Die A1 Telekom Austria Group verankert Klimaschutz und ESG fest in ihrer Unternehmensstrategie und setzt wichtige Meilensteine für eine grüne und digitale Transformation.

Der Klimaschutz und die Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels sind national wie international bestimmende Themen. Die A1 Telekom Austria Group hat eine lange Tradition nachhaltig zu denken und zu agieren. Seit 2014 gibt es ein CO2-neutrales Netz und seit 2020 wurde das Thema durch eine fest verankerte ESG Strategie, die auch Teil der Unternehmensstrategie ist, auf eine neue Ebene gehoben. Wissenschaftlich bestätigte Umweltziele und der kürzliche Beitritt zur European Green Digital Coalition sind wichtige Meilensteine einer grünen und digitalen Transformation.

Um wissenschaftlich fundiert aufzuzeigen, dass die Digitalisierung im Kampf gegen den Klimawandel erhebliche Potenziale bietet, hat das Institut für Wirtschaftsforschung, EcoAustria, in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) eine Studie unter dem Titel „Digitalisierung und Klimawandel: Hebeltechnologien, -anwendungen und Gesamteffekt der Digitalisierung auf die CO2-Emissionen“ durchgeführt.

Breitband spart CO2!

Die Resultate decken sich im Wesentlichen mit den bisherigen empirischen Untersuchungen, wonach die CO2 senkenden Effekte die CO2 erhöhenden Effekte im Durchschnitt zu überwiegen scheinen. Konkret hat die Studie ergeben, dass Breitbanddienste dabei helfen, CO2-Emissionen zu reduzieren: Im Zeitraum 2002 bis 2019 konnten auf diesem Weg insgesamt 7,09 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Thomas Arnoldner, CEO A1 Telekom Austria Group unterstreicht: „Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass wir mit unserer digitalen Infrastruktur ein zentraler Wegbereiter für eine grüne und digitale Transformation sind.“

Thomas Arnoldner, CEO

Vielseitige Potenziale durch Digitalisierung

Die Studie belegt, dass die Digitalisierung erhebliche Potenziale für eine nachhaltigere Gesellschaft mit sich bringt. Auch wenn sich kurzfristig direkte Effekte negativ auf den CO2-Ausstoß auswirken können, so gibt es doch vielseitige Potenziale. So können beispielsweise durch den Einsatz von Videokonferenzen und Cloud-Lösungen Dienstreisen und lange Anfahrten ins Büro, die Schule oder zu Gesundheitseinrichtungen reduziert werden. Trotz der sich zahlreich ergebenden Chancen, wird in der Studie auch auf die Möglichkeit nicht vorhersehbarer systemischer Effekte – wie beispielsweise langfristige Struktur- und Verhaltensänderungen – verwiesen, die sich sowohl positiv wie negativ auf die Umwelt auswirken können. Als Beispiel kann durch neue geteilte Mobilitäts-Konzepte der motorisierte Individualverkehr teilweise ersetzen werden. Andererseits kann dadurch die Wohnortwahl beeinflusst werden und es könnten größere Entfernungen in Kauf genommen werden, wodurch das Verkehr- saufkommen wieder steigen könnte.

Smarte Lösungen für grüne und digitale Transformation

Konkret kann die Möglichkeit der Verknüpfung von Daten in Echtzeit und die Vernetzung von zahllosen Geräten („Internet of things“) für den Umwelt- und Klimaschutz nutzbar gemacht werden. Weltweit sind aktuell bereits über 20 Milliarden vernetzter Geräte im Einsatz. Der Anwendungsbereich reicht von intelligenten Stromnetzen über Smart Home bis hin zu smarter Verkehrs- und Logistiksteuerung.
Mit dem A1 IoT-Ökosystem unterstützt A1 Unternehmen in ganz Österreich, die Chancen des Internets der Dinge wahrzunehmen und IoT-Produktentwicklungen umzusetzen. Die Basis dafür bildet das „beste Netz für das Internet der Dinge. A1 arbeitet beispielsweise seit geraumer Zeit mit der ÖBB und Partnern aus der Industrie an der Digitalisierung der Bahn, um durch intelligente Zugsteuerung, digitaler Übertragung von Steuerungsdaten und Bewegungs-Sensorik eine deutlich effizientere, transparentere und einfachere Nutzung der Schiene zu ermöglichen. Auch mit Partnern aus Industrie und Fertigung wird bereits an den digitalen Grundlagen Smarter Fabriken gearbeitet. Basis dafür sind Campusnetze, die eine sichere Vernetzung von Menschen und Maschinen über 5G ermöglichen.

ESG als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie

Zusätzlich zu den in der Studie belegten positiven Effekten kann die IKT Industrie einen unmittelbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten, in- dem sie ihren Energie- und Ressourcenverbrauch senkt. Einen Aspekt, den die A1 Telekom Austria Group bereits in ihren ESG-Zielen (Environment, Society, Governance) festgemacht hat: Bis 2030 sollen u.a. die CO2-Emissionen durch Verringerung des eigenen CO2-Fußabdrucks und einen schrittweisen Umstieg auf Energie aus erneuerbaren Quellen auf netto null gesetzt werden. „Unser Ziel ist es, als Unternehmen ab 2030 CO2-neutral zu sein. Wir sehen das nicht nur als Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung, sondern auch als langfristigen Werttreiber, der durch geringeren Energieverbrauch wirtschaftliche Vorteile bringt und gleichzeitig Umweltbelastung und Kosten senkt“, so Arnoldner abschließend.

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