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Die Verknüpfung des Fernverkehrs mit der innerstädtischen Mobilität

Die innerstädtische Mobilität ist vielfältig und erfolgt meist multimodal. Umso wichtiger ist es, diesen Aspekt auch in der Planung des Fernverkehrs zu berücksichtigen und auf die Bedürfnisse des Kunden anzupassen. Mit direkten Anschlusspunkten innerhalb der Stadt und der damit verbundenen multimodalen Möglichkeit, die „letzte Meile“ zu bewältigen, reagieren Mobilitätsanbieter wie die private WESTbahn. 

Mobilität als Bereitschaft und Möglichkeit zur Bewegung stellt immer schon ein zentrales Bedürfnis der Menschen dar. Der legendären Fehleinschätzung des deutschen Kaisers Wilhelm II. zum Trotz („Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“) hat der motorisierte Individualverkehr im 20. Jahrhundert die Mobilität grundlegend geprägt. Um im Modal Split eine Veränderung weg vom Auto (das in seinem Lebenszyklus rund 96% der Zeit als „Stehzeug“ verbringt) und hin zum umweltverträglicheren öffentlichen Verkehr zu bewirken, wird seit langem über zeitgemäße Mobilitätssysteme nachgedacht. Die berühmte „letzte Meile“ (übrigens, warum sprechen wir eigentlich nicht vom „letzten Kilometer“?) ist dabei nach rund zwei Jahrzehnten zwar weiterhin ein gängiges Schlagwort, aber nicht sinnvoll gelöst – nicht zuletzt, da zwar einzelne Leuchtturmprojekte umgesetzt werden, ein strukturierter und angeleiteter Gesamtplan für Mobilität aber nicht zu existieren scheint.

Mobilität als Bereitschaft und Möglichkeit zur Bewegung stellt immer schon ein zentrales Bedürfnis der Menschen dar.

Die Stadtforscherin Katja Schechtner, Urban Innovation Agent am MIT Media Lab in Boston, konstatiert dem Thema Mobilität eine hohe Komplexität: Der grundlegende Wunsch nach Bewegung von A nach B wird durch die Veränderungen, die die Digitalisierung, die Automatisierung und die Personalisierung mit sich bringen, zusätzlich beeinflusst. Vieles verändert sich gleichzeitig und darin müssen sich Menschen zurechtfinden[1] – nicht zuletzt auch als Kundinnen und Kunden mehrerer unterschiedlicher Unternehmen im Verkehrssektor.

Vieles verändert sich gleichzeitig und darin müssen sich Menschen zurechtfinden

Dass die Eisenbahn ein Teil der neuen Mobilität sein wird, steht außer Zweifel – schließlich war ihr Entstehen bereits in ihren Anfängen dem unternehmerischen Geist einzelner Privatpersonen zu verdanken, bevor sich die großen Staatsbetriebe entwickelt haben. Nimmt man die aktuellen Erkenntnisse des VCÖ-Bahntest 2018 als Grundlage, scheint es um das Potential der Bahn nicht so schlecht zu stehen: Seit 2005 sind die gefahrenen Bahnkilometer in Österreich um 40 Prozent gestiegen. Die Möglichkeit, weitere Autofahrten auf die Bahn zu verlagern, ist groß; Voraussetzungen dafür sind, dass die Gesamtreisezeit eine sinnvolle bleibt und dass die Start- und Zielstationen eine gute Erreichbarkeit aufweisen[2].

Dass die Eisenbahn ein Teil der neuen Mobilität sein wird, steht außer Zweifel

Diesen Aspekten trägt die WESTbahn mit ihrer neuen Linie WESTblue Rechnung: In neuer Form wird der Fernverkehr mit der innerstädtischen Mobilität verknüpft. Dem schnellen Überland-Transfer von Salzburg oder Linz nach Wien folgen eine Reihe von Halten auf der Wiener S-Bahn-Stammstrecke, die wie eine Lebensader durch die Großstadt führt, bis WESTblue am Praterstern ankommt. Der Umstieg zur S-Bahn ist oftmals bahnsteiggleich möglich; eine Verknüpfung mit jeder U-Bahn-Linie Wiens ist gegeben. Darüber hinaus sind zahlreiche Ziele der Innenstadt, also touristische Highlights, Hotels, die neuen Arbeitswelten der entstehenden Stadtviertel und auch der gesamte 1. Bezirk, zu Fuß erreichbar. Die Erschließung weiterer Bezirke, zum Beispiel des 21. Bezirks, für den Fernverkehr und die (Wieder)Belebung etwa von Wien Mitte sind weitere Verbesserungen für die Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Verkehrs – und natürlich auch für den Standort Wien.

In neuer Form wird der Fernverkehr mit der innerstädtischen Mobilität verknüpft.

In Europa findet sich wenig Vergleichbares; Berlin und Brüssel sind annäherungsweise ähnlich gerüstet auf der Schiene, ohne jedoch die Qualität der WESTbahn-Fernverkehrszüge anzubieten oder bei der Pünktlichkeit mit Österreichs größter Privatbahn mithalten zu können. Mit ihrem System der Verbindung des Fernverkehrs mit einer Zahl innerstädtischer Halte im Abstand von 30 Sekunden bis zu einer Minute ist die WESTbahn ein Unikat auf weiter Flur.

In Europa findet sich wenig Vergleichbares

Der „bullshit filter of history“[3] wird auch in Bezug auf Mobilität zeigen, was wichtig ist und die Zeit überdauert: Dass die WESTbahn mit dabei ist, dazu wird das Unternehmen auch weiterhin mit Innovationen und klugen Strategien beitragen.

Der „bullshit filter of history“[3] wird auch in Bezug auf Mobilität zeigen, was wichtig ist und die Zeit überdauert

 

[1] Vlg. Keynote „Digitalisierung und gesunde Mobiliät mit Zukunft“, 30. August 2018

[2] https://www.vcoe.at/projekte/vcoe-bahntest-2018-die-ergebnisse

[3] Vgl. Nassim Nicholas Taleb

 

Rückfragen & Kontakt

Ines Volpert 
Unternehmenskommunikation
WESTbahn Management GmbH 
+43 676 6989796 
iv@nullwestbahn.at