschriebenen Wettbewerb „Zero Emission Cities“ ihre Klimaschutzprojekte fördert. Für die Umsetzung stehen insgesamt drei Millionen Euro bereit. 

Wie drängend die Intensivierung urbaner Klimaschutzbemühungen ist, zeigen die Daten: Die Zahl der Hitzetage hat sich in Wien in den letzten 30 Jahren verdoppelt. Bereits im Sommer 2021 wurden in Wien 24 Hitzetage mit Höchsttemperaturen von mindestens 30°C gezählt. Um die Folgen der Klimakrise im städtischen Raum einzudämmen, setzt die Wirtschaftsagentur Wien jetzt bei den Unternehmen an, indem sie mit dem auch international ausgeschriebenen Wettbewerb „Zero Emission Cities“ ihre Klimaschutzprojekte fördert. Für die Umsetzung stehen insgesamt drei Millionen Euro bereit, bis zu 500.000 € Förderung kann ein einzelnes Unternehmen abrufen. Mitmachen können alle Unternehmen und Startups, die Projekte umsetzen, die einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz in Städten zu leisten.

„Ich rufe alle umweltbewegten Unternehmen auf, ihr Klimaschutz-Projekt jetzt einzureichen. Um in den Städten die Auswirkungen des Klimawandels abzufedern, braucht es neue Ideen. Wien bietet dafür nicht nur ein spannendes Branchen-Umfeld für nachhaltige Unternehmen, sondern auch die Möglichkeit, Projekte gleich in Zusammenarbeit mit der Stadt und ihren Institutionen umzusetzen“, so Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.

„Zero Emission Cities“ fördert Projekte des urbanen Klimaschutzes

Im Rahmen von „Zero Emission Cities“ werden Projekte im gesamten Spektrum des urbanen Klimaschutzes gefördert. Das beinhaltet Ideen zur Reduktion klimaschädlicher Emissionen ebenso wie Maßnahmen zur Anpassungen an Klimawandelfolgen im städtischen Raum oder auch digitale Lösungen mit positivem Klima-Effekt. „Wir sind gespannt, welche neuen Ideen die Wiener Unternehmen rund um den Klimaschutz für den städtischen Raum entwickeln und freuen uns darauf, die Umsetzung tatkräftig zu unterstützen“, so der Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, Gerhard Hirczi.

Nachhaltige Projekte gibt es hier in der Stadt bereits einige. Diese zeigen, dass Wien ein gutes Pflaster für nachhaltige Unternehmen wie auch für Startups ist: Das Blockchain-Unternehmen Riddle&Code ermöglicht in Kooperation mit Wien Energie den Bewohnerinnen und Bewohnern des Viertel Zwei mittels Blockchain ihren selbsterzeugten Sonnenstrom untereinander zu handeln bzw. weiter zu verkaufen. Ein weiteres Beispiel ist das Unternehmen Swimsol, das schwimmende Solarenergiesysteme für Insel- und Küstenregionen herstellt, um nahegelegene Städte mit Energie zu versorgen.

Sasha Lipman vom internationalen Nachhaltigkeits-Think Tank tech2impact: „Wien ist ein großartiger Ort für nachhaltigkeits-orientierte Startups zum Gründen und Wachsen. Die Bemühungen der Stadt, Wien nachhaltiger zu gestalten, führen zum Aufblühen grüner Technologien. Die Zero Emissions Cities-Förderung ist ein großartiger Katalysator, um den Wandel zu einer ökologischen Wirtschaft zu beschleunigen.“

Alle, die ihre Klimaschutzprojekte einreichen wollen können das bis inklusive 25.Juli 2022 auf www.wirtschaftsagentur.at.

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