EEÖ fordert Beschluss der Klimaneutralität bis 2040 bei der Konferenz der Landeshauptleute.

Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) ist erfreut über die breite Unterstützung aus vielen Gemeinden „Für starken Klimaschutz und die Energiewende – 100 Prozent Erneuerbare und Klimaschutz bis 2040“. Während viele Aktivist*innen bereits zu Beginn des UNO Klimagipfels in Glasgow Skepsis zeigten, dass dieser die erforderliche Dynamik beim internationalen Klimaschutz bringen wird, werden 80 österreichische Gemeinden aktiv und sprechen sich mit ihrer Unterschrift klar für die Energiewende und für einen entschlossenen Schutz unseres Klimas aus. „Der EEÖ erwartet sich, dass sich nun auch die Länder eindeutig zu ambitioniertem Klimaschutz bekennen und sie bei der Landeshauptleutekonferenz am 18. und 19. November 2021 die wesentlichen Weichen auf Länderebene dafür stellen“, fordert Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin des EEÖ.

„Die Bewältigung der Klimakrise ist DIE große Herausforderung unserer Zeit. Die Bevölkerung – nicht nur die junge Generation – erwartet sich von den politischen Entscheidungsträger*innen, dass sie dieser Herausforderung aktiv und entschlossen begegnen. Unwetterkatastrophen im Sommer und der dramatische Bericht des Weltklimarates (IPCC) haben zuletzt den dringenden Handlungsbedarf nochmals bekräftigt. „Die politischen Entscheidungsträger*innen in Glasgow haben offenbar Schwierigkeiten, den Ernst der Lage zu erkennen und der Klimakrise mit klaren Maßnahmen entgegenzutreten“, so Prechtl-Grundnig: „Die Bürgermeister*innen in Österreich machen mit ihrer Unterschrift hingegen deutlich, dass sie dieser Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen gerecht werden möchten!“ Bereits 80 Gemeinden aus ganz Österreich haben die Unterstützungserklärung unterschrieben und es kommen laufend noch weitere Unterstützer*innen hinzu. „Das verdeutlicht die Handlungsbereitschaft und den Umsetzungswillen auf Gemeindeebene“, ist Prechtl-Grundnig erfreut.

Jetzt sind Länder am „Klima-Zug“

„Nun müssen sich auch die Länder zu den Bundeszielen bekennen, diese auf Landesebene konkretisieren und umsetzen. Die Gemeinden haben bereits mit ihrer Unterschrift für die Klimaneutralität 2040 ihre Unterstützung bekräftigt. Jetzt sind die Länder am Zug “, betont Prechtl-Grundnig.

Konferenz der Landeshauptleute muss Klimaneutralität 2040 beschließen

Der EEÖ erwartet sich, dass bei der Landeshauptleutekonferenz am 18. und 19. November 2021 die wesentlichen Weichen für die Klimaneutralität 2040 gestellt werden und auch die Realisierung von 100 % Strom aus erneuerbaren Energien bis 2030 konkretisiert und beschleunigt wird. „Die Umstellung unseres Energiesystems auf Erneuerbare ist nicht nur zum Schutz unseres Klimas geboten. Die Verfügbarkeit von regional produzierter Energie ist auch für die wirtschaftliche Standortqualität von entscheidender Bedeutung. Nur durch eine 100 %-ige erneuerbare Energieversorgung können wir Energie auch auf lange Sicht leistbar machen und die Preise langfristig stabil halten“, weist Prechtl-Grundnig auf die wirtschafts- und sozialpolitischen Vorteile der Energiewende hin. Sie betont, dass dieses Thema daher für die Landeshauptleute hohe Priorität haben und bei der kommenden Konferenz in zwei Wochen auf der Tagesordnung stehen muss.

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