Das globale Netzwerk setzt sich für eine ambitionierte Klimapolitik und Energiewende ein

Österreich tritt heute dem REN21 Netzwerk bei. Damit wird der anhaltende und ambitionierte Einsatz für die Energiewende auf nationaler und internationaler Ebene gestärkt. Die Energiewende ist ein wesentlicher Baustein im Kampf gegen die Klimakrise und zentraler Bestandteil für die Erreichung der Klimaneutralität bis 2040. Österreich ist damit neben Deutschland, Spanien, den USA, Indien, Brasilien, Mexiko und anderen Ländern, der Wissenschaft, NGOs und Industrieverbänden neuestes Mitglied des globalen Multi-Stakeholder-Netzwerk, das die Energiewende vorantreibt. Österreich wird im Jahr 2030 100 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien produzieren.

„Als neues Mitglied der REN-21-Gruppe können wir mit vielen engagierten internationalen Akteurinnen und Akteuren verstärkt zusammenarbeiten und gemeinsam die Energiewende auf der ganzen Welt vorantreiben – auch in Bereichen wie Verkehr und Gebäuden, wo auch in Österreich noch Aufholbedarf besteht. Die Corona-Krise hat uns vor große Herausforderungen gestellt, ist jedoch eine Zäsur die uns neue Chance bietet, die Welt besser zu gestalten. Mit den Investitionen aus der Corona-Krise heraus in den Klimaschutz, führen wir unser Energiesystem in Österreich in eine zukunftsfitte und klimafreundliche Zukunft. Jedes Land muss seine geeignetsten Maßnahmenbündel, Instrumente und technologischen Möglichkeiten nutzen und einsetzen. Das gemeinsame Ziel bleibt dasselbe: eine bessere und klimafreundliche Zukunft für uns alle“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler zum REN21-Beitritt.

REN21 ist die einzige globale Gemeinschaft für erneuerbare Energien von AkteurInnen aus Wissenschaft, Regierungen, zwischenstaatlichen Organisationen, NGO und Industrieverbänden. Nationale Regierungen haben eine besondere Rolle bei der Aufnahme dringend benötigter Dialoge rund um erneuerbare Energien. Das REN21-Netzwerk ermöglicht Dialoge und Debatten, in denen StakeholderInnen ihre Erfahrungen und ihr Wissen austauschen können. Dieser Prozess ermöglicht die Überbrückung von lokalem, nationalem und internationalem Wissen und kann die globale Energiewende weiter vorantreiben.

 

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