Die Redaktion der Austrian Roadmap 2050 selektiert von Februar bis Oktober drei Entscheidungsträger:innen, die laut ihrer Meinung Leistungen zeigen, die eine besondere Erwähnung wert sind. Unsere Leser:innen entscheiden einen Monat lang. Im November gelangen dann die Stimmenführenden in eine Abstimmung. Alle im Laufe des Jahres von der Redaktion Nominierten sowie die Topgereihten finden Sie in unserem Jahresheft der Infrastruktur wieder. Stimmen Sie jetzt für ihre/n Favorit:in für den Monat Mai!

Wer ist für Sie der/die Entscheidungsträger*in des Monats Mai?

Fast schon ein halbes Jahr ist vergangen und auch der Mai beschert uns einige Fortschritte in den Bereichen Innovation, Förderung von Frauen in technischen Berufen und Green Finance für eine CO2-neutrale Zukunft. 3 Persönlichkeiten haben sich in diesen Bereichen besonders eingesetzt und sind mit ihren Projekten herausgestochen. Diese stellt die Redaktion der Austrian Roadmap 2050 nun vor und lassen uns erwartungsvoll auf den Sommer blicken.

Dr. Valerie Höllinger, CEO von Austrian Standards mit den Living Standards Award 2022 für die Entwicklung und Anwendung von Standards und der Innovationskraft Österreichs

Valerie Höllinger, CEO Austrian Standards © Xing

Am 19. Mai 2022 fand bei Austrian Standards die Verleihung des Living Standards Awards statt. Seit 2015 verfolgt der Preis das Ziel, den oft versteckten Erfolgsgeschichten rund um die Entwicklung und Anwendung von Standards Sichtbarkeit zu verleihen. Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, dem Start-up-Bereich und der Verwaltung waren bei der virtuellen Zeremonie anwesend. Über 30 Einreichungen zeigten nicht nur die ungebrochene Innovationskraft Österreichs, sondern verdeutlichten auch die – oft unbemerkte – Rolle, die Standards dabei spielen.

Die neue CEO von Austrian Standards, Dr. Valerie Höllinger, dazu: „Ich bin begeistert von den neuen Projekten und Ideen. Die Herausforderungen der Zukunft verlangen smarte Lösungen und kluge Köpfe – wie sich zeigt, findet sich beides in der Standardisierung. Standards können Innovationstreiber sein und unseren Alltag verbessern – deshalb will ich gerade junge Unternehmen ermutigen, den wertvollen Beitrag, den Standards für ihr Geschäft leisten können, stärker zu nutzen.“

Hier geht es zu den Preisträger:innen-Videos

Valerie Hackl, Austro Control Geschäftsführerin für einen höheren Frauenanteil in der Flugsicherung und einem Verkehrsmanagement-System für Drohnen

Die Zahl der Flugbewegungen im österreichischen Luftraum ist wieder deutlich im Steigen und Austro Control ist gut vorbereitet, um dieses erhöhte Verkehrsaufkommen sicher und pünktlich abzuwickeln. Nach den Verkehrseinbrüchen in der Luftfahrt wegen der Corona-Pandemie geht es jetzt wieder deutlich aufwärts.

Austro Control GF Valerie Hackl mit den Teilnehmerinnen des Töchtertags im Tower am Flughafen Wien. © Austro Control

Austro Control möchte auch den Frauenanteil in der Flugsicherung in den kommenden Jahren deutlich erhöhen und veranstaltete hierzu bereits zwei Mal den Töchertag, um interessierten jungen Frauen die Möglichkeit zu geben das Berufsbild der Fluglotsin genau unter die Lupe nehmen zu können. Die Mädchen erhielten einen spannenden Einblick in die österreichische Flugsicherung und erfuhren im Rahmen eines Workshops alles Wissenswerte zum Job der Fluglotsin – und das direkt am Tower am Flughafen Wien. Ein besonderes Highlight für die Mädchen war der Besuch in der Towerkanzel, wo sie den Fluglotsinnen und Fluglotsen im Live-Betrieb über die Schulter schauen durften. Austro Control-Geschäftsführerin Valerie Hackl: „Wir freuen uns, dass sich immer mehr Frauen für den Beruf der Fluglotsin entscheiden. Es ist ein faszinierender Job, der vieles zu bieten hat: eine abwechslungsreiche Tätigkeit, hohe Verantwortung und eine ausgewogene Work-Life-Balance.“

Auch im Bereich Drohnen weitet Austro Control ihre Tätigkeiten kontinuierlich aus und entwickelt gemeinsam mit Frequentis ein Verkehrsmanagement-System für Drohnen zur sicheren Integration von Drohnen in den österreichischen Luftraum.

Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth mit dem Start des Green Finance Programms

Der Klima- und Energiefonds forciert mit seinem Programm klimafreundliche Investitionen: die Energie- und Mobilitätswende ist ohne privates Kapital nicht finanzierbar. Eine Berechnung der Europäischen Union geht davon aus, dass bis 2030 pro Jahr zusätzlich 260 Milliarden Euro in Klimaschutzprojekte investiert werden müssen, um die EU-Klimaschutzziele zu erreichen.

Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds © Johannes Hloch

Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth: „Mit unserem Förderprogramm wollen wir nachhaltigen Großprojekten auf die Sprünge helfen, damit sie die Chancen, die der Finanzmarkt bietet, auch ergreifen können. Die Nachfrage ist groß. Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsprojekte sind am Finanzmarkt gefragt, mit dem Programm Green Finance beschleunigen wir den Weg dorthin.“

Das Förderprogramm „Green Finance“ geht heuer zum zweiten Mal an den Start. Beim Call 2021 haben sich insgesamt 13 Projekte für eine Förderung beworben. Eines dieser Projekte – um ein Beispiel zu geben – finanziert nun mit Hilfe der Förderung (rund 20.000 Euro) Crowdfunding für Photovoltaik. Durch das Projekt im Burgenland wird eine PV Anlage mit 1 MW Leistung realisiert. Bürger:innen, die sich beteiligen, investieren so in erneuerbare Energien und erhalten einen Teil des Ertrages in Form von Darlehensrückzahlungen und Zinsen rückvergütet oder können sauberen Strom beziehen.

Willkommen in der Zukunft. 
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