Bund zieht aufgrund hohen Bedarfs 300 Millionen aus Budget vor – so werden über 570 Gemeinden zusätzlich versorgt und Investitionen von über 2 Mrd. ausgelöst.

In den letzten Jahren hat die Digitalisierung einen unglaublichen Schub erfahren. Aufgrund der Corona-Pandemie sind Videokonferenzen und Homeoffice bis hin zum E-Rezept keine Seltenheiten mehr. Für all das ist ein schnelles und stabiles Internet die Voraussetzung. „Meine Aufgabe als Digitalisierungs- und Finanzminister ist es, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Nur eine strategisch fundierte Digitalisierungspolitik erleichtert den Menschen den Alltag und bietet Chancengleichheit für unseren wirtschaftlichen Standort. Daher haben wir 300 Millionen Euro aus dem bestehenden Budget vorgezogen und investieren 2022 900 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Dies löst Investitionen von mindestens 2 Milliarden Euro aus“, erläuterte Digitalisierungs- und Finanzminister Magnus Brunner.

Aufgrund hohen Bedarfs 300 Mio. Euro zusätzlich

Mit der ersten Breitbandmilliarde wurden bereits Investitionen von insgesamt 2,5 Mrd. Euro ausgelöst und der Breitbandausbau in über 1.300 Gemeinden erreicht. Mit der zweiten Breitbandmilliarde in der Höhe von insgesamt 1,4 Mrd. Euro wird sich in den kommenden Monaten und Jahren noch viel tun. Ursprünglich waren für dieses Jahr mit den Förderprogrammen „Open-Net“ (450 Mio. Euro) und „Access“ (150 Mio. Euro im Oktober) Investitionen von 600 Mio. Euro geplant. Aufgrund des hohen Bedarfs werden jedoch 300 Mio. Euro vorgezogen und somit insgesamt 900 Mio. Euro in den Breitbandausbau investiert.

Durch digitale Infrastruktur die Chancengleichheit herstellen

„Als Bundesregierung haben wir uns das ambitionierte Ziel gesetzt, ganz Österreich bis ins Jahr 2030 flächendeckend mit festen und mobilen Gigabitanschlüssen zu versorgen. Um dieses Ziel zu erreichen und den Digitalisierungsschub zu nutzen, ziehen wir heuer 300 Mio. Euro vor und investieren somit noch dieses Jahr 900 Mio. Euro in den Breitbandausbau. Soviel Geld gab es noch nie für den Breitbandausbau. Durch gute digitale Infrastruktur können wir die Chancengleichheit in den Regionen herstellen und die Chancen der Digitalisierung besser nutzen, um am Ende des Tages zu den Digitalisierungs-Gewinnern zu gehören!“, so der Staatssekretär für Digitalisierung und Telekommunikation, Florian Tursky.

Breitbandausbau entscheidend für einen attraktiven Wirtschaftsstandort

„Mit der zweiten Breitbandmilliarde können wir die Chancen der Digitalisierung noch besser nutzen, denn der Breitbandausbau ist auch entscheidend für einen attraktiven Wirtschaftsstandort. Durch eine starke digitale Infrastruktur stellen wir die Chancengleichheit in den Regionen her und bauen Österreich als eines der lebenswertesten Länder der Welt aus“, so der Finanzminister. Alleine durch die bisher vorgesehenen Investitionen von 750 Mio. Euro können über 570 Gemeinden neu mit einem Breitbandanschluss versorgt und Investitionen von über 2 Mrd. Euro ausgelöst werden. Im Oktober 2022 werden noch zusätzlich 150 Mio. Euro durch das Förderprogramm „Access“ investiert. „Jeder Euro, den wir in digitale Infrastruktur investieren, ist Investition in Zukunft, Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit“, schloss Tursky.

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